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27.11.2021
Lockdown: „Bergsteigerdorf“ ergreift Initiative

Gelebte Solidarität in schwierigen Zeiten zeigt die Initiative „Bergsteigerdorf Mauthen“. Während des Lockdowns vernetzt sie örtliche Betriebe zu einem „digitalen Schaufenster“ und rettet vielleicht so deren Vorweihnachtsgeschäft.

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27.11.2021
Theurl gewinnt Kärntner Holzbaupreis

„Vertical“ heißt das markante Bürogebäude des neuen Theurl-Werks in Steinfeld. Anfang November wurde der Bau mit dem Kärntner Holzbaupreis in der Kategorie „Gewerbebau“ ausgezeichnet.

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27.11.2021
10 Jahre (plus eins) „Moser singt Mey“

Mit seinem Soloprogramm „Moser singt Mey“ tourte der Musiker und Schauspieler Stefan Moser bereits das 11. Mal durch Österreich. Halt machte er in Spittal.

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27.11.2021
Neue Zahnärztin

Ab Dezember gibt es in Hermagor eine neue Zahnärztin.

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27.11.2021
Verkehrsunfall in Anras



Am 26.11.2021 um 23.15 Uhr überholte eine 21-jährige Österreicherin mit einem PKW auf der B 100 im Gemeindegebiet von Anras in Fahrtrichtung Lienz bei Schneefall und schneeglatter Fahrbahn einen vor ihr fahrenden PKW. Dabei geriet das Auto ins Rutschen, kam über den linken Fahrbahnrand hinaus und schließlich im angrenzenden Wald zum Stillstand. Die Frau wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und musste von der Rettung in das BKH Lienz eingeliefert werden.

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26.11.2021
Mag. Franziska Weineiss (Obermillstatt)

Sie bereitet uns auf den Klimawandel vor In der Nockregion ist der Klimawandel ein Thema. Die 16 Gemeinden rund um die Nockberge gehören deshalb seit dem Frühjahr zu einer sogenannten Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!). Eine Auftaktveranstaltung fand auf der Burg Sommeregg statt. Ansprechperson und KLAR!-Managerin der Nockregion ist die gebürtige Steirerin Mag. Franziska Weineiss (35). Sie lebt in Obermillstatt. OVT: Seit dem Frühjahr sind die 16 Nock-Gemeinden Teil einer Klimawandel-Anpassungsmodellregion. Was bedeutet das eigentlich? Mag. Franziska Weineiss: Es geht darum, dass sich Gemeinden und Regionen mithilfe von Förderprogrammen frühzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellen. So können etwaige Schäden vermindert und die Sicherheit und Lebensqualität der Region erhalten werden.   Was ist ihre Aufgabe dabei? Derzeit gibt es bereits 74 KLAR!s in Österreich, neun davon befinden sich in Kärnten. Meine Aufgabe als KLAR!-Managerin ist es als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Institutionen und Förderstellen zu agieren, Anpassungsmaßnahmen einzuleiten und Bewusstseinsbildung zu betreiben.   Es gibt schon mehrere Initiativen, die sich mit dem Klima auseinandersetzen (KLAR!, KEM), was ist der Unterschied? Es gibt in der Nockregion ja auch drei KEMs. Sowohl die KEMs als auch die KLAR!s sind Förderprogramme des Klima und Energiefonds. Bei der KEM (Klima- und Energie-Modellregion) liegt der Schwerpunkt auf den Ursachen des Klimawandels und der Energiewende. Die KLAR! konzentriert sich hingegen auf die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels, kümmert sich um dessen Folgen. Es sind also beide sehr wichtige Klima- Initiativen, denn Fakt ist, dass sich unser Klima trotz der Bemühungen im Klimaschutz weiterhin verändern wird. Wir haben allerdings das Ausmaß in der Hand. Der Regionalverband Nockregion ist Projektträger sowohl für die KEMs als auch für die KLAR!. Wir stimmen uns auch sehr eng bei den LEADER-Programmen ab. Die Nockregion hat die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit erkannt und ist da auf einem guten Weg.   Wird uns der Klimawandel in Oberkärnten erwischen? Das tut er bereits. Es wurde eigens für die Nockregion ein Klimainfo-Blatt von der ZAMG erstellt, welches Aufschluss über die bereits stattfindenden und zukünftig stärker eintretenden, klimatischen Veränderungen der Region gibt. So lag 2020 zum Beispiel die jährliche Durchschnittstemperatur in der Nockregion bei 5,6°C, was bereits eine Erwärmung von 1,7°C im Vergleich zur Periode von 1971- 2000 bedeutete. Ohne engagierte Klimaschutzmaßnahmen wird die durchschnittliche Temperatur in der Region bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere 5°C, unter Einhaltung von ambitionierten Klimaschutz nur um weitere 1,5°C, steigen. Steigende Durchschnittstemperaturen haben Folgewirkungen, die man teilweise auch schon beobachten kann, wie mehr Hitzetage, eine unbeständige Schneedecke aber auch verlängerte eine Vegetationsperiode. Starkregenereignisse werden sich häufen, intensiver werden. All dies stellen natürlich im Endeffekt Privatpersonen, Gemeinden aber auch die Land- und Forstwirtschaft oder den Tourismus vor Herausforderungen.   Wie kann man sich darauf vorbereiten? Wichtig dabei ist, dass man dies wirklich lokal in Angriff nimmt, denn auch bereits innerhalb der Nockregion gibt es aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen Unterschiede in den Auswirkungen. Man sollte sich bewusst sein, dass jetzige Investitionen in diesem Bereich oft um ein Vielfaches günstiger sind, als die Behebungen von Schäden wenn es zu spät ist. Zum Beispiel sollte man bei Bauvorhaben und Sanierungen Themen wie natürliche Kühlung wegen steigender Hitze oder Beschattungen und Begrünungen zur Wasserspeicherung mitdenken. Die Stärkung der heimischen Schutzwälder kann beispielsweise durch die Pflanzung klimafitter Baumsorten und die Etablierung von Mischwäldern anstatt von Monokulturen passieren. In der nächsten Phase der KLAR! Nockregion sollen aber neben Projekten, auch viele bewusstseinsbildende Veranstaltungen für die Bevölkerung stattfinden, um sie bei privaten Vorbereitungen zu unterstützen.   Gibt es schon konkrete Projekte? Wir befinden uns derzeit noch in der Konzeptphase, sprich wir sind dabei gemeinsam mit lokalen Handelnden, wie Gemeinden ein Konzept zu erstellen und konkrete Maßnahmen zu definieren. Es gibt allerdings schon zahlreiche Ideen und diese gilt es jetzt auf ihre Umsetzbarkeit und Notwendigkeit zu prüfen.   Kann sich jeder mit seinen Ideen in der KLAR! einbringen? Ich freue mich natürlich immer über Ideen, da ich der Meinung bin, dass es wichtig ist die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Außerdem betrifft der Klimawandel schließlich uns alle und ich denke, dass es viele Menschen in der Region gibt, die wertvollen Input geben könnten, beziehungsweise mit denen auch Kooperationsprojekte möglich wären.    Woher kommt ihr Engagement für das Klima? Ich bin schon sehr viel gereist und habe die letzten Jahre bei diversen Projekten vorwiegend in Lateinamerika im Bereich der Umweltbildung gearbeitet. Da habe ich Einiges bezüglich klimatischer Veränderungen mitbekommen. Das Thema liegt mir also schon seit langer Zeit sehr am Herzen. Durch Corona blieb ich dann in Österreich, worüber ich mittlerweile sehr froh bin, denn auch in Österreich bzw. in Kärnten gibt es noch sehr viel zu tun. Es wird oft gesagt, dass wir die erste Generation sind, die die Auswirkungen des Klimawandels spüren und gleichzeitig die letzte sind um diese zu minimieren. Ich finde, dass da sehr viel Wahres dran ist.   Was muss man mitbringen, um KLAR! Managerin zu werden? Ich habe in Graz Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geographie studiert. Wie ich mittlerweile gemerkt habe, sind das KEM und KLAR! Programm ein bisserl ein Schmelztiegel für Umweltsystemwissenschaftler, was sehr schön zu sehen ist. Ich bin erst seit Juli KLAR! Managerin, aber ich denke, dass eine gewisse Leidenschaft für das Thema, Naturverbundenheit, Ausdauer, Kommunikationsfreudigkeit, Flexibilität, Geduld und Spaß an der Arbeit mit Menschen wichtig sind.   Abschließend gefragt: Wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer? Kurz und knapp: sehr gut! Ich lese ihn wirklich sehr gerne, weil die Artikel ganz unterschiedliche Themen haben und immer etwas Spannendes dabei ist. Außerdem ist man mit dem „Volltreffer“ am neuesten Stand in der Region.   Kurz gefragt: Beruf: KLAR!-Managerin Sternzeichen: Steinbock Ich höre gerne (Musik): Alternative, Indie, Singer Songwriter, aber auch gerne lateinamerikanische Musik und Reggae Lieblingsfilm: Der letzte gute Film den ich gesehen habe war „Mein Lehrer, der Krake“ Motto: Wenn dein Ziel groß ist und deine Mittel klein, handle trotzdem. Durch dein Handeln allein werden auch deine Mittel wachsen. Lieblingsort: Berge und das Meer

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25.11.2021
Lockdown: Caritas Dienste bleiben aufrecht

Die Caritas Kärnten ist auch während des vierten Voll-Lockdowns für Menschen in Not da.

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25.11.2021
Lockdown: Welche Gewerbebetriebe geöffnet haben

Zuletzt sorgten unterschiedliche Auslegungen der Lockdown-Regelungen für Verwirrung, sagt die Wirtschaftskammer Kärnten.

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24.11.2021
Kekse für den guten Zweck

Mit 200 Sackerl selbstgebackener Kekse stehen die Spittaler Goldhaubenfrauen am Donnerstag, 2. Dezember von 7 bis 12 Uhr am Spittaler Wochenmarkt und bieten diese zum Verkauf an.

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24.11.2021
Verkehrsunfall mit Personenschaden und Alkoholisierung



Am 24. November gegen 17:15 Uhr kam es auf der B111 in einer Kreuzung im Bereich von Obervellach, Gemeinde und Bezirk Hermagor, aus bisher unbekannter Ursache zur Kollision von drei Fahrzeugen gelenkt von Männern aus dem Bezirk Hermagor. Der PKW eines 58-jährigen Mannes und der PKW eines 53-jährigen Mannes kollidierten, woraufhin der PKW des 53-jährigen gegen den Klein-LKW eines 47-jährigen geschleudert wurde. An den beiden PKWs entstand erheblicher Sachschaden und sie waren nicht mehr fahrbereit. Der 53-jährige wurde außerdem leicht verletzt. Durchgeführte Alkoholtests ergaben eine Alkoholisierung des 58-jährigen. Ihm wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen.

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24.11.2021
Der Schnee kann kommen

Die Straßenmeistereien sind bereit für den Winterdienst. Zehn Mio Euro sind für Schneeräumung und Streuung budgetiert. Gegen Glatteis kommt heuer auch eine neue Streutechnologie zum Einsatz.

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23.11.2021
Verschärfung der Besucherregelung in Krankenhäusern

Im besonders sensiblen Krankenhausumfeld gelten seit 22. November verschärfte Regelungen für Besucher.

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23.11.2021
Kärntner HLWs präsentierten Kochbuch

Die sieben Kärntner HLWs haben gemeinsam ein Kochbuch mit Rezepten für Schmankerl aus ihrer Region herausgebracht. Der Titel: „Polsterzipf & Grantnschleck“.

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22.11.2021
Arbeitsunfall in Flattach



Ein 35-jähriger Mann war am 22.11.2021 mit dem Ausstreuen von Stallmist auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Gemeinde Flattach, Bezirk Spittal/Drau tätig. Gegen 15:30 Uhr blieb das Streuwerk des Miststreuers stecken. Der Mann versuchte das Streuwerk mit den Händen wieder gängig zu machen, dabei machte die Welle eine plötzliche Umdrehung und der 35-jährige wurde durch die sich bewegenden Sägeblätter (Zinken) an beiden Händen verletzt. Er erlitt Schnittwunden unbekannter Schwere an beiden Händen und wurde von der Rettung ins Krankenhaus Spittal/Drau transportiert.

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