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Radio Osttirol – Aktuelles
18.11.2019
Kindergärten und Schulen zum Teil offen

In Osttirol öffnen am Dienstag wieder einige Schulen. Das teilt die Bildungsdirektion Tirol in einer Aussendung mit. Diese empfiehlt den Schulleitungen der mittleren und höheren Schulen den Betrieb wieder aufzunehmen. Bei den allgemein bildenden Pflichtschulen entscheidet die Schulleitung vor Ort, ob die Öffnung der Schule möglich ist. Für beide Schularten gilt, dass Eltern, die um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg besorgt sind, sie zu Hause lassen zu können und dass sie entschuldigt sind. In Lienz bleiben die meisten städtischen Kindergärten am Dienstag aus Sicherheitsgründen geschlossen. Geöffnet ist hier der Ganztageskindergarten Eichholz von 6.30 Uhr bis 17.30 Uhr auch für Kinder, die einen anderen städtischen Kindergarten besuchen. Für Kinder berufstätiger Eltern hat auch noch das OK-Kinderbetreuungszentrum im Kolpingsaal von 6 bis 18 Uhr offen, teilt die Stadtgemeinde Lienz in einer Aussendung mit. In Oberkärnten bleiben am Dienstag aufgrund von Muren- und Lawinenabgängen, Hochwasser sowie zahlreicher Straßensperren mehrere Schulen geschlossen - wie etwa das Bildungszentrum St. Lorenzen im Lesachtal, die Volkschulen Stall, Mallnitz, Irschen, Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach, die Volksschule und NMS in Obervellach sowie die Volksschule und NMS in Winklern, das teilt Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser in einer Aussendung mit. Die Betreiber der Kindergärten im betroffenen Gebiet werden demnach dazu angehalten, die Betreuungseinrichtungen ebenfalls geschlossen zu halten, jedoch für die Betreuung jener Kinder Sorge zu tragen, die dennoch in die Kindergärten gebracht werden.

18.11.2019
In abgeschnittenen Gemeinden wird Versorgungslage Thema

In Prägraten ist am Sonntag eine große Nassschneelawine im Bereich Bobojach bis ins Siedlungsgebiet abgegangen. Verletzt wurde niemand, die Bewohnerinnen und Bewohner mussten evakuiert werden, auch in anderen Ortsteilen von Prägraten wurden Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Wann sie in ihre Häuser zurückkönnen, ist noch nicht klar. Auch die weitere Versorgung der abgeschnittenen Orte wird nun ein berichtet der Bürgermeister von Prägraten, Anton Steiner im telefonischen Interview mit Radio Osttirol:

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18.11.2019
Arbeitsunfall auf der Katschberghöhe



Im Zuge der Aufräumungsarbeiten nach den Unwetterschäden entlang der Katschberg Bundesstraße, Bereich Katschberghöhe, hob ein 47-jährige Mann am 18. November 2019 um 10:15 Uhr mit einem Holzkran eine umgestürzte Fichte, an der sich noch der Wurzelteller befand, an. Beim Anheben der Fichte pendelte der Wurzelteller aus, die Fichte hob sich vorne leicht an und traf einen 51-jähriger Arbeiter aus Kremsbrücke am Oberkörper.
Der Mann erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Nach ärztlicher Erstversorgung wurde der Verletzte in das KH Spittal/Drau eingeliefert.

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18.11.2019
Landeshauptmann Platter bei Lokalaugenschein in Osttirol

Landeshauptmann Günther Platter ist derzeit in Osttirol, um sich einen Überblick über die Lage nach den heftigen Regen- und Schneefällen zu verschaffen. Bevor der Landeshauptmann mit dem Hubschrauber nach Prägraten aufgebrochen ist, konnte Marlene Frotschnig die Gelegenheit für ein Interview für Radio Osttirol nutzen:

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18.11.2019
Hubschrauber befreiten Bäume vom Schnee

Um weitere umstürzende Bäume auf Straßen oder Stromleitungen zu verhindern, kreisten einige Hubschrauber über den Wäldern und befreiten die Bäume von der Schneelast, wie hier in Anras. Quelle: Michael Gatterer aus Anras

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18.11.2019
Heute herrscht wieder Flugwetter für Einsatzkräfte

Die Niederschlagspause wird heute für Erkundungsflüge genutzt. Neben dem Landeshubschrauber sind 2 Hubschrauber des Bundesheeres im Einsatz und auch 2 Hubschrauber von privaten Unternehmen stehen zur Verfügung, teilt Bezirkshauptfrau Olga Reisner mit. Lawinenkommissionen, Baubezirksamt und TINETZ werden das Flugwetter nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die beiden Bundesheerhubschrauber werden vorsorglich noch bis Donnerstag in Lienz stationiert bleiben. Immer noch sind zahlreiche Straßen gesperrt und Haushalte ohne Strom. Einen Überblick finden Sie auf der Homepage der BH Lienz Die Notarztversorgung in den Tälern ist sichergestellt, auch in den abgeschnittenen Gemeinden kann eine medizinische Versorgung gewährleistet werden, informiert die Bezirkshauptfrau. Die Lawinengefahr ist weiterhin groß (Warnstufe 4). Im Freien ist Vorsicht geboten, Gefahr besteht durch Nassschneelawinen, umstürzende Bäume und Schneebruch. Hier der aktuellen Lawinenreport des Tiroler Lawinenwarndienstes. Marlene Frotschnig hat für Radio Osttirol am Montag vormittag mit Bezirkshauptfrau Olga Reisner gesprochen:    

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18.11.2019
TINETZ arbeitet mit Hochdruck an Stromversorgung

In Osttirol sind immer noch knapp 2000 Haushalte ohne Strom, die TINETZ ist mit rund 100 Mitarbeitern unterwegs, um kaputte Leitungen und Netzverbindungen wieder herzustellen. Betroffen sind vor allem das Matreier Tauerntal, das Kalsertal, das Villgratental und das Gailtal. Die aktuelle Übersicht zu den Unterbrechungen finden Sie hier Heute sind auch wieder Hubschrauberflüge möglich. Hauptaugenmerk liegt auf der 110-KV-Leitung zwischen Amlach und Sillian, hier wurde ein Strommast zerstört. Dazu Klaus Schüller von der TINETZ:

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18.11.2019
Warum sich regional Einkaufen doppelt auszahlt

Heimvorteil ist … während der Genusstage am besten – freuen Sie sich auf Spitzenprodukte, Sonderaktionen und ein Top-Gewinnspiel!

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18.11.2019
Bewohner aus Bobojach ausgeflogen

Die Bewohner aus Bobojach wurden gestern mit dem Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Das Video machte bereits auf Facebook die Runde.

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18.11.2019
Elementarereignis in Oberdrauburg



Am 17.11.2019, in der Zeit von 17:10 bis 21:45 Uhr kam es in der Gemeinde Dellach/Drautal und im Gemeindegebiet von Oberdrauburg zu folgenden Vorfällen:

1. Auf der Plöckenpaßbundesstraße B 110 bei KM 4,6 im Gemeindegebiet von Oberdrauburg ging gegen 17:10 Uhr eine Murre ab. Dabei wurde die Bundesstraße durch Geröllmassen verlegt und die Leitschiene auf einer Länge von ca 50 m weggerissen. Die B 110 ist voraussichtlich bis zum 18.11.2019 gegen Mittag gesperrt.

2. Aufgrund von Hangrutschungen und starken Wassermassen mussten um ca 20:15 Uhr 4 Wohnhäuser im Gemeindegebiet von Dellach/Drau, Ortsteil Nörenach evakuiert werden. Die Bewohner wurden bei Nachbarn, bzw in im FF-Haus in Dellach aufgestellten Notbetten untergebracht. Verletzt wurde niemand.

3. Gegen 21:15 Uhr kam es im Ortsteil Schmelz im Gemeindegebiet von Dellach/Drau zu einem Murrenabgang. Dabei wurde ein Wohnhaus stark beschädigt. Die nordseitige Hauswand ist durch den Druck der Murre teilweise eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Das Haus war zum Zeitpunkt des Vorfalles nicht bewohnt.

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17.11.2019
Elementarereignis in Obervellach



Am 17.11.2019, um 17:05 Uhr, war ein 37 jähriger Mann aus der Gemeinde Obervellach, mit Aufräumarbeiten bei seinem Nachbarn beschäftigt. Seine 34-jährige Ehefrau befand sich zu dieser Zeit in der "Tenne", wo sie mit Fütterungsarbeiten von 26 Kühen beschäftigt war.

Eine in diesem Bereich abgehende Mure, beschädigte das Stallgebäudeso stark, dass die Frau durch die Bretterwand der Tenne, ca. 8 Meter in die Tiefe stürzte. Die im Stall befindlichen Kühe wurden teilweise von den herunterstürzenden Brettern getroffen.

Der Mann fand seine Frau im Bereich des Stalles vor und verständigte die Rettungskräfte.

Aufgrund der durch die zahlreichen Murenabgänge veranlassten Straßensperren, wurde die schwer verletzte Frau von einer Polizeistreife nach Lendorf gebracht, wo sie in weiterer Folge dem RK Gmünd übergeben und anschließend in das Krankenhaus Spittal/Drau gebracht wurde.

Da weitere Murenabgänge zu erwarten waren, wurden die Bewohner des Anwesens evakuiert. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt und es konnte noch nicht festgestellt werden, ob bzw. wie viele Kühe im Stall durch den Murenabgang verendet sind

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17.11.2019
Elementarereignisse



Auf Grund der herrschenden Wetterlage folgend Vorfälle und Straßensperren:
- Murenabgang auf der Mölltalstraße im Bereich Schmelzhütte, Gemeinde Flattach ? B 106 gesperrt.
- Murenabgang auf der Mölltalstraße im Bereich Stallhofen, Gemeinde Obervellach, B 106 gesperrt.
- Murenabgang auf der Mölltal Straße im Bereich Kolbnitz-Rottau , B 106 gesperrt.
- Innerfraganter Straße L 20a von Flattach zur Talstation Mölltaler Gletscher für den gesamten Verkehr gesperrt.
- Die Mallnitz Straße B 105 zwischen Obervellach und Mallnitz für den gesamten Verkehr gesperrt.
Wegen Murenabgängen und Überschwemmungen mussten evakuiert werden:
- Ortsteil Schmelzhütte, Grafenberg, Laas, Innerfragant, in der Gemeinde Flattach,
- Ortsteile Semlach Nord und Pfaffenberg in der Gemeinde Obervellach
- Ortsteil Rottau, Zamlach und Unterkolbnitz in der Gemeinde Reißeck
- Ortsteil Lassach Gemeinde Mallnitz

Die ÖBB Tauernschleuse zwischen Mallnitz und Böckstein wurde eingestellt.

Die Straßensperren werden mindestens noch bis morgen Vormittag aufrecht bleiben. Es bestehen keine Umleitungen, da auf vorhandenen Nebenstraßen ebenfalls akute Gefahren bestehen.
Ein PKW-Lenker hat die Straßensperre auf der B-106 ignoriert und ist in Stallhofen in einer Mure hängengeblieben. Er konnte mit Abschleppseil aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Die Autofahrer werden aufgefordert, die errichteten Straßensperren nicht zu entfernen und durchzufahren. Es besteht Lebensgefahr

Erst in den frühen Morgenstunden ist die Einschätzung durch Experten möglich, die die Lage abschätzen und weitere Entscheidungen treffen werden.


Am 17.11.2019 gegen 17.40 Uhr trat aufgrund der starken Niederschläge der "Telsnigbach" in Hohensaß, Gde Radenthein, Bez Spittal/Drau, über die Ufer. Durch das mitgeführte Material wurde ein Einfamilienhaus das Carport sowie ein PKW beschädigt.
Eine genaue Schadenshöhe lässt sich derzeit nicht beziffern.
Personen kamen nicht zu Schaden. Eine Evakuierung der im Haus anwesenden Personen wurde veranlasst.
Im Einsatz stand die FF-St.Peter mit ca 20 Mann.

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17.11.2019
Elementarereignisse in Kärnten



Der Krisenstab des Bezirkes Wolfsberg hat am 17. 11. wegen des Wasserstandes der Drau ab 12:00 Uhr die gänzliche Sperre der Ortsdurchfahrt von Lavamünd festgesetzt. Dauer derzeit unbekannt. Eine Durchfahrt für den Schwerverkehr ist nicht möglich, für den PKW Verkehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.

Am 17. 11. wurde im Gemeindegebiet von Mallnitz, Bezirk Spittal/Drau, auf Grund der Wetterverhältnisse bei extremer Lawinengefahr und der Gefahr durch die Schneelast umstürzender Bäume sämtliche Täler (Seebachtal, Tauerntal u. Dösental) gesperrt und die Bevölkerung wird seitens des Bürgermeisters aufgerufen zu Hause zu bleiben.

Durch die massiven Neuschneemengen kam es in den Tälern zu mehreren Lawinenabgängen.
Durch die Elementarereignisse der letzten Tage wurden auch zwei Einfamilienhäuser beschädigt, aber niemand verletzt.

In Flattach, Gemeinde Obervellach, kam es in der Kirche und dem Pfarrhaus zu massiven Wassereintritten. Die örtliche FF steht im Einsatz.

Auf Grund einer am 17. 11. durch die herrschenden Witterungsverhältnisse beginnenden Hangrutschung in der Gemeinde Reichenau, Bezirk Feldkirchen, veranlasste der Bürgermeister der Gemeinde die Evakuierung der Bewohner (6 Personen) zweier Wohnhäuser. Nach Besichtigung durch einen Landesgeologen wurden die Evakuierungs-maßnahmen bestätigt und die sichtbaren Erdrisse im Bereich der Rutschungen von der örtlichen Feuerwehr mit entsprechenden Planen provisorisch gesichert. Personen und Objekte kamen nicht zu Schaden.


Aufgrund der teilweise massiven Regenfälle in den letzten Tagen mussten folgende Straßen aufgrund von Vermurungen bzw Über-flutungen gesperrt werden.

B 99 ? Katschbergstraße

??zwischen Lieserbrücke, Gde Seeboden und Trebesing, selbe Gemeinde, zwischen StrKm 86,8 und 80,2
??im Bereich Eisentratten, Gd Krems in Kärnten, bei StrKm 71,4 sowie
??zwischen dem Ortsgebiet Kremsbrücke und dem sogenannten "Klampfererbichl". Gd Krems in Kärnten, zwischen StrKm 67,4 und 67,8.
??Durch die Sperren in Eisentratten und Kremsbrücke sind mehrere Ortschaften der Gemeinde Krems in Kärnten am Straßenweg nicht mehr erreichbar. Es sind einige hundert Einwohner davon betroffen.

10 ? Trebesinger Landesstraße
??im Ortsgebiet von Rachenbach, Gde Trebesing, zwischen StrKm 9,810 und 10.200 aufgrund massiver Hangrutschungsgefahr

??im Bereich Altersberg, Gde Trebesing, bei StrKm 7 aufgrund einer
Fahrbahnabrutschung.

??Die Ortschaften Altersberg und Umgebung können jedoch noch über
Gemeindestraßen und "Waltlwirt", Trebesing-Bad erreicht werden.

L 11 ? Trefflingerstraße
??Für diese besteht seit November sowieso eine generelle Wintersperre
Gmünd in Kärnten, Trebesing und Malta sind daher nur über die Tauernautobahn A 10
erreichbar.
Sonstiges:
Aufgrund der angeführten Regenfälle kam es weiters zu diversen Kellerüberflutungen und kleinräumigen Murenabgänge

??Aufgrund der Gefahr einer Hangrutschung wurde seitens des Bürgermeisters der Stadtgemeinde Gmünd die Evakuierung der Bewohner eines Wohnhauses angeordnet.


Am 17.11.2019 gegen 15:15 Uhr trat aufgrund des vorherrschenden
Starkregens der Treffnerbach auf Höhe der Millstätter Straße B98
Hausnummer 79, StrKM 34,200, MGde Treffen am Ossiacher See,
Bezirk Villach-Land über die Ufer und überschwemmte die Bundesstraße
in diesem Bereich, weshalb diese bis 17:38 Uhr für den gesamten
Fahrzeugverkehr gesperrt wurde.

Die Absperr- sowie Aufräumarbeiten wurden von der FF Winklern-
Einöde, FF Treffen, Straßenmeisterei Feistritz/Drau, PI Sattendorf und PI
Afritz durchgeführt.

Am 17.11.2019 gegen 17:00 Uhr trat aufgrund des vorherrschenden
Starkregens der Treffnerbach auf Höhe der Krastaler Straße L38, StrKM
6,6 MGde Treffen am Ossiacher See, Bezirk Villach-Land über die Ufer
und überschwemmte ein angrenzendes Feld, wodurch in weiterer Folge
die Landesstraße in diesem Bereich überschwemmt wurde, welche bis
auf weiteres für den gesamten Verkehr gesperrt wurde.
Weiters kam es aufgrund der massiven Wassermassen zu einem Bruch
des an das Feld angrenzenden Dammes.
Die Behördenvertreter der BH Villach der Bürgermeister der MGde Treffen und der Bezirksfeuerwehrkommandant waren vor Ort um sich ein
Bild der Situation zu machen und die weitere Vorgehensweise zu
beraten.

Am 17.11.2019 im Zeitraum zwischen 08:00 Uhr und 17:15 Uhr kam es
im gesamten Gemeindegebiet von 9754 Steinfeld und 9753 Kleblach-
Lind, Gde. Steinfeld und Kleblach-Lind, Bez. Spittal/Drau, zu zahlreichen
Überschwemmungen und kleinen bis mittelgroßen Muren Abgängen

Es wurden dabei bis dato keinerlei Menschen oder Tiere gefährdet oder
verletzt!
Die notwenigen Maßnahmen wurden durch die zuständigen
Feuerwehren sowie durch die Zivilbevölkerung selbst durchgeführt.
Die Hauptverkehrsverbindungen B100, L14b und L4 sind bis dato
unbehindert befahrbar.

Am 16. und 17.11 kam es im Gemeindegebiet von Feld/See zu mehreren kleinräumigen Vermurungen der B 98 im Bereich Afritzer See, insbesondere musste die B 98 wegen einer größeren Vermurung für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Weiters kam es in der Ortschaft zu mehreren Murenabgängen, wobei die Gemeindestraße nach Hinterrauth mehrmals verlegt wurde. Auf Grund dieser Murenabgänge mussten gegen 16:00 Uhr 4 Personen evakuiert werden.

Im Gemeindegebiet von Arriach kam es zu mehreren Hangrutschungen und Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume.

Aufgrund der starken Regenfälle ist am 17.11.2019 gegen 17:10 Uhr auf der Plöckenpaßbundesstraße (Gailberg) bei KM 4,6 im Gemeindegebiet von Oberdrauburg, eine Gerölllawine abgegangen, die in der Folge auch die dortige Leitschiene auf einen Bereich von ca 50 m in den Abgrund mitgerissen hat. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die B 110 wurde in diesem Bereiche verschüttet. Aufgrund dessen, , wurde vom Straßenmeister der Straßenverwaltung Greifenburg eine Sperre der Bundesstraße angeordnet. Die Sperre bezieht sich nun auf die B 110 (Gailberg zwischen Oberdrauburg und Kötschach/M.)
Die Dauer der Sperre wird voraussichtlich bis zum 18.11.2019 gegen Mittag aufrecht sein.

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17.11.2019
Bezirkseinsatzleitung arbeitet weiter auf Hochtouren

Die intensiven Niederschläge haben am Sonntag die Einsatzkräfte in Osttirol und Oberkärnten in Atem gehalten. Nassschneelawinen und Stromausfälle sorgen in den Tälern weiterhin für Probleme, im Lienzer Talboden sind die Feuerwehren aufgrund von Überflutungen im Einsatz. In der kommenden Nacht sollte sich das Wetter langsam beruhigen, morgen gibt es eine kurze Verschnaufpause ohne Niederschläge. Räum- und Sicherungsarbeiten werden auch während der Nacht durchgeführt, auch die Bezirkseinsatzleitung arbeitet weiter auf Hochtouren. Die Straßensperren bleiben während der Nacht aufrecht, die Bahnverbindung Lienz-Innichen ist in jedem Fall bis Montagabend unterbrochen, hier ist aufgrund der Straßenverhältnisse auch kein Schienenersatzverkehr möglich. Am Montag bleiben alle Schulen und die meisten Kindergärten in Osttirol geschlossen. Aktuelle Informationen zu Straßensperren und Stromausfällen finden Sie auch auf der Homepage der BH Lienz Reinhold Abart hat für Radio Osttirol am Sonntagabend mit Bezirkshauptfrau Olga Reisner gesprochen:

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Radio Osttirol – Aktuelles
17.11.2019
Schulen und fast alle Lienzer Kindergärten geschlossen

Die Schulen in Osttirol bleiben am Montag geschlossen. Das teilt die Bildungsdirektion Tirol in Absprache mit der Bezirkseinsatzleitung mit. Auch in Oberkärnten bleiben am Montag alle Schulen im Bezirk Spittal an der Drau geschlossen, sowie das Schulzentrum in St. Lorenzen im Lesachtal. Auch für die Kindergärten im Möll- und Lesachtal gibt die Empfehlung des Landes Kärnten am Montag geschlossen zu halten. Wie die Stadtgemeinde Lienz mitteilt, bleiben am Montag auch die Kindergärten der Stadt geschlossen. Mit Ausnahme des Ganztageskindergartens Eicholz, dieser ist am Montag bereits ab 6.30 Uhr geöffnet, bis 17.30 Uhr, auch für Kinder, die normalerweise einen anderen städtischen Kindergarten besuchen. Auch das OK-Zentrum im Kolpinghaus nimmt am Montag Kinder von berufstätigen Eltern auf, deren Kindergärten geschlossen sind. Außerdem ist seit Sonntag mittag der Städtische Friedhof gesperrt. Hier besteht Gefahr durch abrutschenden Schnee, umstürzende Bäume und herabfallende Äste. Der Zugang zur Leichenhalle ist über die Oberdrumer Straße möglich.    

17.11.2019
Lawinengefahr auch in Matrei

Auch in Matrei, wie hier in Prossegg, werden erste Häuser evakuiert. Unsere Leser, die uns dieses kurze Video von einem Lawinenabgang knapp neben dem Haus geschickt haben, sollten ihr Haus jetzt verlassen. Seit Freitag gibt es in Prossegg bereits keinen Strom.

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17.11.2019
Regen und Überflutungen halten Feuerwehren in Atem

Im Lienzer Talboden heulen seit Sonntagnachmittag immer wieder die Sirenen, vor allem Überflutungen sorgen für Probleme, die Feuerwehren sind im Einsatz. Reinhold Abart hat mit dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Lienz, Richard Stefan gesprochen:

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17.11.2019
Lawinen und umgestürzte Bäume auch in Südtirol

Auch in Südtirol ist immer wieder mit Lawinenabgängen zu rechnen. So auch am Sonntag Vormittag in Martell. Zu schaffen macht den Einsatzkräften auch die Stromversorgung. Wie die Feuerwehren in Südtirol zeigten, können immer wieder Bäume auf die Stromleitungen stürzen (wie hier im Unterpustertal).

 

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