Mario Brenter (Möllbrücke) - Osttirol Online


Mario Brenter (Möllbrücke)

Eingestellt am 12.07.2019

Hauptsache „rundes Leder“

Mario Brenter (56) ist mit dem Oberkärntner Fußball eng verbunden. So war er anfangs der 1980er Jahre u. a. mit dem SV „Gabor“ Spittal in der höchsten Österreichischen Liga, schlug mit 28 Jahren bereits eine Trainerlaufbahn ein und führte seither so manchen Oberkärntner Klub zu Meisterehren. Nun wechselte der einstige Modellbau-Geschäftsbetreiber ins Management zum „Fußballgolf“ auf dem Areal des „FuGo Camp“ in Kleblach-Lind. Die Anlage ist ab Mitte Juli bespielbar, anbei ist auch ein Fußballtennis-Court.

OVT: Hr. Brenter, wo kommt „Fußballgolf“ her und was ist das eigentlich?

Mario Brenter: Fußballgolf gibt es seit 30 Jahren und kommt aus Skandinavien. Mittlerweile ist es eine anerkannte Sportart in der es Welt- und Europameisterschaften und eine europäische Rangliste gibt. Letztlich ist es eine Synergie aus Minigolf und Fußball, wobei mit einem Fußball auf einer 18-Loch-Anlage auf 3,5 ha verschiedene Hindernisse bespielt werden. Und ein „Hole-in-One“ ist ebenfalls möglich, obwohl sehr schwer!

 

Ist fußballerisches Talent oder Vorkenntnis dabei Voraussetzung?

Überhaupt nicht. Es ist für Sie und Ihn, für Jung und Alt – bis hin auch für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung. Ab fünf Jahren kann es gespielt werden. Fußballgolf ist ganz einfach Spaß, Spiel und Erholung und fördert zudem Konzentrationsfähigkeit, Geschicklichkeit, Motorik und den Ehrgeiz.

 

Welche Zielgruppe soll damit angesprochen werden?

Firmen, Schulklassen und alle, die eben Spaß an Sport, Bewegung und Fußball haben. Aber auch Sportmannschaften, ob Sommer ob Winter aktiv, sind gerne willkommen. Denn Team-Building steht absolut im Vordergrund. Zudem bietet das „FuGo Camp“ als Ganzes mit Campingplatz, Badesee, Beachvolleyball, Tischtennis, E-Bike-Verleih bis zu „Woodcubes“ (Apartment-Holzhäuser) und regionaler Kulinarik eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Apropos Vielfalt: Im August findet etwa der „1. Kärntner Villacher Bierfassl-Cup“ statt. Anmeldung unter m.brenter@fugocamp.at.

 

Sie waren Fußballspieler - ein Wechsel zu Rapid Wien, damals unter Otto Baric, stand 1983 im Raum - und sind seit zwei Jahren Trainer des FC Lurnfeld – warum jetzt der Wechsel in den Managementbereich?

Ich wurde von Martin Ebner, einen der leitenden Angestellten des Camps darauf angesprochen und war gleich von der Idee begeistert. Mit Kauf, Verkauf, Marketing bin ich ja lange Zeit vertraut – und mit Fußball in Verbindung ist es perfekt. Es ist eine neue Herausforderung, die ich sehr gerne annehme.

 

Wie können Sie ihre jahrzehntelange Erfahrung auf und an der Seitenlinie des Fußballplatzes mit dem „Fußballgolf“ verbinden?

Die wichtigste Rolle spielt dabei stets der Ball. Zum anderen bin ich jemand, dem das Gewinnen und Verlieren vertraut ist. Doch Verlieren ist nicht meins, der Ehrgeiz was zu schaffen schon viel mehr. Außerdem bin ich ein Mensch der Sport, Natur und Schmäh braucht – das erfüllt mich nun wieder.

 

Wie schaut es derzeit mit ihrer Trainer-Laufbahn aus?

Seit zwei Jahren bin ich wie schon erwähnt Trainer beim FC Lurnfeld. In der Meisterschaft 2017/18 führte ich den Club zum Meistertitel, heuer ist das angestrebte Ziel in der neuen Liga einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Ich denke, es ist möglich. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich längerfristig denke. Darüber hinaus gefällt es mir, dass der Verein „familiär“ geführt wird.

 

Welchen Wunschtraum hätte Mario Brenter privater Natur noch?

Die Gesundheit der Familie ist mir das höchste Gut auf Erden. Doch einen hätte vielleicht dennoch: Falls ich nämlich noch einmal ein Spiel an der Anfield Road des FC Liverpool – vor allem unter Trainer Jürgen Klopp, ich schätze ihn seit vielen Jahren – sehen könnte. Ich würde auch kräftig bei „You`ll Never Walk Alone“ miteinstimmen.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Ich liebe ihn.

 

Kurz gefragt:

Beruf: Fußballtrainer, Verkauf und „Fußballgolf“- Coach

Sternzeichen:Skorpion

Ich esse gern: für einen Kaiserschmarrn lass ich alles stehen

Lieblingstier: Eule

Ohne was nie außer Haus: meine Visitenkarte


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