Mag. Ulrike Kofler (Millstatt) - Osttirol Online


Mag. Ulrike Kofler (Millstatt)

Eingestellt am 08.11.2019

„im facettenreich der stille“

Ulrike Kofler meldete sich Mitte September nach längerer Schaffenspause mit ihrer neuen Liederreihe „im facettenreich der stille“ – solo und unplugged mit Gitarre – im Konzert zurück.

Aufgrund des großen Erfolgs gibt es am Donnerstag, 21. November, 19.30 Uhr im Ortenburgerkeller in Spittal ein Wiederholungs-Konzert. Die Oberkärntnerin ist auch Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins „Dorfservice“, mit dem Motto „Die Kraft aus dem Miteinander“. Ulrike Kofler lebt mit ihrer Tochter und ihrem Hund in Millstatt.

OVT: Frau Kofler, es tut bestimmt gut, wenn das erste Konzert nach längerer Pause gleich so ankommt?

Ulrike Kofler: Das ist ein großes Geschenk! Ich habe mich sehr gefreut – fast alle Gäste im ausverkauften Ortenburgerkeller habe ich persönlich gekannt. Da ich früher als Liedermacherin und Darstellerin gemeinsam mit Schauspielerin Gertrud Reiterer-Remenyi sehr aktiv war (Kabaretts, Liederabende und Lesungen in Spittal, Gmünd, Klagenfurt und Salzburg), mehrere Jahre bei den „nightwalks“ in Millstatt mitgewirkt habe und seit sieben Jahren den Internationalen Chorwettbewerb moderiere, kennen mich viele Menschen.

 

Was erwartet den Zuhörer „im facettenreich der stille“? In welche Richtung gehen Sie als Liedermacherin?

Meine Lieder lassen sich am ehesten unter die Kategorie „Chansons“ einordnen, die meisten singe ich auf Deutsch. Die Schönheit rund um den Millstätter See inspiriert mich sehr. Ich schenke der beseelten Intensität der Natur mein Herz und mache daraus auch einen Erfahrungsweg in meine individuelle innere Natur. Als Liedermacherin geht es mir darum, mich so ehrlich, authentisch und individuell wie möglich künstlerisch auszudrücken. Es macht mir große Freude, wenn ich andere Menschen berühren und an ihre eigene innere Schönheit und Lebendigkeit erinnern kann.

 

Welche musikalischen Ziele streben Sie in nächster Zeit an?

Ich möchte gern wieder viel aktiver als Liedermacherin sein und häufiger auftreten. Für 2020 ist ein Konzert mit dem Gitarristen Michael Hecher geplant.

 

Was brachte Sie wieder auf die Bühne zurück?

Ich liebe die Bühne, aber meine noch größere Leidenschaft ist das Schreiben. Ich war in den letzten Jahren beruflich sehr vereinnahmt und gestresst. Um für die Eingebungen der Inspiration offen zu sein, brauche ich aber sehr viel Entspannung und Muße. Ich habe mir im letzten Jahr sehr bewusst viel Zeit nur für mich genommen – und plötzlich waren wieder neue Lieder in meinem Kopf. Und sobald die Lieder da sind, muss ich einfach auf die Bühne und sie auch teilen.

 

Sie sind auch „Dorfservice“-Geschäftsführerin für 15 Gemeinden im Drau-, Möll-, Lieser- und Maltatal sowie im Lurnfeld und am Millstätter See. Wie würden Sie den Lesern den Verein kurz beschreiben?

Dorfservice ist ein erfolgreiches Modell professionell begleiteter Nachbarschaftshilfe, das bereits österreichweit ausgezeichnet wurde. Wir haben momentan neun hauptamtliche und 170 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die über 700 – zumeist ältere – Personen unterstützen. Wir machen Fahrtendienste zum Arzt, zur Apotheke, zur Therapie, Begleitungen, Einkaufsservice und Besuchsdienste – kostenfrei für unsere Klienten. Jeder Einsatz wird von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin koordiniert und unsere Ehrenamtlichen bekommen Kilometergeld Ersatz, Versicherungsschutz und ein laufendes Weiterbildungsangebot. Viele unserer Klienten sagen zu uns: „Also, ich wüsste gar nicht, was ich ohne das Dorfservice machen sollte“ und drücken damit aus, dass wir eine unerlässliche Stütze für die selbstständige Bewältigung des Alltags geworden sind.

 

Welchen Wunschtraum hätte Ulrike Kofler privater Natur?

Ich möchte gern eine Feldenkrais-Ausbildung (Anm. d. R: ist ein körperorientiertes, pädagogisches Verfahren, das nach seinem Begründer Moshé Feldenkrais (1904–1984) benannt ist) machen und – endlich – meinen zukünftigen Ehemann kennen lernen.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“ noch abschließend gefragt?

Gut. Ich mag dieses regionale Format sehr. Es ist informativ und unterhaltsam.

 

Kurz gefragt:

Beruf: Liedermacherin und Dorfservice-Geschäftsführerin

Sternzeichen: Stier

Ich schaue gerne (TV, Film): The Voice of Germany

Ich trinke gerne: MAKAvA (delighted ice tea)

Lieblingstier: Meine Hündin Ravie

Glücksbringer: Rosen


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