Haki Parlak (Steinfeld) - Osttirol Online


Haki Parlak (Steinfeld)

Eingestellt am 31.07.2020

„Es is a zache Zeit“

Haki Parlak (42) ist seit 2010 Besitzer des Cafés und der Pizzeria „Troja“ in Steinfeld. Gemeinsam mit Frau Lissi sind sie für ihre Gäste da. Ob Maskenpflicht oder Abstandsregeln im Lokal - heuer verändert „Corona“ für sie den gesamten Umgang in der Gastronomie. Das gilt im Pandemie-Jahr für viele andere Betriebe auch. Bevor Haki Parlak mit seiner Frau das „Troja“ eröffnete, war er zehn Jahre als Fernfahrer unterwegs. Das Paar hat zwei Kinder, Lara und Cüneyt.

OVT: Herr Parlak, was bewog Sie 2010, den Schritt in die Selbständigkeit zu machen?

Haki Parlak: Ausschlaggebend war meine Tochter Lara. Sie kam nämlich 2010 auf die Welt, und ich hatte von da an natürlich ganz einfach viel Sehnsucht nach meiner Familie.

 

Haben Maskenpflicht und Abstandsregeln Spuren hinterlassen?

Ja, schon. Mir kommt nämlich vor, als die Maske noch zu tragen war, da hatten viele Leute allgemein noch mehr Respekt im Umgang mit dem Virus.

 

Ist man selbst auch besorgt, bei der Arbeit im Lokal angesteckt zu werden? Man hat hier doch ständigen Kontakt mit den Gästen.

Vor der Möglichkeit einer Ansteckung hat man sicherlich den nötigen Respekt. Im Hinterkopf vergisst man es ja nicht ganz, aber besorgt ist man deshalb nicht, nein.

 

Wie empfinden Sie übrigens das Arbeiten mit Maske oder Gesichtsschutz? Ist es lästig?

Wenn ich ehrlich bin, es ist extrem lästig, wie wahrscheinlich für alle, die damit arbeiten müssen. Das Sprechen durch die Maske fällt schwer und unter dem Gesichtsschutz-Visier ist man schnell verschwitzt. Wenn sich aber unsere Gäste dadurch wohler und sicherer fühlen, dann setzen wir sie gerne auf.

 

Seit Juli gibt`s eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf fünf Prozent für Speisen und Getränke in der Gastronomie. Ist das ein Schritt in die richtige Richtung für Gast und Wirt?

Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dass die Politik diesen Schritt allerdings gewagt hat, das finde ich schon einmal super.

 

Sie haben vor kurzem auch eine schöne zusätzliche Gäste-Terrasse errichtet. Kann das heuer ein Vorteil sein?

Bei einem schönen Sommer kann es sicher von Vorteil sein, denn draußen können die Sicherheitsabstände letztlich besser eingehalten werden. Wir haben auch kürzlich unsere Küche wieder geöffnet.

 

Schon vor Corona gab`s das Wirtshaus-Sterben am Land. Werden auch Lokale am Land wegen „Corona“ schließen müssen?

Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Was „Corona“ betrifft ist Vorsicht wichtig, aber sollte es nicht schön langsam wieder ins Normale gehen? Denn falls nicht, dann wird das eine oder andere Lokal erst recht schließen müssen.

 

Zum Schluss was Positives: Welchen Wunschtraum hätten Sie privat noch?

Einen besonderen Wunschtraum habe ich eigentlich nicht. Daher wünsche ich gerade in solchen besonderen Zeiten wie diesen allen viel Gesundheit, samt meiner Familie und mir.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“ abschließend gefragt?

Der „Oberkärntner Volltreffer“ ist für mich ein Muss. Bevor ich nämlich am Dienstag was beginne in meinem Café, wird schon einmal der „Volltreffer“ durchgelesen. Ich finde ihn einfach super.

 

Kurz gefragt

Beruf: Gastronom

Sternzeichen: Waage

Ich schaue gern (TV, Film): John Wick-Filme

Ich trinke gerne: einen Gin Tonic ab und zu

Lieblingstier: Hund

Lebensmotto: Never Give Up


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