Dr. Johanna Kanzian (Greifenburg) - Osttirol Online


Dr. Johanna Kanzian (Greifenburg)

Eingestellt am 07.08.2020

Es braucht Spaß und Freude im Leben

Dr. Johanna Kanzian (44) hilft Menschen ins Gleichgewicht. Durch die Kombination „Vergnügen mit gesunder Lebensführung“ fördert sie mit ihrem Mentalatelier bei ihren Klienten mentale Stärke und körperliches Wohlbefinden. Kommenden Sonntag, 16. August, um 14 Uhr wird die Eröffnung des Mentalateliers feel-good in den neuen Räumlichkeiten in Greifenburg gefeiert. Hauptberuflich ist die Drautalerin seit 2009 für Marketing/PR am Holztechnikum Kuchl/Salzburg verantwortlich. Dr. Johanna Kanzian pendelt zwischen Greifenburg und Kuchl.

OVT: Dr. Kanzian, vielleicht ein bisschen als Tipp vorab – was macht Menschen in Zeiten wie diesen gesund, zufrieden und glücklich?

Dr. Johanna Kanzian: Einfache Frage – schwierige Antwort. Sicher ist, dass diese drei Dinge eng miteinander zusammenhängen und dass immer Körper, Geist und Seele im Gleichklang stehen müssen. Der Weg dorthin ist für keinen gleich. Das habe ich in meiner Tätigkeit als Mentaltrainerin immer wieder feststellen können. Unter dem Strich bleibt: Wenn wir wissen, warum wir in der Früh aufstehen und wenn wir unser Tun als sinnvoll empfinden – dann sind wir zufrieden.

 

Auf ihrer Homepage steht „Mentalatelier feel-good, heilsames Singen und Waldbaden“ – wie würden Sie diese Kombination erläutern?

Meine Veranstaltungen finden vorwiegend im Freien statt, weil man ja ohnehin sehr viel Zeit in Räumen und Büros verbringen muss oder aus Bequemlichkeit verbringt. In der Natur ist man in der Lage, gute Entscheidungen zu treffen und die Gedanken neu zu sortieren. Die Bewegung in der Natur und die bewusste Wahrnehmung des Körpers, das Aufladen der „Akkus“ und das Wiederentdecken der eigenen Intuition stehen im Vordergrund. Ich biete Einzelsitzungen, Gruppenveranstaltungen und Almwochenenden an.

 

Welche Termine stehen in nächster Zeit an?

Die Gruppenveranstaltungen „Feel-good-Waldspaziergänge“ mit den Themen Mentaltraining, Singen, Bewegung, Picknick und Achtsamkeit im Wald finden jeden ersten Sonntag im Monat in Golling an der Salzach bzw. jeden dritten Sonntag im Monat in Greifenburg bzw. am Weißensee statt. Am Sonntag, 16. August ab 14 Uhr feiern wir die Eröffnung des Mentalateliers in den neuen Räumlichkeiten in Greifenburg, um 16 Uhr gibt es dann einen Waldspaziergang für alle Interessierten.

 

Welche Ausbildungen brauchen Sie als Mentaltrainerin?

Ich habe in Graz Wirtschaft studiert, habe dann an der „Mentalakademie Europa“ die Ausbildung zur diplomierten Mentaltrainerin gemacht und habe mich immer weitergebildet. Dabei waren Themen wie die Kraft der Gedanken, MFL® Morphisches Feld Lesen, Persönlichkeitsentwicklung und Motivation bzw. Lebensfreude immer besonders wichtig für mich.

 

Kann man auch auf Highlights zurückblicken? Gerade wenn man Leuten wieder zu neuer Stärke verhilft?

Für mich ist jeder Termin mit einem Klienten bzw. einer Klientin ein Highlight, weil wir gemeinsam in ein bis zwei Stunden Mentaltraining-Einzelsitzungen neue Ziele definieren bzw. die Lebenssituation neu anpassen können. Mein Ziel ist es, dass die Menschen nach dem Termin mit einem Strahlen im Gesicht und hoffnungsfroh hinausgehen. Dann heißt es dranbleiben und die angepasste Lebenssituation weiterverfolgen.

 

Sie wuchsen in einem Sägewerksbetrieb auf, entdeckten dort die Liebe zu Holz, Wald und Natur. Wie sehr ist ihr heutiges Tun von ihrer Kindheit geprägt?

Die Kindheit am Land und die Beschäftigung mit dem Werkstoff Holz hat mich natürlich sehr geprägt. Holz ist ein geniales Material. Holz riecht gut und es hat eine hervorragende Wirkung auf das Raumklima. Wenn man in einem Holzhaus wohnt, wird das Wohlbefinden gesteigert. In Europa gibt es eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, der Rohstoff ist also grenzenlos zur Verfügung, weil immer mehr nachwächst als verwendet wird. Die Holzwirtschaft in Österreich hat tolle Produkte entwickelt und Bauen mit Holz ist ökologisch, schnell und effizient möglich. Holz ist auch der bedeutendste CO2-Speicher, die Verwendung von Holz ist daher ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

 

Sie sind für das Marketing am Holztechnikum Kuchl zuständig. Wie sehen Sie ihre Tätigkeit dort und was sind dabei Ihre Ziele?

Da ich selbst Holzliebhaberin bin und die Holzverwendung in Österreich noch gesteigert werden kann, indem man Fachpersonal ausbildet, möchte ich junge Leute für das Holz und die Holzberufe begeistern. Die Holzbranche ist innovativ und zukunftssicher.

 

Nach ihrem Wirtschaftsstudium waren Sie auch als Redakteurin bei einer Fachzeitschrift für Holzwirtschaft, dem „Holzkurier“. Wie kam es dazu? Welche Erfahrungen nahmen Sie mit?

Ich habe vor meinem Wirtschaftsstudium die HTL für Holzwirtschaft besucht und wollte unbedingt in der Holzbranche Fuß fassen. Meine Arbeit als Redakteurin war sehr spannend, weil wir immer als erstes über die neuesten Entwicklungen und Installationen am Holzsektor berichten konnten. Einmal mehr wurde mir bewusst, wie fortschrittlich diese Branche ist.

 

Welchen Wunschtraum haben Sie privat? Vielleicht eine Weltreise?

Die Weltreise habe ich schon gemacht, aber es gibt in Österreich noch so viele tolle Plätze, die ich noch nicht kenne. Da habe ich noch einiges vor. Und als begeisterte Bergsteigerin sind einige Gipfel am Plan.

 

Es liegt Ihnen aber noch etwas am Herzen?

Eine ausgeprägte Passion ist auch das Singen, vor allem von Kärntnerliedern. Ich singe im Kärntner Chor Salzburg und in einer Kleingruppe. Ein großer Wunsch ist eine CD-Aufnahme oder eine größere Konzertreise. Außerdem möchte ich meine Ruderleidenschaft ebenfalls ins Mentaltraining integrieren und ich werde in Zukunft Mentaltraining am Ruderboot anbieten. Das notwendige Boot wurde vor kurzem angeschafft, es fehlt nur noch ein geeigneter Liegeplatz am Weißensee.

Dennoch: Nicht nur als Konsequenz aus den letzten Monaten, sondern auch aus meinem bisher Erlebten sehe ich ganz klar, dass das wichtigste Gut des Menschen seine Gesundheit ist. Daher ist mein größter Wunsch Gesundheit für meine Familie und mich. So folgt auch logischer Weise mein Bestreben, anderen Menschen bei der Erhaltung oder auch Wiedererlangung ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit zu helfen.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Sehr gut! Man ist über die aktuellen Ereignisse und Aktionen in der Region bestens informiert und der „Oberkärntner Volltreffer“ gehört für mich zu jenen Printmedien, die nicht nur Sensationsnachrichten verbreiten, sondern auch den Eindruck vermitteln, dass die gute Nachricht die bessere ist!

 

Kurz gefragt:

Beruf: Mentaltrainerin & Marketingfachfrau

Sternzeichen: Fisch

Ich lese gern: Paolo Coelho

Ich esse gern: Kärntner Reindling

Lieblingsbaum: Kirschbaum

Lebensmotto: Genieße das Leben


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