Dominik Babinsky (Kleblach-Lind) - Osttirol Online


Dominik Babinsky (Kleblach-Lind)

Eingestellt am 30.08.2019

Im Dienste der Gesundheit

Dominik Babinsky (32) liegt die Gesundheit seiner Mitmenschen am Herzen. Von 2013 bis 2019 war er als Krankenpfleger im Krankenhaus Spittal tätig und zwar in der Ambulanz. Seit Mai dieses Jahres ist er bei einem praktischen Arzt in Rennweg beschäftigt. Im Herbst organisiert der gebürtige Wiener nun vier „Gesundheitstreff“-Termine. Dominik Babinsky lebt mit Ehefrau Veronika in Kleblach-Lind und hat zwei Kinder.

OVT: Herr Babinsky, wie würden Sie unseren Lesern diesen „Gesundheitstreff“ beschreiben?

Dominik Babinsky: Der „Gesundheitstreff Spittal“ ist ein kostenloses Angebot für alle, die ihre Gesundheit schätzen und fördern wollen. Der Fokus soll auf den Menschen ganzheitlich liegen - nämlich auf Körper, Geist und Seele. Das Ziel ist es, Impulse zur Erhaltung bzw. Wiedererlangung der eigenen Gesundheit zu vermitteln.

 

Bis zum Dezember ist jeden Monat ein Termin geplant. Welche Schwerpunkte gibt es und welche Referenten konnten Sie dafür gewinnen?

Die Schwerpunkte und die Referenten für das Herbstprogramm 2019 sind breit gefächert. Den Anfang macht am 11. September ein erfahrener LLG-Gesundheitstrainer („Liga Leben und Gesund“ Anm. d. Red.), Günther Maurer, mit dem Thema „Was kränkt - macht krank“. Am 9. Oktober fühlt der Facharzt für Innere Medizin, OA. Dr. Stefan Leitner, dem Problem des Diabetes mellitus auf den Zahn und weist auf praktische Lösungen hin. Für den 13. November konnten wir Herrn Karl Rametsteiner, er ist Dozent für Polymerchemie an der FH Wels, gewinnen. Er stellt die Frage „Wie krank sind wir wirklich?“. Den Abschluss am 11. Dezember macht Raimund Fuchs, Ehe- und Familienberater, sein Thema: „Wer bin ich? Vom Wert und Selbstwert des Menschen“. Diese Vorträge finden jeweils um 19 Uhr in der Wirtschaftskammer Spittal statt. Weitere Infos dazu unter spittal@llg.at

Weshalb haben Sie den „Gesundheitstreff“ ins Leben gerufen?

 

Ich bin von Beruf „Gesundheits- und Krankenpfleger“. Durch meine Arbeit reifte in mir der Wunsch, ein vielseitigeres Angebot speziell im Bereich der Gesundheits-Prävention zu schaffen. Die Arbeit als Pfleger hat mir bewusst gemacht, dass unser teures „Gesundheits-System“ eigentlich ein „Symptom- und Krankheits-Bekämpfungs-System“ ist. Es wird viel Geld ausgegeben, um Symptome zu lindern und um Volkskrankheiten medikamentös in den Griff zu bekommen. Doch viel zu selten werden die Ursachen all dieser Probleme bekämpft. Deshalb möchte ich mit meinem Team vom „Gesundheitstreff Spittal“ das Bewusstsein fördern, dass unsere Gesundheit ein wertvolles Gut ist, welches oft durch natürliche Mittel und persönlichen Einsatz erhalten und wieder gewonnen werden kann. Es gilt die Ursachen zu finden und die Probleme ganzheitlich an der Wurzel zu packen.

 

Warum entschlossen Sie sich nach ihrem Zivildienst für die Gesundheits- und Krankenpflege? Welche Ausbildung machten Sie dafür?

Ich habe Freude daran, anderen zu helfen und zu erleben, wie meine Arbeit für meine Mitmenschen Erleichterung und Hilfe bringt. Meine Ausbildung im den Gesundheitsbereich begann bereits in der Oberstufe des Gymnasiums. Dort legte das Zusatzfach „Gesundheitserziehung“ den Grundstock für mein Interesse an der Gesundheitsarbeit.

Einen weiteren Schubs in diese Richtung bekam ich durch die Arbeit als Zivildiener in der Hauskrankenpflege in Wien. Dort pflegte ich neun Monate lang viel persönlichen Kontakt zu älteren und bedürftigen Menschen. Diese Zeit war für mich sehr lehrreich und prägend. Deshalb blieb ich noch weitere zwei Jahre in dem Verein, bis ich mich zu einer dreieinhalbjährigen Kombinationsausbildung entschloss. An einem Krankenhaus in Wien absolvierte ich das Diplom zum Gesundheits- und Krankenpfleger und parallel dazu auf der Uni in Salzburg den Bachelor für Pflegewissenschaften. Anschließend zog ich der Liebe wegen nach Kärnten und finde es hier wunderbar.

 

Welchen Wunschtraum würde sich Dominik Babinsky privat einmal erfüllen?

Eine Weltreise wäre schon etwas Besonderes, ein kleines eigenes Häuschen auch sehr erstrebenswert. Doch richtig toll fände ich es, wenn ich meiner Frau zu unserem 50. Hochzeitstag von Herzen sagen könnte, dass ich sie liebe. Am Schönsten wäre es, wenn wir beide dabei auch noch fit und gesund wären.

 

Was tun Sie persönlich, um dieses hohe Ziel zu erreichen?

 Mein Lebensmotto lautet: Lebe WERTVOLL. Gelernt habe ich dieses Prinzip im Gymnasium, seitdem hat es mein Leben gewaltig bereichert. Die Buchstaben des Wortes „WERTVOLL“ stehen als Anfangsbuchstaben für weitere Wörter: W = Wasser; E = Ernährung ; R = Ruhe ; T = Turnen/Training ; V = Vertrauen ; O = Ohne Drogen ; L = Luft ; L = Licht.

Wenn alle diese Bereiche täglich in einem vernünftigen Maß miteinander kombiniert werden, kann dadurch die eigene Gesundheit gefördert und Krankheiten vorgebeugt werden. Doch auch im Krankheitsfall helfen diese Prinzipien, um schneller zu genesen. Richtig angewandt führt dies zu einem wertvollen Leben - einem Leben voller (guter) Werte.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Meine Frau und ich lesen den „Oberkärntner Volltreffer“ sehr gerne gemeinsam. Die Vielzahl an unterschiedlichen Themen, kombiniert mit aktuellen Informationen zum Leben in Kärnten, macht diese Zeitung sehr interessant. So ist für jeden etwas dabei.

 

Kurz gefragt:

Beruf: Krankenpfleger

Ich höre gern (Musik): christlich, klassisch, accapella

Ich esse gerne: das Essen meiner Frau

Lieblingstier: Pinguin

Lebensmotto: lebe WERTVOLL


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