Annemarie Ambrosoli (Kötschach-Mauthen, Ehrenburg) - Osttirol Online


Annemarie Ambrosoli (Kötschach-Mauthen, Ehrenburg)

Eingestellt am 19.07.2019

Design-Preisträgerin 2018/19 – und das ein Leben lang

Annemarie Ambrosoli wurde Ende Juni mit dem weltweiten „A' Design Award“ – mit Sitz in Como/Italien – ausgezeichnet. Erst 2018 holte sich die gebürtige Ahrntalerin den „International Artist Award“ bei der „World Art Dubai“. Annemarie Ambrosoli pendelt zwischen Oberkärnten und Südtirol, wo ihre Familie lebt.

 

OVT: Frau Ambrosoli, es gab über 2.000 Gewinner und noch viel mehr Bewerber – freuen Sie sich über diese Auszeichnung?

Annemarie Ambrosoli: Ja, ich freue mich sehr über diesen „Award“. Ich bin in der Kategorie: „Arts, Crafts and Ready-Made Design“ (Kunst, Handwerk und Fertiges Design) ausgezeichnet worden. Wenn die Leser mir einen Like geben möchten, können Sie mich unter „Annemarie Ambrosoli A’ Design Award winner 2019“ finden. Das würde mich sehr freuen.

 

Wie würden Sie uns den „A' Design Award“ beschreiben?

Der „A 'Design Award“ ist eine prestigeträchtige Auszeichnung. 2.437 Gewinner aus 106 Ländern waren es diesmal in 98 verschiedenen Design-Disziplinen. Die Beiträge wurden sorgfältig von einer internationalen Jury bewertet (209 Jury-Mitglieder), die sich aus etablierten Gelehrten, Pressevertretern, Designfachleuten und Unternehmern zusammensetzte. Diese widmeten bei der Abstimmung jedes Beitrags viel Sorgfalt und Liebe dem Detail. Die Ergebnisse des „A' Design“-Wettbewerbs werden jedes Jahr am 15. April bekannt gegeben. Die weltweit besten Produkte, Projekte und Dienstleistungen, die herausragendes Design, Technologie und Kreativität beweisen, werden mit dem „A' Design-Preis“ geehrt.

 

Der „A' Design Award“ hat aber noch einen weiteren Hintergrund.

Ja. „A' Design Awards“ wurden ins Leben gerufen, um ein Bewusstsein für gute Designpraktiken und -prinzipien zu schaffen. Das ultimative Ziel des „A 'Design Award“ ist es, starke Anreize für Designer, Unternehmen und Marken aus allen Ländern zu schaffen, um bessere Produkte, Dienstleistungen und Systeme zu entwickeln, die der Menschheit zu Gute kommen. Die Auszeichnung hebt daher weltweite Designer und Marken hervor und treibt sie voran, um Produkte und Projekte zu schaffen, die Mehrwert, erhöhten Nutzen, neue Funktionalität, überlegene Ästhetik, außergewöhnliche Effizienz, verbesserte Nachhaltigkeit und bemerkenswerte Leistung bieten.

 

Wie kürte die Jury letztlich die Gewinner?

Kreativität war gefragt. Alle Projekte wurden durchgearbeitet, diese erfolgte manuell und war ein sehr zeitintensiver Prozess. Die Kunstwerke wurden nach festgelegten Kriterien bewertet. Die Verantwortlichen prüften jedes Design darauf, ob es nicht die Rechte eines anderen Künstlers verletzt, außerdem gibt es eine rechtliche Checkliste, wobei Lizenzen und Dokumente geprüft werden.

 

Ende 2016 haben Sie sich einer neueren Mal-Technik zugewandt, mit der Sie jetzt Erfolg hatten. Wie setzten Sie diese Technik in ihrem Sieger-Bild um?

Mit dieser Auszeichnung wurde mir bestätigt, dass meine kreative künstlerische Idee in der Kunstwelt Anklang findet. „Friends Forever“ (Für immer Freunde) ist eine Geschichte, die aus einer alltäglichen Situation entsteht. Ich beobachte Menschen die in meiner Nähe stehen, ihre Charaktere, ihre Gefühle und ihre Art zu kommunizieren. Freundschaft ist eine Art Beziehung, die von einem Gefühl der Treue begleitet wird. Dieses Gefühl habe ich in meiner Arbeit aufgenommen. Wenn wir „Friends Forever“ beobachten, spüren wir die enge Beziehung und den stillen Dialog zwischen den drei Figuren. Die Farben der Kleider verleihen der Szene ein gutes Gefühl, eine Art von Positivität.

 

Wie wirkt sich die Verleihung des „A‘ Design Award“ auf Ihre künstlerische Zukunft aus?

Durch diese Auszeichnung erhalte ich die Möglichkeit das „A‘ Design Award“-Siegel auf meinen Werken zu verwenden, was zum einen den Wert des Bildes steigert und andererseits eine gute Werbung weltweit ermöglicht.

 

Apropos weltweit: Trotz vieler Reisen, Kunstmessen um den Globus ist Kötschach-Mauthen ihre Basis. Warum Oberkärnten?

In Kötschach-Mauthen kann ich zur Ruhe kommen. Die Menschen sind bodenständig und sehr freundlich. Man wird gut aufgenommen und kann nette Gespräche führen. Die Natur rundum lädt zum Entspannen ein.

 

Welchen Aktivitäten gehen Sie neben dem Malen nach?

Da ich sehr viel beruflich verreise, habe ich nicht viel Freizeit. Wenn ich mir jedoch einen Tag freihalten kann, dann gehe ich gerne wandern.

 

Wie nehmen Sie den „Oberkärntner Volltreffer“ im Lauf der Jahre wahr?

Es ist sehr erfrischend den „Oberkärntner Volltreffer“ zu lesen, sehr gute Artikel und gut strukturiert.

 

 

Kurz gefragt:

Beruf: Kunstmalerin

Sternzeichen: Stier

Ich schaue gern (TV, Film): Auf langen Flugreisen, schaue ich mir gerne Kinofilme jeglicher Art an.

Lieblingstier: Pinguin

Glücksbringer: Das Logo meines Awards

Ohne was nie außer Haus: Ohne meine Mal-Utensilien gehe ich nicht aus dem Haus


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