Zweiter Testzug auf der Gailtalbahn - Osttirol Online


Zweiter Testzug auf der Gailtalbahn

Nach dem „1. Testzug Schadholztransport“ Anfang November, folgte in den letzten Tagen eine zweite Ausgabe des Innovationsprojektes des Vereins „Gailtalbahn“.

Die Nachnutzung der aufgelassenen Bahnstrecke zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen ist dem Verein „Gailtalbahn“ ein ernsthaftes Anliegen. Neben dem Draisinen-Verkehr im Sommer versucht das Team um Vereinsobmann Andreas Mühlsteiger nun Schadholz aus dem Oberen Gailtal via Bahn abzutransportieren. Nun wurde bereits der zweite beladen. Mit den Holztransporten „auf Schiene“ will man zusätzlich die Straßen entlasten. Der gesamtökologische Nutzen bezüglich CO2-Einsparung und geringerem Straßensanierungsbedarf wurde bereits im Rahmen einer Evaluierungsstudie erhoben. Der konkrete wirtschaftliche Nutzen für Wald- und Tourismuswirtschaft wurde in der Vorwoche mit LR Sebastian Schuschnig auf Basis eines konkreten Stufenplans diskutiert. Mit Jahreswechsel werden ökologische Zielvorgaben für die Region mit LR Sara Schaar konkretisiert, sowie Expertengespräche im Rahmen der bereits eingebrachten parlamentarischen Petition abgehalten, teilte der Verein mit. Die Planungen für 2023 sind seitens des Vereins abgeschlossen und Zusagen für weitere Schadholzzüge liegen vor. Das Land Kärnten signalisiert dem Verein Gailtalbahn jedenfalls einhellige Zustimmung. Schuschnig sprach sich dafür aus, die Bahnstrecke dauerhaft zu reaktivieren. Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse der ersten Testzüge sollen mit dem Verkehrsministerium und den ÖBB Verhandlungen starten.


Weitere Bilder:
Kämpft für den Erhalt der Gailtalstrecke: Andreas Mühlsteiger. Foto: Verein Gailtalbahn
Der Zweite Holzzug steht in Kötschach bereit.

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