Volksschule Irschen generalsaniert und barrierefrei - Osttirol Online


Volksschule Irschen generalsaniert und barrierefrei

Die 73 Schüler der Volksschule in Irschen durften sich nach den Sommerferien über ein generalsaniertes Schulgebäude freuen.

Die Sanierungsarbeiten wurden über die Sommermonate ausgeführt, rund 880.000 Euro wurden in das alte Gebäude investiert. Das Schulgebäude in Irschen ist ein Bau voller Geschichte. 1842 als zweiklassiges Schul- und Messnerhaus westlich der Pfarrkirche erbaut, wurde es nach und nach um Klassen erweitert. Der Große Umbau erfolgte in den 1950er Jahren, ein weiterer Zubau im Zuge eines Architektenwettbewerbes in den 1990ern. Das Schulgebäude zählte laut Schulchronik damals zu den modernsten im Drautal. Nun nach über 60 Jahren bekam es nicht nur eine neue Fassade, auch die Wände wurden trocken gelegt. Erneuert wurden Elektrik und Beleuchtung, das Dach der Aula bekam eine neue Verglasung. Den Sportlern zur Freude wurde auch der Turnsaal auf Vordermann gebracht, der jetzt mit einer Boulder Wand den  aktuellen Sporttrends Rechnung trägt. Moderne Technik hielt Einzug in die Klassenräume, diese wurden mit interaktiven Tafeln ausgestattet und ein dreigeschossiger Lift sorgt nun für Barrierefreiheit.

Den Charakter erhalten

Der Umbau war in einem Architektenwettbewerb ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt Architekt DI Reinhard Suntinger aus Tresdorf, der mit seinem Konzept versuchte, den Charakter des alten Gebäudes zu erhalten. Anlässlich des Abschlusses der Arbeiten fand Anfang Oktober ein Tag der offenen Tür statt, die Irschner hatten so die Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Das Gebäude wurde im Zuge dessen von Pfarrer Mario Polimetla gesegnet.

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