Vernetzung in der HLW Hermagor - Osttirol Online


Vernetzung in der HLW Hermagor

„Frau in der Wirtschaft“ war in der HLW Hermagor zu Gast. Die Wirtschaftskammer Kärnten vernetzt damit die Fachkräfte von morgen mit den Unternehmerinnen aus dem Bezirk.

Die Jugendliche sprachen dabei mit Unternehmerinnen über ihre Vorstellungen, Werte und Wünsche an künftige Arbeitgeber und holten sich Tipps für die berufliche Zukunft. Gemeinsam mit vier Hermagorer Unternehmerinnen und WKK-Vizepräsidentin Carmen Goby wurde in der Schule über das Unternehmertum von heute, der Arbeitswelt der Selbstständigen und Jobchancen in der Zukunft gesprochen. Man kam zum Schluss, das um als Betrieb für die junge Generation attraktiv zu sein, auch Arbeitsklima, der Umgang miteinander und Familienfreundlichkeit zählt. Umgekehrt erwarten Unternehmerinnen von ihren jungen Mitarbeitern neben den fachlichen Voraussetzungen Loyalität und Pünktlichkeit. „Wir wollen mit dem Projekt ein zeitgemäßes Bild vom Unternehmertum vermitteln und den Jugendlichen verschiedene Berufswege aufzeigen. Gleichzeitig haben wir im Austausch mit den Jugendlichen die Möglichkeit zu erfahren, wie sie Wirtschaft sehen und wie Betriebe für die junge Generation noch attraktiver werden können“, erklärt Goby.

Wirtschaft erlebbar gemacht

Die Jugendlichen überraschte es, wie viele Betriebe in Kärnten von Frauen geführt werden, im Bezirk Hermagor sind es 423 und dass auch in jungen Jahren der Schritt in die Selbstständigkeit möglich sei. Unter den Unternehmerinnen zu Gast in der HLW waren Ruth Rauscher (Gailtal Jorunal), Carmen Semmelrock (Confiserie Semmelrock), Schneiderin und Gastwirtin Anna Millonig, und Claudia Ressi vom Gasthaus Bärenwirt. „Für Neues sollte man offen sein und natürlich jeden Tag über den Tellerrand schauen“, meinte Semmelrock. Außerdem seien die sozialen Medien enorm wichtig. Sie ist auch der Meinung, dass die Jungen sehr viele tolle Ideen haben, die man wunderbar integrieren und umsetzen könne. Unterstützt wird das Projekt vom WK-Bezirksobmann Bernhard Kandolf und dem Bezirksstellenleiter Mag. Werner Plasounig.

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