Stabiler als je zuvor, der „Penker Steg“ - Osttirol Online


Stabiler als je zuvor, der „Penker Steg“

Er ist eine wichtige Verbindung zwischen den Ortschaften Penk, Napplach und Kohlstatt: Der „Penker Steg“ in der Gemeinde Reißeck. Nach dem Hochwasser 2018 gesperrt, spannt sich nun eine neu gebaute Stahlkonstruktion verbindend über die Möll. Im Beisein von Vertretern der Gemeinde und des Landes wurde er feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

Bereits im Juli 2018 wurden an der alten Holzkonstruktion Mängel festgestellt. „Das Hochwasser am 30. Oktober gab dem Steg den letzten Knack“, erzählt Bgm. Kurt Felicetti. Seit damals war der Penker Steg gesperrt. Gemeinsam mit dem Land erarbeitete man Variantenstudien für einen Ersatz. „Ein Neubau war die einzig sinnvolle Lösung“. Und dieser wurde schnell umgesetzt. Bereits seit Anfang Juni ist der neue „Penker Steg“ benutzbar. Vize-Bgm. Ing. Hans Paul Unterweger, der für die Abwicklung der neuen Brücke zuständig war, lobte die gute Zusammenarbeit in der Gemeinde. Aufgestellt wurde die Brücke vom Villacher Pionierbataillon 1 unter Oberst Volkmar Ertl. Bei der Stahlbrücke handelt es sich um ein „Mabey-System“, ein vom Land Kärnten vorgegebenes Brückensystem, das sich für seine Einfachheit und Robustheit auszeichnet.  Die Fertigteilbrücke aus verzinktem Stahl sei auch für kleine Kommunal- und Einsatzfahrzeuge befahrbar, mit ihren 12 Tonnen Tragkraft auch eine Unterstützung für die Feuerwehr.

DSC 6565Zahlreiche Gemeindebürger beschritten die neue Brücke

Sicherer Weg

Der „Penker Steg“ ist Teil des Radwegs R 8. „Als Teil des Radmasterplans, sind solche Verbindungen auch für den Tourismus bedeutend, ein wesentlicher Teil, der auch im Tal eine Rolle spielt“, meinte LR Martin Gruber bei der Eröffnung. Die Brücke wird von Fußgängern, Radfahrern und Reitern gleichermaßen genutzt, sie bietet auch einen sicheren Weg für die Schulkinder, die andernfalls die Route neben der Mölltal Straße B 106 nehmen müssten. Die Gemeinde war bemüht, die Verbindung noch in der Saison wiederherzustellen. Die Stahlkonstruktion war dafür die schnellste Variante mit wenig Vorlaufzeit. Die Kosten für die Brücke belaufen sich auf 230.000 Euro, dazu kommen Grundablösen und Zuwege. Die Einweihungsfeier wurde musikalisch begleitet vom Rhytmischen Ensemble Penk, die Segnung wurde vorgenommen von Pfarrer Vijaya Madanu.

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