Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken „Made in Spittal“ - Osttirol Online


Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken „Made in Spittal“

Das Traditionsunternehmen PPC GmbH baut eine neue Produktionslinie auf. Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken sollen produziert werden. Die Firma investiert rund 2,7 Mio Euro. Im Frühjahr wird die Maskenproduktion starten.

Hochwertige Einweg Tischdecken, Servietten und Partyteller gehören zur Produktpalette des in der Spittaler Ponauerstraße angesiedelten und weltweit tätigen Unternehmens Paper Print Converting GmbH (PPC). Nun wird als zweites Standbein eine moderne Mund- und Nasenschutzproduktion aufgebaut. Dazu wird sowohl in maschinelle Anlagen als auch in die dafür erforderliche Reinrauminfrastruktur investiert, um sämtliche europäische Zertifizierungen zu erlangen und die strengen Produktvorschriften einzuhalten. Das Vorhaben wird rund 2,7 Mio Euro kosten, informiert Geschäftsführer Dipl.-Ing. Harald Hauke. Mit knapp 1,1 Mio Euro fördert der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds das Projektvorhaben des Spittaler Unternehmens, das rund 60 Mitarbeiter beschäftigt. „Diese Investition ist auch der Beginn einer sehr engen Kooperation mit einer führenden deutschen technischen Forschungseinrichtung, dem Universitätsinstitut für Textiltechnik der ‚RWTH Aachen‘. Ziel ist es dabei, die MNS Masken sowohl in ihrer Funktion und Benutzerfreundlichkeit als auch in Bezug auf neue Materialien weiterzuentwickeln und diese schlussendlich bei uns hier in Spittal zu produzieren“, gibt Hauke die Marschrichtung der Spittaler Firma vor.

Unabhängig von Importen

Die dafür nötige Produktionsanlage werde noch im Jänner geliefert, im März kann mit der Produktion der Masken „Made in Spittal“ begonnen werden. „Viele heimische Betriebe investieren jetzt in neue Betriebsstätten oder Produktionsstraßen, bauen ihre Standorte aus oder setzen wichtige Entwicklungsschritte“, erklärt Wirtschaftsförderungsreferentin LH-Stv. Gaby Schaunig nach der letzten Regierungssitzung, in der die Förderung abgesegnet wurde. „Es gibt eine gesamteuropäische Anstrengung, bei medizinischem Schutzmaterial von Importen unabhängiger und krisensicherer zu werden. Betriebe in Kärnten sind hier ganz vorne mit dabei, was mich besonders freut. Dies ist ein Zeichen für die hohe Innovationsbereitschaft und Flexibilität der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer“, so Schaunig weiter.


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CEO Dipl.-Ing. Harald Hauke

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