Marcel Hirscher und Tom Lohner für Licht ins Dunkel - Osttirol Online


Marcel Hirscher und Tom Lohner für Licht ins Dunkel   

Österreichs Skilegende Marcel Hirscher und Künstler Tom Lohner haben für das gemeinsame Gemälde eng zusammen gearbeitet. Am 12. Dezember wird es in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" zugunsten der Aktion Licht ins Dunkel live versteigert.

GRAZ/WIEN. „Es ist das persönlichste Porträt, das je von mir angefertigt wurde“, sagt Österreichs Skilegende Marcel Hirscher zum Gemälde des Grazer Künstlers Tom Lohner. Kein Zufall: Denn Hirscher und Lohner arbeiteten gemeinsam an diesem autobiografischen Kunstwerk, das die beiden am Freitag in der Bakerhouse Gallery in Graz enthüllten.

Das Gemälde, das aus zwei Einzelbildern mit einer Größe von je 200 mal 150 Zentimetern besteht, zeigt Marcel Hirscher in dynamischer Rennpose, jedoch mit einer Vielzahl an versteckten und ganz persönlichen Botschaften, die der Künstler Tom Lohner in seinem unvergleichlichen Stil in das Gemälde eingearbeitet hat. Einen Teil dieses Kunstwerks stellt Marcel Hirscher nun für Licht ins Dunkel zur Verfügung. Die Versteigerung wird am 12. Dezember in der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“ ab 18 Uhr live übertragen. Der zweite Teil des Gemäldes bekommt einen besonderen Platz in Hirsches Haus. So bleibt eine inhaltliche Verbindung beider Teile des Kunstwerks bestehen.

„Marcel ist der Autor des Bildes und ich habe seine Vision in das Kunstwerk übersetzt“, beschreibt Tom Lohner die Zusammenarbeit. Insgesamt sind es mehr als ein Dutzend dieser zum Teil versteckten Botschaften, die im intensiven Austausch zwischen dem Künstler und dem mehrfachen Weltmeister, Olympiasieger und Gesamtweltcup-Sieger entstanden sind und die es im Gemälde zu entdecken gilt: So findet sich im Kunstwerk zum Beispiel der sogenannte Hirscher-Code „67 - 12 - 8 - 7 - 2“, der für seine Erfolge steht (67 Weltcupsiege, 12 kleine Kristallkugeln, 8 Gesamtweltcup-Siege in Folge, 7 WM-Titel, 2 olympische Goldmedaillen) und das rechte untere Ende des Porträts einnimmt. Von hier aus zieht sich eine Diagonale durch das Bild, an deren oberen Ende „RUN BABY RUN“ geschrieben steht – Worte, die Hirscher innerlich stets hörte, wenn er am Start stand. Dominiert wird das ausdrucksstarke Kunstwerk im Hintergrund von einem Hirsch, der die Urkraft des Rennfahrers symbolisiert. Auch die Psychologie des Sportlers spielt eine Rolle: Von Hirschers Skiern ziehen sich dunkle Schlieren durch die Luft – dies steht für die schwarze Energie, die Hirscher nach eigener Aussage in seiner Karriere verbrannt hat.

„Tom ist ein herausragender Künstler und die gemeinsame Arbeit an diesem Bild war auch für mich eine sehr spannende Erfahrung. Es zeigt perfekt die Urgewalt eines Rennens – eine Dynamik, die normal nur der Sportler kennt, die sich in diesem Kunstwerk aber in einzigartiger Weise auf den Betrachter überträgt“, sagt Marcel Hirscher. Der zweite Teil des Gemäldes, den Hirscher bei sich zuhause aufhängen wird, zeigt übrigens einen Spiegel dieser Dynamik und den Menschen Hirscher in seiner privaten Leidenschaft nach der aktiven Karriere, dem Tiefschneefahren.

Das Gemälde von Marcel Hirscher reiht sich ein in eine außergewöhnliche Porträtserie des Künstlers Tom Lohner von Lady Gaga über Tiger Woods bis hin zu Freddie Mercury, Mick Jagger oder Vivienne Westwood. Lohner selbst gilt als einer der großen Shootingstars der internationalen Kunstszene. Werke des Grazer Künstlers wurden bereits im Wiener Museumsquartier ausgestellt sowie unter anderem auch auf der Context Art Fair während der Art Basel in Miami oder aktuell im Österreich Pavillon auf der Weltausstellung in Dubai sowie der Artexpo, die von 28. bis 31. Oktober in New York stattfindet..

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