Lastwagenweise gehen Hilfsgüter in die Ukraine - Teil 2 - Osttirol Online


Hermagor schickte Sattelzug auf dem Weg

In ganz Oberkärnten organisieren sich in den letzten Tagen und Wochen Initiativen, um Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine zu sammeln und auf den Weg zu schicken.

Die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See organisierte gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofes und den freiwilligen Helfern der örtlichen Feuerwehren eine Hilfsgütersammlung. Spender brachten Lebensmittel, Hygieneartikel, Textilien oder Sanitätsbedarf auf den Gemeindebauhof, wo die Hilfsgüter dann auf einen Sattelanhänger verladen wurden und von Jürgen Gratzer vom Transportunternehmen Gratzer in Tröpolach zur Hauptfeuerwache Villach gebracht wurden. Ganze 26 Palletten kamen zusammen, dabei auch Matratzen, Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen. Die Bevölkerung wurde eine Woche zuvor über ein Infoblatt mobilisiert. Die Spenden kamen Großteils von Privatpersonen, auch das BORG Hermagor sammelte mehrere Kartons an Hilfsgütern. Gerne wurden auch Geldspenden angenommen mit denen die Transportkosten abgedeckt werden können. Von der Hauptfeuerwache Villach aus gehen die Hilfsgüter im Lkw Konvoi weiter in die Ukraine. Ursprünglich war geplant, dass sich Hermagor der Spendenaktion der Stadt Klagenfurt anschließt, die eine Partnerstadt in der Ukraine hat. Die Messehalle sei aber aus allen Nähten geplatzt, weshalb der RK-Bezirksstellenleiter und Gemeinderat Luca Burgstaller den Vorschlag einbrachte, die gemeinsame Hilfsaktion der Stadt Villach und der „Ukrainehilfe Villach“ von Andreas Kuchler anzuschließen.


Weitere Bilder:
Reges Treiben am Bauhof.
Die umliegenden Feuerwehren halfen beim Aufladen.
Gebraucht wurden auch Matratzen und Decken.

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