Kein zurückschrauben der öffentlichen Aufträge - Osttirol Online


Kein zurückschrauben der öffentlichen Aufträge

Sicheres Bauen, rasche Verfahren und Überlegungen zu Sommerbaustellen standen am Kärntner Baugipfel an der Tagesordnung. Wo Schutzmaßnahmen nach den Bundesvorgaben eingehalten werden können, darf gebaut werden, es werde kein zurückschrauben der öffentlichen Aufträge geben.

Die Sozialpartner (WK Kärnten und AK) und die Landesregierung trafen sich zu einem zweiten Corona-Baugipfel. Die Bauvorschriften des Bundes – wie kann auf den Baustellen in Zeiten des Coronavirus gearbeitet werden - wurden von den Teilnehmern als praktikabel eingestuft. Der Tenor war, dort wo die Schutzvorkehrungen eingehalten werden können, solle weitergearbeitet werden. Laut LH-Stv. Schaunig und LR Gruber werde es bei Bauvergaben keine Verzögerungen geben: „Ausschreibungen werden weiterhin zügig durchgeführt und Bauverfahren sollen so rasch wie möglich abgewickelt werden“.

Tourismusgemeinden: kein Baustopp?

Bei Bauverhandlungen werde es Vereinfachungen geben. So können Behörden in vereinfachten Verfahren von mündlichen Verfahren absehen. Wirtschaftsreferent LR Schuschnig arbeite darüber hinaus bereits an einer Noelle der Kärntner Bauordnung mit dem Ziel bürokratische Hürden zu beseitigen. Auch ob es in Tourismusgemeinden heuer einen Sommerbaustopp geben soll, wurde besprochen. Gemeindereferent LR Daniel Fellner und Tourismuslandesrat Schuschnig wollen mit den Gemeinden über Ausnahmeregelungen beraten.

Weniger Anfragen

Seit vorliegen klarer Handlungsanleitungen für sicheres Bauen seien die Anfragen von Arbeitnehmer deutlich zurückgegangen, berichteten AK-Präsident Günter Goach und Alois Peer, Präsident der Kärntner Gewerkschaft Bau-Holz. Weiterhin unerlässlich ist das Einhalten der Vorschriften am Bau. Ein sensibler und kaum zu schützender Bereich bleibt die Einhaltung beim Mannschaftstransport von und zu den Baustellen. Unter Einhaltung der nötigen Vorschriften produktiv zu bleiben, ist auch WK-Präsident Jürgen Mandl und dem Präsident der IV, Timo Springer, wichtig.

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