Frauen am Arbeitsmarkt - Handlungsleitfaden für Oberkärnten


Handlungsleitfaden für Oberkärnten

LR Sara Schaar und Frauenbeauftragte Gabriel und AMS Kärnten präsentierten Ergebnisse der „Zukunftswerkstatt Oberkärnten“. Zentral darin: Maßnahmen, um Gleichstellung zu forcieren. Eine Ausrollung auf weitere Bezirke ist geplant.

Mit der „Zukunftswerkstatt Oberkärnten“ haben sich AMS Kärnten und Land Kärnten den Themen Gleichstellung, Fachkräftemangel und Abwanderung verstärkt angenommen. „Was haben wir, was brauchen wir und wie kommen wir dorthin“, beschreibt LR Sara Schaar die grundlegende Stoßrichtung der „Zukunftswerkstatt Oberkärnten“. Über 100 Personen aus der Region, aus Wirtschaft, Interessensgruppen und der Bevölkerung haben sich an der Erarbeitung von Maßnahmen beteiligt. Daraus entstanden ist jetzt eine Handlungsleitfaden, „der nicht nur wertvoll für die regionale Entwicklung in Oberkärnten ist, sondern in weiterer Folge auch für ganz Kärnten“, so Frauenreferentin Schaar bei der Online-Veranstaltung zur Präsentation des Projektes.

Frauen-Positionen stärken

„Da es vor allem junge Frauen sind, die aufgrund besserer Karriere- und Vereinbarkeitsmöglichkeiten in Städte ziehen, nimmt das Thema Gleichstellung eine zentrale Rolle im Projekt ein“, so Schaar. Der Leitfaden enthält neben Maßnahmen-Empfehlungen auch konkrete Maßnahmen, die in den Bereichen Fachkräftepotenzial, Digitalisierung, Rollenbilder und existenzsichernde Beschäftigung bereits umgesetzt wurden. Ein Beispiel für eine bereits umgesetzte Maßnahme ist die Finanzierung von Betriebskontaktpersonen beim Mädchenzentrum durch Land Kärnten und AMS, welche das Programm FiT (Frauen in Handwerk und Technik) in die Region tragen. Das Projekt unterstützt Unternehmen dabei, das Potenzial von Frauen als Fachkräfte stärker auszuschöpfen. „Frauen am Arbeitsmarkt zu stärken, ihr Potenzial als Fachkräfte auszuschöpfen und existenzsichernde Beschäftigung in zukunftsträchtigen Branchen zu garantieren, ergibt eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Vor allem regionale Betriebe und Wiedereinsteigerinnen werden künftig maßgeblich von den abgeleiteten Maßnahmen profitieren“, so die Frauenbeauftragte des Landes Martina Gabriel.

Leitfaden zum Downloaden

Das vom Landesfrauenreferat und AMS Kärnten finanzierte Projekt wird in Kooperation mit dem Mädchenzentrum Klagenfurt (jetzt neu: „EqualiZ“) umgesetzt. Der Handlungsleitfaden beinhaltet Ideen für Maßnahmen in Unternehmen, in Gemeinden, in Institutionen und in der Regionalentwicklung und soll auch laufend an neue Gegebenheiten angepasst werden. Abrufbar ist der Leitfaden unter: https://frauen.ktn.gv.at/service/downloads

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