Gute Zwischenbilanz für Gailtaler Wintertourismus - Osttirol Online


Früher Schneefall wirkte sich positiv aus

Eine erste Zwischenbilanz der-Wintersaison im Gailtal liegt am Tisch und diese sieht durchwegs positiv aus. In den drei Teilbereichen der NLW Tourismus Marketing GmbH, am Nassfeld, Weißensee und im Lesachtal konnten die Vergleichszahlen zum Vorjahr wieder gesteigert werden.

Dass Skifahren eine der beliebtesten Wintersportarten vieler Gäste und Einheimischer ist und nach wie vor eine Boom-Branche, das zeigt auch der Trend am Nassfeld. Das Skigebiet bilanzierte im Zeitraum November bis Dezember 2019 mit einer Steigerung des Saisonkartenverkaufs um über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die umliegenden Kleinskigebiete seien heuer erstmals mit der Saisonkarte zugänglich, so Gerald Kroschel von der NLW. Und das wird von den Gästen auch genützt, eine Tendenz zum Vielfahrer sei merkbar. Die Tagesgäste kommen vermehrt aus Kärnten, der Steiermark, Italien und Slowenien. Die frühen Schneefälle wirkten sich positiv auf den Betrieb und die Attraktivität des Skigebietes aus, so auch das durchwegs sonnige Wetter über die Wintermonate. Der Geschäftsführer der NLW, Christopher Gruber, zeigt sich höchst zufrieden mit dem vorläufigen Ergebnis. „Die Zwischenbilanz zeigt auch, dass die Marketingaktivitäten von den Gästen gut angenommen werden. Auch die günstige Feiertagskonstellation über Weihnachten und dem Jahreswechsel trugen zum Ergebnis bei.“ Eine erhöhte Nachfrage gab es in den Tourismusbüros Hermagor und Tröpolach, hier verzeichnet man in diesem Zeitraum mehr Buchungsanfragen. Ein Plus gab es bei den Ankünften (8,13 %, total 23.009) und bei den Übernachtungen (12,5%, total 89.524). Vor der laufenden Saison investierte das Nassfeld rund 9,6 Mio Euro in Pisten, Beschneiungsanlagen und Service-Infrastruktur, das Skigebiet zählt auf Bewertungsplattformen zu den Top-10 in Österreich.

Alternative Winterangebote

NLW 2Abseits der Pisten gibt es am Weißensee auch viele Wintersportangebote.

Die Pisten am Weißensee sind zwar trotz Schneemangels durch Beschneiungsmaßnahmen gut befahrbar. Besonders aber punktet man hier mit alternativen Winterangeboten abseits der Skipisten. Sehr gut angenommen werden die Naturpark-Ranger Programme oder die geführten Fatbike-Touren. Das wirkte sich laut NLW positiv auf die Nächtigungszahlen aus, hier gab es ein Plus von rund zwei Prozent (total 18.314) und 2,8 % mehr Ankünfte (total 4.511). Die Natureisfläche des Weißensees ist erst seit erstem Jänner für Eisläufer freigegeben. Auch noch nicht dabei sind hier die Gästebewegungen der „Alternativen 11-Städte-Tour“, die heuer vom 18. Jänner bis 1. Feber stattfindet und in der Region im Schnitt 35.000 holländische Nächtigungen bringt. Auch das Lesachtal profitierte touristisch von den Schneefällen Anfang des Winters, allen voran das Familien-Skigebiet Golzentipp. Im November und Dezember war im Lesachtal ein Plus von 8,13 % bei den Nächtigungen zu verzeichnen. Neben Skilauf und dem Almwellnessangebot sind im Lesachtal besonders Langlauf und Skitouren beliebt.

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