Gewerbepark-Gesellschaft gegründet - Osttirol Online


Hermagor: Gewerbepark-Gesellschaft gegründet

Im Bezirk Hermagor wurde ein weiterer Schritt in Richtung der beiden geplanten Interkommunalen Gewerbeparks gesetzt. Durch den Gemeindeverband „Karnische Region“ wurde die „IKZ Karnische Region GmbH“ als Betreiberorganisation gegründet, mit dem Schwerpunkt, die Gewerbestandorte Hermagor und Kötschach-Mauthen auszubauen und zu vermarkten.

Alle sieben Gemeinden des Bezirks Hermagor haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam das Gewerbe im Bezirk zu forcieren. An den beiden Standorten Hermagor und Kötschach-Mauthen sollen sich zukünftig die Ansiedelung und der Ausbau größerer Betriebe konzentrieren. Die neu gegründete Gesellschaft werde dafür mit Anfang 2020 ihre Tätigkeit aufnehmen. An beiden Standorten soll es dazu einen eigenen Manager geben. Der Aufgabenbereich dieser Manager werde vielfältig sein, dazu zählen neben Vernetzung,  die gewerbliche Positionierung der Region unter einer noch zu definierenden gemeinsamen Marke für den gemeinsamen Regionsauftritt, sowie der Ankauf und die Erschließung von Grundstücken und Gebäuden. Weiters sollen sie die Ansiedelung neuer Betriebe, sowie die Entwicklung bestehender Unternehmen unterstützen, auch ein Gründerservice soll organisiert werden. Darüber hinaus soll es in allen Gemeinden des Bezirkes eine aktive Entwicklung des Gewerbes geben. Dabei wolle man sich auf die Entwicklung und den Ausbau des Kleingewerbes konzentrieren, also auf Unternehmen mit einer Mitarbeiteranzahl von bis zu 25 Personen.

Gegen die Abwanderung

Mit dieser Initiative sollen Arbeitsplätze in der Region geschaffen und auch die Ausbildung von Arbeitskräften nahe dem Wohnort soll forciert und damit der Abwanderung entgegnet werden. Die Projektentwicklung wurde vom Kärntner Wirtschaftsförderung Fonds und dem Gemeindeverband „Karnische Region“ finanziert und fachlich durch Gerald Hackl von der Trigon Entwicklungsberatung (Klagenfurt) begleitet. Finanziert wird der interkommunale Gewerbepark im Wesentlichen durch die beteiligten Gemeinden und durch Förderungen des Gemeindereferenten auf Basis der IKZ Förderrichtlinie. „Dieses Projekt ist ein Impuls, der allen Bewohnern des Bezirks zugutekommt und dient als Vorbild für ganz Kärnten“, ist Gemeindereferent LR Daniel Fellner von der Zusammenarbeit überzeugt.

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