Gemeinden setzen auf erneuerbare Energie - Osttirol Online


Gemeinden setzen auf erneuerbare Energie

In Spittal, Seeboden, Millsatt , Lendorf und Baldramsdorf bekommen die Bürger jetzt im Rahmen des Projektes „Ölkesselfreie Gemeinden“ ein umfassendes Informationspaket sowie einen Förderanreiz zur Umstellung von fossilen auf nachhaltigere Heizsysteme im privaten Bereich.

Mit einem neuen Schwerpunkt wollen die fünf Gemeinden einen weiteren Umsetzungsschritt in Richtung einer umweltfreundlichen Energieversorgung gehen. Sie setzen das vom Land Kärnten initiierte Projekt der „Ölkesselfreien Gemeinden“ vor Ort um. Die Zahl der Ölkessel soll reduziert und alternative Energieträger wie Biomasse, Fernwärme und Wärmepumpen forciert werden. Die Umstellung wird finanziell gefördert. Die Wohnbauförderung des Landes Kärnten und die „Raus aus dem Öl-Offensive“ des Bundes unterstützen den Heizkesseltausch von Öl auf Biowärme mit bis zu  11.000 Euro. Dazu gibt es eine Zusatzförderung der teilnehmenden Gemeinden in der Höhe von bis zu  1.500 Euro pro Anlage.

Förderbudget begrenzt

Weitere Informationen und Zulassungskriterien gibt es bei den Gemeinden oder bei der Klima- und Energie-Modellregion. In den Gemeinden Lendorf, Seeboden am Millstätter See und Millstatt am See können bereits Anträge gestellt werden. In Baldramsdorf und Spittal an der Drau befindet sich das Projekt derzeit in Vorbereitung. Zu beachten ist, dass es je Gemeinde ein begrenztes Förderungsbudget gibt und die Anträge nach deren Einlangen gereiht werden. „Wer von fossilen Brennstoffen auf umweltfreundliche Energieträger umstellt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und mit den aktuellen Rahmenbedingungen und mit den interessanten Förderungen ist der Zeitpunkt für eine Heizungsumstellung besonders günstig“, so die Bürgermeister und Umweltreferenten der fünf teilnehmenden Gemeinden.

Wertschöpfung bleibt in der Region

Durch diese Projekte können bis zu 200.000 Euro zusätzliche Fördergelder in die KEM-Region gebracht werden, meint KEM-Manager Georg Oberzaucher. Neben einen Beitrag zum Klimaschutz leiste man auch einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, da die Investitionen regionale Wirtschaftsbetriebe unterstützen. Bei der Gesamtumsetzung könne von einem Investitionsvolumen von rund 2,5 Mio Euro ausgegangen werden. Auch die Brennstoffe kämen aus der Region. „Bei Öl und Gas wissen wir, dass diese Energieträger mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht aus Österreich stammen. Bei Brennstoffen aus erneuerbaren Quellen wie z.B. Hackschnitzel, Pellets oder Holz können wir auf lokale Angebot zurückgreifen“ ,so der KEM-Manager.

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