Frischer Klarinettenwind in der Musikschule Spittal–Baldramsdorf - Osttirol Online


Frischer Klarinettenwind in der Musikschule Spittal–Baldramsdorf

Der Klarinettist Markus Fellner hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der gebürtige Lavanttaler lebt mit seiner Frau Andrea und seiner Tochter Anna in Rangersdorf und unterrichtet seit Ende November an der Musikschule Spittal/Drau- Baldramsdorf Klarinette.

Von frühester Kindheit an hat sich Markus Fellner dem Musizieren verschrieben. Die ersten Erfahrungen sammelte er im Chorwesen und im Musikverein. Die Begeisterung und Passion zum Holzblasinstrument Klarinette ist bei Markus regelrecht hör- und spürbar. Nach seinem Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik im Fach Klarinette an der „Gustav Mahler Privatuniversität für Musik“ in Klagenfurt, schloss er das Masterstudium im Konzertfach an der „Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien“ ab. Zahlreiche Orchestertätigkeiten auf nationaler und internationaler Ebene, sein breites Interesse an den verschiedensten Stilen und Genres, das sich in der Mitwirkung diverser Formationen widerspiegelt und seine pädagogischen Erfahrungen als Instrumentallehrer zeichnen ihn aus. Fellner folgt nun August Walter als Klarinettenlehrer an der Musikschule Spittal/Drau – Baldramsdorf nach. „Es ist schön zu sehen, wie sich in der Nachfolge der verdienten Aufbaugeneration an unserer Musikschule jetzt eine junge Generation von Kollegen und Kolleginnen  einstellt, die sowohl pädagogisch als auch künstlerisch neue Akzente setzen“, zeigt sich auch Musikschuldirektor Hans Brunner begeistert.

Fellner spricht im Interview über seine pädagogischen Zugänge, seine blasmusikalischen Wurzeln, welchen Stellenwert Musik für ihn hat und darüber, was er Kindern und Jugendlichen mit auf dem Weg geben möchte.

Stefanie Glabischnig: Markus, du konntest bereits Erfahrungen als Instrumentalpädagoge an diversen Musikschulen sammeln und unterrichtest derzeit an der Musikschule Kleblach-Lind - Möllbrücke sowie an der Landemusikschule Lienzer Talboden. Was ist das Schönste an diesem Beruf?

Markus Fellner: Ich finde es besonders schön, dass ich die Fortschritte und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowohl auf musikalischer als auch auf persönlicher Ebene miterleben und mitgestalten kann. Ich darf an ihrem Leben teilhaben und sie ein Stück begleiten, was ich besonders erfüllend finde.

Welche Ziele hast du dir für deine neue Aufgabe an der Musikschule Spittal gesetzt?

Ich möchte vor allem meine gesammelten Erfahrungen der letzten Jahre an meine Schüler weitergeben. Ich hatte das Glück, in großartigen Orchestern mitspielen zu dürfen und konnte dort vieles lernen. Musiker zu sein und Musik zu unterrichten ist für mich eine tolle Kombination. Man kann besonders aus eigens erlebten Erfahrungen Musik ganzheitlich vermitteln. Ich bin offen für diverse Stile und deshalb ist es mir wichtig, dass Musik nicht in eine spezifische Schublade gesteckt wird. Da ich selbst einige Probespiele absolviert und daraus viel gelernt habe, möchte ich diese Erfahrungswerte mit meinen Schülern besonders hinsichtlich der Vorbereitung für Prüfungen und Wettbewerbe teilen. Als Musiklehrer ist man Wegbegleiter, Pädagoge und Psychologe. Mir ist es wichtig, auf die Bedürfnisse und Interessen der Schüler einzugehen und sie indem zu bestärken, was sie so wertvoll macht.

Du hast einen blasmusikalischen Background und musizierst seit deiner Kindheit in der „Alt Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul“ mit. Welchen Stellenwert hat das Blasmusikwesen für dich?

Ich wurde als Kind stets musikalisch gefördert und unterstützt. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich im Chorwesen - hier hat mich Siegi Hoffmann - der künstlerische Leiter des St. Pauler Kultursommers - für die Musik begeistert und gefördert. Er war immer ein großes Vorbild für mich. Bald darauf durfte ich Proben- und Bühnenluft in der „Alt Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul“ schnuppern, weshalb mir Blasmusik bis heute sehr wichtig ist. Ich spiele immer wieder gerne in meinem Stammverein mit und habe dort viele schöne Erlebnisse erfahren. Ich denke, es ist sehr wichtig, dass man einander auf Augenhöhe begegnet. Es freut mich immer wieder, wenn ich zu Registerproben bei Musikvereinen eingeladen werde, denn im Grunde profitieren alle davon - sowohl der Musikverein, als auch ich. Man steckt sich sozusagen gegenseitig mit Begeisterung für die Sache an. Dieses gegenseitige Geben und Nehmen schätze ich sehr an der Blasmusik.

Übrigens: Die Musikschule Spittal verzaubert im Advent auf der Facebookseite „Spittal/Drau-Baldramsdorf“ mit musikalischen Beiträgen in der Vorweihnachtszeit. Reinklicken lohnt sich!

 

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