Eindrucksvolle „Gala der Blasmusik 2019“ - Osttirol Online


Eindrucksvolle „Gala der Blasmusik 2019“

Der Alban Berg-Saal der Carinthischen Musikakademie Stift Ossiach war Ende November Begegnungsstätte würdevoller Leister des Kärntner Blasmusikwesens. Im Rahmen der „Gala der Blasmusik“ wurden die Absolventen der Leistungsabzeichen in Gold geehrt, Musikvereine für ihr Engagement mit dem „Kärntner Löwen“ ausgezeichnet, die Kärntner Bundeswettbewerbsteilnehmer gewürdigt und der „Rudolf Kummerer Würdigungspreis“ verliehen.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Kärntner Blasmusikverband die „Gala der Blasmusik“. Das Event, das am 29. November in Ossiach über die Bühne ging, charakterisiert einen besonders feierlichen Rahmen für verdienstvolle Leistungen von Persönlichkeiten, Musikern, Musikschaffenden und Musikvereinen für unser Blasmusikwesen. Insgesamt 26 talentierte und fleißige Musiker des Landes stellten sich im Frühjahr der Prüfung des „Leistungsabzeichens in Gold“, dessen Absolvierung als Königsdisziplin gilt und zugleich die Abschlussprüfung an den Musikschulen des Landes Kärnten darstellt. Die 26 Absolventen wurden im Zuge der Gala feierlich von LH Peter Kaiser, Landesobmann Horst Baumgartner und Landeskapellmeister Prof. Christoph Vierbauch für ihre Leistungen gewürdigt. Der „Kärntner Löwe“ gilt als besondere Auszeichnung des Landes für Musikvereine, die regelmäßig ihre musikalischen Fertigkeiten vor Jury und Publikum im Rahmen der Wertungsspiele präsentieren. Um mit dem „Kärntner Löwen“ ausgezeichnet zu werden, müssen die Anwärter in einem Zeitraum von fünf Jahren an mindestens drei Regionswertungsspielen (Konzert- und Marschwertungsspiel) teilnehmen und dabei eine Gesamtpunkteanzahl von mindestens 250 Punkte erreichen. 16 Musikvereine wurden mit dieser hohen Auszeichnung gewürdigt.

Bei Bundeswettbewerben stark vertreten

Der Österreichische Blasmusikverband und die Blasmusikjugend forcieren eine stetige Weiterentwicklung unserer Musikvereine sowohl auf musikalischer Ebene, als auch im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbildung, so werden regelmäßig Wettbewerbe auf Bundesebene ausgetragen, wobei Kärnten immer stark vertreten ist. Gleich vier Blasorchester stellten sich heuer einem Bundeswettbewerb und überzeugten durch ihre musikalischen Fertigkeiten. Dafür gewürdigt wurden die Trachtenkapelle Irschen, die im Juni beim 6. Bundeswettbewerb „Musik in Bewegung“ in Bischofshofen Kärnten würdig vertreten hat. Das Blasorchester überzeugte auf allen Ebenen und erreichte den hervorragenden 2. Platz. Ebenso Eindruck hinterlassen haben die „KlangWolke“ aus dem Lavanttal und das „JUBLAMU“ der Musikschule Feistritz. Die beiden Jugendblasorchester konnten sich zum „Österreichischen Jugendblasorchester-Wettbewerb“ qualifizieren und erspielten sich einen 4. sowie einen 6. Platz in der jeweiligen Leistungsstufe. Die „Junge Bläserphilharmonie Kärnten“ vertrat Kärnten beim „1. Österreichischen Blasorchesterwettbewerbes der Höchststufe“ würdig und erspielte sich den 5. Patz. Alle vier Bundeswettbewerbsteilnehmer wurden für ihr Engagement und ihre Leistungen geehrt.

Würdigungspreis für außergewöhnliches Schaffen

Besonderer Höhepunkt der Gala war die Verleihung des „Rudolf Kummerer Würdigungspreis“. Der Würdigungspreis ist eine Auszeichnung für außergewöhnliches Wirken im Blasmusikwesen und wird in den Kategorien, Musikverein, Kapellmeister und verdienstvolle Persönlichkeiten vergeben. Rudolf Kummerers Wirken reichte vom Dirigieren zahlreicher Blasorchester über seine Funktionärstätigkeit bis zum leidenschaftlichen Komponieren. Diese Vielseitigkeit war für die Landesleitung des Kärntner Blasmusikverbandes im vergangen Jahr Grund, den Würdigungspreis nach ihm zu benennen. Der Preis für besondere Leistungen rund um die Kärntner Blasmusik ging an die TK Irschen. Stefan Hofer aus Millstatt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Kapellmeister für seine langjährige, großartige und nachhaltige Arbeit  bei der Bürgermusik Millstatt (seit 1998). Rudolf Egger aus Seeboden ist Preisträger in der Kategorie „verdienstvolle Persönlichkeit“. Landesobmann Horst Baumgartner würdigte Egger als langjährigen Landesobmann-Stellvertreter (1988-2010), als Bezirksobmann in Spittal (1994-2003) und danach als Ehrenbezirksobmann des Bezirkes (seit 2003), sowie als Ehrenmitglied des Kärntner Blasmusikverbandes (seit 2010).


Weitere Bilder:
Rudolf Egger ist Preisträger des Würdigungspreises in der Kategorie verdienstvolle Persönlichkeiten. Hier am Bild mit Landesobmann Horst Baumgartner (li) und Landeskapellmeister Prof. Christoph Vierbauch (re).
In der Kategorie Kapellmeister wurde Stefan Hofer (Bürgermusik Millstatt) mit dem „Rudolf Kummerer Würdigungspreis“ ausgezeichnet. Am Bild (v. l.) Horst Baumgartner, Prof. Christoph Vierbauch, Stefan Hofer und Laudator Daniel Weinberger.
Die Trachtenkapelle Irschen erhielt den Würdigungspreis in der Kategorie Musikvereine für ihre Leistungen rund um das Kärntner Blasmusikwesen

ZUR ÜBERSICHT

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

Bitte geben Sie in das Textfeld den gewünschten Suchbegriff ein!