Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeheimen - Osttirol Online


Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Das Koordinationsgremium des Landes einigt sich auf temporäres Besuchsverbot in Kabeg-Spitälern und Pflegeheimen von 13. bis 22. November. Insgesamt sind in Kärnten 6.283 Menschen an Corona erkrankt.

In Abwägung aller Probleme, der Infektionszahlen, der Infektionsquellen, des Schutzes der Patienten, Bewohner und Mitarbeiter hat sich das Koordinationsgremium heute schweren Herzens aber klar für ein strengeres Besuchermanagement in den Kabeg-Spitälern und in Kärntens Pflegeheimen entschieden. Die Besuchsverbote beginnen am Freitag und enden vorerst am 22. November. Dann werden die Zahlen evaluiert. Diese Entscheidung sei in Absprache mit dem Spitalsbetreiber sowie auf Wunsch der Heimbetreiber gefasst worden. Die Krankenhäuser St. Veit, Friesach und Spital haben bereits ein Besuchsverbot mit Ausnahmen verhängt.

Nur in Ausnahmefällen

Besuche in den Spitälern sind ab Freitag nur in Ausnahmefällen und auch nur mit vorheriger Terminvereinbarung bzw. nach telefonischer Absprache möglich. Dazu zählen Begleitungen zu Geburten, Besuche bei Palliativpatienten und bei Patienten in besonderen Lebenssituationen.

Auch Jüngere in Behandlung

Von gestern auf heute mussten 45 Patientenzugänge in Kärntens Krankenhäusern auf Grund einer Coronainfektion gezählt werden, wobei das Alter der Infizierten sinkt und auch 50- bis 60jährige Coronakranke eine Spitalsbehandlung brauchen.

Bisher 54 Verstorbene

In 16 Kärntner Pflegeheimen werden aktuell 271 Coronainfektionen gezählt, bei Mitarbeitern ebenso wie bei Bewohnern. Kärnten musste zudem unter den 54 bisher an Corona Verstorbenen alleine 29 Pflegeheimbewohner in der jüngsten Phase zählen. Drei Personen (Jahrgänge 1935, 1944 und 1931) der 54 Todesfälle sind im Laufe des heutigen Mittwochs an den Folgen einer Coronaerkrankung verstorben.

Wöchentliche Testung

Zusätzlich beliefert die AGES die Pflegeheime mit Antigentests, um das Personal einmal in der Woche zu testen. Außerdem sind die Pflegesachverständigen vor Ort, die Hilfe und Beratungen anbieten. Der Bedarf an Nachschulungen für Hygienemaßnahmen wird derzeit auch erhoben.

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