Ausgezeichnetes Lesachtaler Brot - Osttirol Online


Ausgezeichnetes Lesachtaler Brot

Zum 36. Mal laden die Lesachtaler Vereine zum „Lesachtaler Dorf- und Brotfest“, das vom Samstag, 31. August bis Sonntag, 1. September, am Dorfplatz in Liesing über die Bühne geht.

Tipps und lehrreiche Einblicke gibt es für Interessierte beim Schaubrotbacken. Zu Mittag werden dann Brotgerichte und Schmankerln aus dem Tal serviert und in der Weingasse steirische Weine präsentiert. (Kunst-) Handwerker lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und Volksmusikgruppen spielen zünftig auf. Für die Besucher des größten Festes im Lesachtal werden über 1.000 Laibe verschiedenster Brotsorten gebacken. Das erste Brot wird am Samstag um 14 Uhr in der Volksmusikakademie Lesachtal in den Backofen geschoben. Der Sonntag beginnt mit dem Festgottesdienst (8.30 Uhr) und der Schutzengelprozession. Nach einem zünftigen Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Liesing und der Musikkapelle aus Niederrasen in Südtirol unterhält ab 13:30 Uhr die Blasmusikgruppe „EBB“ die Besucher auf der Dorffestbühne.

Von UNESCO ausgezeichnet

In die Vorbereitungsphase zum Fest erfuhr das Lesachtaler Brot von der UNESCO-Kommission eine weitere Auszeichnung. Die Herstellung von Brot ist im Lesachtal mit sinnlichen Erfahrungen, Ritualen und Bräuchen sowie persönlichen Geschichten verbunden. Zwei Jahre lang beschäftigten sich Schüler des Bildungszentrums Lesachtal im Rahmen des Projektes „BrotZeit“ mit dem durchgängigen Prozess vom Anbau des Getreides bis zum Brotbacken. „Ziel dieses Projektes war, dieses Erfahrungswissen wissenschaftlich zu erheben, zu untersuchen und zu dokumentieren, sowie im Sinne der kulturellen Nachhaltigkeit zeitgemäß und zukunftsgerecht aufzubereiten“, beschreibt die wissenschaftliche Leiterin Andrea Sieber von der Universität Klagenfurt die Zielvorgabe. Herausgekommen ist dabei nicht nur, dass die Schüler hin bis zum Brotbacken alle Tätigkeiten selbst durchgeführt haben. Ihre Erfahrungen wurden auch in einem Trick- sowie Dokumentarfilm und in einem Theaterstück festgehalten. Als Belohnung für die nachhaltige Arbeit dürfen die Lesachtaler Brothersteller ab nun das UNESCO „Good Practice“ Siegel verwenden.

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