Millstatt - Aus „KUNSTradln“ wird „MillstART“


Aus „KUNSTradln“ wird „MillstART“

Das Stift Millstatt wurde für diesen Sommer in eine große Kunstgalerie umfunktioniert. Dahinter steht der Verein „MillstART“, der über 29 Künstler und Künstlerinnen in die Seengemeinde brachte, die bis Herbst ihre Werke in den historischen Mauern ausstellen werden. „konZENTRATION_Auftritt und Rückzug“, lautet der Titel der heurigen Ausstellung, die kürzlich im kleinen Rahmen eröffnet wurde.

Als „KUNSTradln“ wurde das Projekt von vier Jahren ins Leben gerufen, Kunstobjekte konnten dabei rund um das Stift und in weiten Teilen von Millstatt „erradelt“ werden. In seinem vierten Jahr hat sich das Konzept und der gleichnamige Verein weiterentwickelt, sagt Obfrau Anette Lang. Das Fahrrad und die sportliche Komponente haben sie hinter sich gelassen. Heuer konzentriert sich der Kulturverein auf das Stift Millstatt selbst, auch der Vereinsname ist neu, dieser firmiert nun unter der Bezeichnung „millstART“. Von Ende Mai bis Oktober zeigt „millstART“ Malerei, Fotografie, Film, Skulpturen, Performance und Lichtkunst auf der Stiftswiese, der Außenfassade sowie in den Gängen und Gewölben des Stiftes. Kuratiert wird die heurige Ausstellung von der Architektin und Künstlerin DI Tanja Prusnik. Mit „konZENTRATION“ will Prušnik den Besuchern einen Überblick auf den Letztstand der bildenden Kunst im Alpe-Adria Raum und seinem erweiterten Umfeld bieten. Rund 30 Künstler aus Österreich, Italien, Slowenien und der Schweiz stellen ihre Werke im und rund um das Stift aus, gut 200 Objekte werden gezeigt. Begleitet wird die Ausstellung von einem Programmangebot, das Filme, Performanceabende (siehe „Was ist los in Oberkärnten“), Kunstgespräche und ein Artist in Residence-Programm enthält. Die Kunstausstellung ist täglich ab 10 Uhr für Interessierte zugänglich und das bei freiem Eintritt. Auch kostenlose Führungen für Schulklassen und Vereine werden angeboten.


Weitere Bilder:
Bei einem Soft-Opening erläuterten Vereinspräsidentin Ina Lerchbaumer, Kuratorin Tanja Prušnik und Obfrau Anette Lang (v. l.) das Programm der Ausstellung.
Die „Lichtinterventionen“ von Victoria Colen (Wien) sind abends an den Mauern des Stiftes zu sehen, tagsüber auch im Gewölbekeller des Stiftes und in der Stiftskirche.
„Der Durst der Welt“ nennt die Niederösterreicherin Gerlinde Thuma ihre Installationen, die auf der Stiftswiese und auch im See zu sehen sind.
Andreja Erzen (Slowenien) mit ihren „kinetic windmills“.
Jure Markota (Slowenien).
Mit ihrer Installation „having it all. wanting more“ thematisiert Gudrun Lend-Wane (Villach) die Wegwerfgesellschaft und die Zerstörung der Natur.
MillstART

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