35 Mio Euro werden in Straßen investiert - Osttirol Online


35 Mio Euro werden in Straßen investiert

Im Straßenbauprogramm des Landes Kärnten für 2020 sind mehr als 250 Maßnahmen geplant.

Das heurige Straßenbauprogramm hat das höchste Budget seit einem Jahrzehnt. 35 Mio Euro fließen in Sanierungen von Straßen und Brücken, sowie in die Radinfrastruktur und Lärmschutzmaßnahmen. Dass heuer ein so großes Budget notwendig wurde, führt Straßenbaureferent LR Martin Gruber auf einen Investitionsstau zurück, der über viele Jahre angehäuft wurde, demzufolge bestehe ein großer Sanierungsbedarf, erklärte er einer Aussendung. An über 200 Baustellen beginnen heuer die Arbeiten. Bei der Vergabe werde nach dem Bestbieterprinzip vorgegangen und regionale Firmen zum Zug kommen. „Alleine im Frühjahr werden rund 40 Vergaben ausgeschrieben, um im ersten Quartal die Auftragsbücher der heimischen Baufirmen zu füllen“, so Gruber. Zusätzlich zu den Baustarts beginnen die Planungen an mehreren künftigen Projekten. Die Dringlichkeitsreihung der Maßnahmen erfolge nach einem Güteklassenkataster.

Erstmals Radwegbudget

Unter den großen Baustellen im heurigen Programm zählt auch die Generalsanierung der Draubrücke bei Feistritz, die mit Ende Jänner begonnen hat – Kosten der Sanierung: 5,25 Mio Euro. Komplett neu gebaut wird die Oberring Brücke an der B111 Gailtalstraße im Lesachtal, was sich mit 1,95 Mio zu Buche schlägt. Saniert werden heuer auch Abschnitte an der Wurzenpass Straße, an der B 95 Turracher Straße sowie an der L 47 Ossiacher Tauern Straße. Für jeden dieser Abschnitte seien laut Gruber jeweils rund 400.000 Euro budgetiert. Eine Besonderheit des heurigen Bauprogramms ist, dass es erstmals ein eigenes Budget für den Erhalt und den Ausbau der Radinfrastruktur gibt. 2,5 Millionen sind dafür 2020 veranschlagt. Ein Teil davon fließt unter anderem in neu zu bauende Radverbindungen wie durch die Lieserschlucht (Gesamtkosten 3,6 Mio Euro). „Bei beiden Projekten haben wir bereits mit den Vorarbeiten begonnen. In der Lieserschlucht nehmen wir heuer die für die Kragplatten notwendige Stützmauernsanierung in Angriff“, berichtet Martin Gruber.

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