Anonymes Bezahlen im Internet: Skrill Group kauft Ukash - Osttirol Online


Anonymes Bezahlen im Internet: Skrill Group kauft Ukash

Das britische E-Geld-Institut Skrill, vormals Moneybookers, hat die Firma Ukash übernommen. Ukash ist neben dem bereits zur Skrill Group gehörendem Unternehmen Paysafecard einer der größten Anbieter anonymer Onlinebezahlung. Durch die Übernahme hat sich die Skrill Group endgültig zum weltweit führenden Konzern für sichere Online-Zahlung gemausert. David Sear, künftiger CEO der Skrill Group dazu: „Wir sind stolz darauf, Kunden wie Online-Unternehmen mit einem weltweit verbreiteten Online-Zahlungsmittel zu unterstützen, das genauso funktioniert wie Bargeld.“ In der einfachen Benutzung seiner Dienste liegt ohne Zweifel auch der Schlüssel zum Erfolg des Konzerns.

Ukash und Paysafecard ermöglichen es ihren Kunden, online zu bezahlen, ohne eine Kreditkarte oder ein Bankkonto besitzen zu müssen. Viele Österreicher werden wahrscheinlich schon von der Paysafecard gehört haben, von Ukash dagegen vermutlich weniger. Das liegt schlicht und ergreifend an der größeren Verbreitung von Paysafecard im deutschsprachigen Raum, da es dort seit 2013 kaum noch Verkaufsstellen für Ukash gibt. Wer also hierzulande einen solchen Service nutzen möchte, ist in der Regel mit der Paysafecard besser beraten. Auch weil im Umkehrschluss mehr deutschsprachige Onlineshops diesen Bezahlservice anbieten. Dass Paysafecard als Bezahlmethode im jeweiligen Shop akzeptiert wird, ist natürlich Voraussetzung, um selbige zu nutzen zu können.

Ist das der Fall, kann man sich ein Produkt aussuchen und bezahlt im Internet, indem man die Pin-Nummer auf seiner Paysafecard in ein dafür vorgesehenes Eingabefeld des besuchten Onlineshops eintippt. Dabei hinterlässt der Käufer keinerlei Spuren, bleibt also hundertprozentig anonym. Neben der einfachen Handhabung ein weiteres Plus, wird Sicherheit im Internet doch derzeit immer größer geschrieben. Verkauft werden die Wertkarten in allen Spar-Filialen, OMV-, Eni-, Shell- und BP-Tankstellen sowie bei der Post und in allen Tabaktrafiken. Verkaufsstellen in seiner Nähe kann man über die Website von Paysafecard suchen.

Wer möchte, kann sich auch einen sogenannten MyPaysafecard Account anlegen und damit sein Guthaben flexibler verwalten. Denn Paysafecards gibt es immer nur in festgeschriebenen, runden Beträgen zwischen 10 und 100 Euro. Verständlich also, dass beim Onlineshopping meistens kleine Restbeträge übrig bleiben. Diese verfallen jedoch nicht, sondern können mit dem MyPaysafecard-Konto gesammelt und auf Wunsch erneut investiert werden. Im Übrigen gibt es für die Nutzung von Paysafecard kein vorgeschriebenes Alter, weshalb sich die Wertkarten vor allem bei Jugendlichen ohne Kreditkarte durchgesetzt haben. Gerade um Onlinespiele oder die dazugehörigen Erweiterungen zu bezahlen, wird häufig zu Paysafecard gegriffen.

Bildnachweis: nyul / clipdealer.de

Eingestellt am 05.12.2014

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