Previous Page  33 / 48 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 33 / 48 Next Page
Page Background

CHRONIK

PUSTERTALER VOLLTREFFER

OKTOBER/NOVEMBER 2015

33

Und auf einer Pizza-Weltmeis-

terschaft wird jedes Jahr die

beste Pizza gekürt.“

Welche Grundregeln gelten

für gute Pizzen?

Wieser:

„Handarbeit ist Be-

dingung und das Austreiben des

Teigballs in der Luft eine artis-

tische Show. Essen dient heute

nicht mehr ausschließlich dem

Sattwerden, wir verbinden

damit auch Unterhaltung und

Vergnügen. Die Pizza stillt

nicht nur unseren Hunger, son-

dern auch unsere Sehnsucht

nach einem mediterranen Le-

bensgefühl.“

Wann wurde die erste Pizza

serviert?

Wieser:

„Ende des 17. Jahr-

hunderts soll in Neapel zum

ersten Mal ein Pizzateig mit fri-

schen Tomaten und Basilikum

belegt und mit Olivenöl beträu-

felt worden sein. Das erste

schriftliche Pizzarezept stammt

aus dem Jahr 1858. Doch ver-

mutlich kannten die Italiener

dieses Gericht schon länger.

Ihren Siegeszug rund um die

Welt trat die Pizza aber nicht

von Neapel aus an, sondern von

Amerika. Die italienischen

Auswanderer brachten die

Pizza mit in die neue Heimat

und 1905 eröffnete Signor

Lombardi in New York, im

Herzen von Little Italy, die

erste Pizzeria. Anders als in sei-

ner Heimatstadt Neapel waren

die amerikanischen Pizzen je-

doch sehr reichhaltig belegt.

Sie wurden schon bald zum

großen Erfolg und nach dem

Zweiten Weltkrieg verbreiteten

sie sich auch in Europa.“

Mittlerweile beschäftigen

sich auch Gourmets mit Piz-

zen.

Wieser:

„Allerdings. Bei

ihnen geht es um gereifte Teige

und edle Zutaten. Dank der ku-

linarischen Schätze Italiens be-

kommt die gute alte Pizza end-

lich ihren Ritterschlag. Die

Gourmetpizza verbreitet sich in

ganz Italien und verdankt ihre

Existenz der Verschmelzung

zweier bisher getrennter Kom-

petenzen, und zwar der Hand-

werkskunst des Pizzabäckers

und den Produktkenntnissen

des Kochs. Der Pizzateig wird

mittlerweile mit erlesenen Zu-

taten belegt, die bisher der an-

spruchsvollen italienischen

Küche vorbehalten waren: zum

Beispiel mit San-Marzano-To-

maten, Mozzarella di Bufala,

Parmesan oder Asiago (Käse),

aber auch mit Taggiasche-Oli-

ven, Pinoli, Bohnen-Pesto,

Rindstatar mit Kräutern bzw.

schwarzen und weißen Trüffeln

oder Ei-Senf-Ricotta.“

Gelenkprobleme an Füßen, Knien und Hüfte, chronische

Kopfschmerzen, tägliche Rückenbeschwerden: Oft bleibt

die Ursache dieser Volksleiden lange unerkannt, eine

erfolglose Odyssee unzähliger Arztbesuche ist keine

Seltenheit. Häufig sind die Beschwerden auf eine

Fehlstellung der Füße zurückzuführen. Eine solche

Fehlstellung kann sich auf den gesamten Körper

auswirken, mit unseren ORIGINAL SENSOMOTORISCHEN

EINLAGEN nach FOOTPOWER können diese Probleme

jedoch dauerhaft behoben werden.

Schmerzpunkt Halswirbelsäule

Kleinste Fehlstellungen oder Verspannungen

beeinträchtigen den Nackenbereich. Hierbei

handelt es sich um einen Bereich mit hoher

Muskelspannung, dessen Beeinträchtigung

Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat

hervorrufen kann. Dies kann sogar

Kopfschmerzen und Konzentrations- und

Lernschwierigkeiten hervorrufen

Deshalb:

Unsere sensomotorischen Einlagen

Ihre Lösung!

97706

„Bedingt durch topographi-

sche Gegebenheiten und feh-

lende Ausweichrouten war der

Brückenbau sehr schwierig.

Das Gelände ist an diesen Stel-

len extrem steil, und die Veran-

kerungen der Brücken mussten

tief gelegt werden“, infor-

mierte Straßenbaureferent LH-

Stv. Josef Geisler bei der offi-

ziellen Eröffnung der Brücken

– umrahmt von der Musik-

kapelle und den Schützen von

Assling. Die Segnung nahm

Pfarrer Rafal Novak vor.

„Mit den neuen Brücken

wurde ein weiterer Meilenstein

erreicht, und es wurden zwei

Engstellen beseitigt. Auch ist

in diesem Straßenabschitt

keine Tonnagebeschränkung

für Lkw mehr erforderlich“,

betonte Geisler.

900.000 €

Die Gesamtinvestitionen des

Landes Tirol in die zwei Brü-

ckenbauten beliefen sich auf

900.000 €. „In Summe wurden

500 m

3

Beton und 60 Tonnen

Stahl verbaut. Das ist wahrlich

nicht viel, was da an Masse

verwendet worden ist. Wenn

man sich aber die engen Platz-

verhältnisse, die herrschten,

vorstellt, der Verkehr dennoch

erhalten werden konnte, er-

kennt man, wieviel Fingerspit-

zengefühl und Knowhow für

die Brückenerrichtung erfor-

derlich waren“, so Dipl.-Ing.

Günter Guglberger, Sachge-

bietsleiter für Brücken- und

Tunnelbau. Zuvor führte der

Verkehr über zwei Stahlträger-

Holzbrücken, die nicht mehr

dem Stand der Technik ent-

sprachen.

Martina Holzer

Neue Brücken für mehr

Sicherheit

Die Pustertaler Höhenstraße ist mit der Platschbach- und der Vergeinbach-

brücke in Assling um zwei neue Brücken reicher. Die Errichtung der beiden

Stahlbetonplattenbrücken war eine große Herausforderung.

V. l. Bezirkshauptfrau-Stellver-

treter Dr. Karl Lamp, Dipl.-Ing.

Harald Haider, LH-Stv. Josef

Geisler, Bgm. Bernhard Schnei-

der, Pfarrer Rafal Novak und

Dipl.-Ing. Dr. Christian Molzer.

Fotos: Martina Holzer