Seite 9 - Gemeindezeitungen

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ärz
2013
T
itel
Foto: privat
es: Einspannen! Um 11:45 Uhr
hatten wir vor dem Dom zu
sein, um 12:45 Uhr wurde der
Sarg mit dem Verstorbenen
auf das Gespann gehoben.
In dieser Stunde des War-
tens waren wir ein begehrtes
Foto- und Interview-Objekt
und konnten einige interes-
sante Fragen beantworten. In
einer langen Prozession ging
es nun durch die Altstadt:
Natürlich gehen da einem so
manche Gedanken durch den
Kopf und unwillkürlich fragt
man sich: Womit habe ich das
verdient? Wohl wir alle drei,
mein Sohn Johannes und der
Südtiroler Andreas Nocker,
es waren ja zwei Begleiter bei
den Köpfen der Pferde vorge-
schrieben, hatten dieselben
Gefühle - der Einmaligkeit
und der Erhabenheit! Dies
spürten wohl auch die Rös-
ser, so brav und unaufgeregt
absolvierten sie diesen Weg.
Gefreut haben uns besonders
auch die Kommentare der
Medien, teilweise zeigten
die Kommentatoren großes
Fachwissen und gaben dies
auch korrekt weiter (es war
öfters die Rede vom Nori-
kergespann, von Silberdistel
u.a.!), die vielen Bilder in den
Zeitungen, nicht wenige sogar
auf der Titelseite, wie z. B. im
„Südtiroler Landwirt“… ja,
für mich eine große Ehre und
Auszeichnung bei einem so
wichtigen Anlass so wesent-
lich und „intensiv“ dabei sein
zu dürfen. Bischof Reinhold
Stecher war mir immer ein
besonderer Mensch mit Au-
torität und geistigemGewicht.
Gerne erinnere ich mich an
seinen Aufenthalt in Gaim-
berg, anlässlich der Firmung
am 1. Juni 1985. Und dass es
nun so gekommen ist, ihn auf
seinem letzten Weg auf diese
Weise begleiten zu dürfen,
betrachte ich sicher als einen
Höhepunkt in meinem „Leben
mit Norikern“.
Bei einem kräftigen Essen,
zu dem die Diözese geladen
hatte, ließen wir die beein-
druckenden Momente noch
einmal Revue passieren und
dankbar auf diesen Tag zu-
rückblicken. Hier sei nun der
MK Gaimberg ein Danke
für die Trachten gesagt, so
passten wi r gut zum echt
tirolerischen Bild; es standen
ja auch sechs Schützen als
Träger bereit, falls es mit
dem Gespann Probleme ge-
geben hätte. Herzlich lachen
musste ich, als ein Ordner
meinte, man müsse den Sarg
mit einem Seil am Wagen be-
festigen… ich beruhigte ihn,
indem ich meinte, ich würde
damit schon nicht „in Wild-
westmanier durch die Stadt
jagen“. Ja, und „um sechse
auf d‘Nocht“ waren „Ross und
Fuhrleut“ dann wohlbehalten
wieder daheim.
Allen Beteiligten wurde zur
Erinnerung ein persönliches
Dankeswor t des Bischofs
Dr. Manfred Scheuer zuteil,
beigefügt seine Predigt beim
Sterbegottesdienst.
E
lisabeth
K
launzer
Altbischof Dr. Reinhold Stecher mit einigen Firmlingen auf
dem Kirchenplatz der Pfarrkirche Grafendorf.
Fotos: DI Gottfried Wieser
R
OSSBACHE
R
Alles sauber mit
KOMMUNA L - ENT SORGUNG
G E W E R B E - E N T S O R G U N G
B A U S T E L L E N E N T S O R G U N G
C O N T A I N E R - S E R V I C E
G E F Ä H R L I C H E A B F Ä L L E
A R G E V - P A R T N E R
A LT PA P I E R / K A R T O N A G E N
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K A N A L R E I N I G U N G
H E I Z Ö L / D I E S E L
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D I S K O N T T A N K S T E L L E
C I N E - X K I N O C E N T E R
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fe neu:Briefe neu 09.03.09 12:57 Seite 1
Treffen mit den älteren Leuten der Pfarre am 31. Mai 1985.