Wolfgang Gollenz (Maltatal) - Osttirol Online


Wolfgang Gollenz (Maltatal)

Eingestellt am 10.03.2017

Der 53-jährige Wolfgang Gollenz betreibt mit Ehefrau Klaudia seit 22 Jahren den Maltataler Eselpark. Ihre Vierbeiner kommen aus drei Kontinenten und sind von April bis Oktober zu sehen. Und Sohn Sebastian hat sich zusätzlich noch auf Ziervögel spezialisiert.

OVT: Herr Gollenz, warum wurde der Esel ihr „Aushängeschild“? Was war der Auslöser?

Wolfgang Gollenz: Es war der Kauf einer trächtigen Eselstute mit Fohlen und so ist dann eines schließlich zum anderen gekommen.

Wie viele Esel haben Sie? Welche verschiedenen Rassen sind darunter?

Wir haben rund 55 Esel. Darunter sind Rassen wie Amerikanische Miniaturesel, Makedonische Zwergesel, Spanische Riesenesel, Irische Scheckenesel und selbstverständlich auch Hausesel sowie die sehr seltenen ungarischen Maskatesel, auch ungarisch/österreichische Barockesel genannt.

Was macht die ungarisch/österreichische Barockesel so besonders?

Sie haben blaue Augen und es ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Der Bestand weltweit liegt unter 200 Tieren. Im Eselpark sind sechs Exemplare davon zu sehen.

Sind Esel eigentlich sehr robuste Tiere?

Esel sind robust. Das Wichtigste ist jedoch die richtige Ernährung. Sie brauchen trockenes Futter - der Esel ist ein Distelfresser - und wenig Gras.

Wer sind in erster Linie die Zielgruppen?

Unsere Besucher im Eselpark sind bunt gemischt. Das geht dabei von Familien bis hin zu Pensionisten.

Der Esel genießt ja den Ruf, „störrisch“ zu sein! Wie behandelt man ihn richtig?

Ganz einfach mit Konsequenz. Andererseits darf man trotz allem dem Esel dabei auch niemals das Gefühl geben, dass er „muss“.

Gab es auch schon mal Hoppalas mit ihren Vierbeinern? Zierte sich beispielsweise ein Esel beim Reiten mit Kindern?

Also vielmehr könnte man jetzt das spielerische Nachlaufen der Fohlen hinter den Kindern nennen. Allerdings ist das Stehenbleiben der Esel beim Reiten natürlich ebenso Thema.

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich noch erfüllen? Ist es eine Weltreise oder doch was ganz anderes?

Da kann ich mich kurz halten: Ich möchte bloß gesund weiterarbeiten.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Der „Oberkärntner Volltreffer“ gefällt mir sehr gut. Wir lesen ihn in der Familie immer mit großem Interesse, wenn er anfangs der Woche ins Haus kommt.


Sternzeichen: Zwilling

Beruf: Eselpark-Betreiber

Lieblings-essen: Wienerschnitzel

Lebensmotto: Leben und leben lassen

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