Wolfgang Fleißner (Spittal) - Osttirol Online


Wolfgang Fleißner (Spittal)

Eingestellt am 14.08.2015

Der 27-jährige Wolfgang Fleißner ist der Inhaber von „Non Stop Fitness“ in Spittal. Seit Juli gibt es mittlerweile zwei Standorte, das „The Original“ und das neue „Iron House“.

OVT: Herr Fleißner, was erwartet sich der Kunde von einem Fitness-Center?

Wolfgang Fleißner: Fortgeschrittene erwarten sich eine möglichst große Auswahl an Topgeräten, um die Muskelgruppen abwechslungsreich zu beanspruchen, Anfänger eine sinnvolle Betreuung mit passendem Trainingsplan.

Beide Studios haben 24 Stunden täglich geöffnet – ein weiteres Zuckerl?

Rund um die Uhr geöffnet zu haben ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Die Leute sollten sich nicht nach den Fitnesscenter-Öffnungszeiten richten müssen, sondern die Gewissheit haben: „Ich kann trainieren wann ich will“.

Worauf ist ihre Angebots-Palette vorwiegend ausgelegt?

Im Vordergrund steht der Muskelaufbau. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass eine durchtrainierte Muskulatur absoluter Luxus ist, die Fettverbrennung wird rapide erhöht, der Alterungsprozess extrem verlangsamt, das Gewebe gestärkt, Krankheiten und Verletzungen vorgebeugt usw.

Im Alltag verheißt uns ja vieles schnellen Erfolg?

Leider nützen viele „Unternehmungen“ die Unwissenheit der Menschen aus und locken sie mit Angeboten wie „10 kg abnehmen in 6 Wochen“. Dahinter steckt aber immer eine radikale Diät. Das Problem: Führt man dem Körper zu wenig Nahrung zu, passt er seinen Grundumsatz innerhalb weniger Wochen an. Man kann nicht ewig auf Diät sein, isst man dann also wieder mehr, wird der Körper trotzdem auf dem „Diätumsatz“ bleiben und alles andere als Fett, sozusagen für schlechte Zeiten, abspeichern. Der allseits bekannte Jojo-Effekt: nach einer Diät wiegt man in kurzer Zeit mehr als davor. Es wieder gerade zu biegen ist schwer. Und dann gibt`s noch den Gürtel, den man sich um den Bauch schnallt um darunter zu schwitzen. Der Trick: Durchs Schwitzen wird Wasser entzogen, dadurch sieht man schlanker aus, der Bauchumfang wird reduziert, dies hat sich aber in kürzester Zeit wieder erledigt. Wer glaubt, dass man mit zwei Mal 20 Minuten die Woche wirklich was erreichen kann, ist ziemlich einfach gestrickt. Eine wirklich gute Figur wird man ausschließlich mit Krafttraining erreichen können, je mehr Muskelmasse desto besser, dabei reichen schon vier Stunden pro Woche.

Wie sollte das Programm eines Neuanfängers aufgebaut sein?

Man muss zuerst wissen, was der Kunde erreichen will. Will er definieren, Masse aufbauen, Fett abbauen, welche Bereiche des Körpers sind im besonders wichtig usw., dann kann man aufgrund der physischen Daten des Kunden einen Plan zusammenstellen.

Welche Rolle spielt dabei die Ernährungs-Frage?

Die Ernährung spielt neben dem Training natürlich die Hauptrolle. Trainieren gehe ich 3 bis 6 Mal in der Woche, ernähren muss ich mich andauernd. Ohne die richtige Ernährung gibt es keinen Fettabbau und gleichzeitig natürlich auch keinen Muskelaufbau. Leider ist gesunde Ernährung extrem teuer, deswegen greifen viele zu billigen Fertigprodukten, die natürlich das schlimmste Gift überhaupt für den Körper sind. Dann gibt es noch ganz einfache grundlegende Fehler, zum Beispiel kaufen viele Vollmilch oder Speisetopfen statt Magermilch oder Magertopfen. Der Fettgehalt dieser Produkte haut einen natürlich vom Hocker.

Sie setzen sehr auf modernste Geräte. Ist es ein Markenzeichen?

Im neuen Studio Iron House wurden bewusst Geräte gewählt, die sonst niemand hat und die eine extrem hohe Qualität in der Bewegungsausführung aufweisen, an diesen ist mit Sicherheit nicht vorbei zukommen. Außerdem gibt es für jede Muskelgruppe extrem viel unterschiedliche Geräte, alleine zehn für die Brust. Im Original gibt’s die allseits bekannten Technogym-Geräte, sowie eine Serie von Lifefitness speziell für Frauen und seit neuestem auch von Matrix um auch dort für die perfekte Trainingsabwechslung zu sorgen. Es macht keinen Sinn, wenn man zwei gleiche Geräte in ein Studio stellt. Sinn macht es, das gleiche Gerät in verschiedenen Variationen zu besitzen, der Muskel wird dadurch anders beansprucht und wächst besser.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Krafttraining?

Durchaus positiv. Krafttraining rückt immer mehr in den Vordergrund, natürlich auch bedingt durch die immer ungesünder werdende Lebensmittelpolitik. Viele Ärzte verschreiben schon aktiv Krafttraining, gerade im Alter sind Muskeln das „A & O“. Verletzungen wie Knochenbrüche, Bänderrisse bei älteren aber auch jüngeren Menschen passieren hauptsächlich wegen zu wenig Muskelmasse – weil keine Schutzwand, kein Puffer da ist. Bei Rückenproblemen hilft Krafttraining sofort. Es rückt mehr die Gesundheit in den Vordergrund als das Aussehen.

Welchen Wunschtraum haben Sie privat?

Eine Finca auf Hawaii.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Ehrlich gesagt lese ich keine Zeitung, bei den kranken Dingen die jeden Tag passieren, auf der Straße sowie in der Politik, bin ich lieber unwissend. Das Einzige was mich interessiert ist Fußball im Sportteil. 


Sternzeichen: Widder

Beruf: Geschäftsinhaber

Lieblings-tier: Hund

Lebensmotto: Zufriedenheit bedeutet Stillstand. Unser Schicksal wird nicht durch Zufall bestimmt, sondern durch Tatenlosigkeit.

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