Willy Markowitz (Spittal) - Osttirol Online


Willy Markowitz (Spittal)

Eingestellt am 22.07.2016

Willy Markowitz kennt man in Sachen Haare und Schmuckstücke als Elvis Presley-Double oder schwarz gekleidet wie Johnny Cash. 2015 traf er in der Barbara Karlich-Show auch den „deutschen Elvis der 1950-er“ – Peter Kraus. Willy Markowitz lebt mit Ehefrau Lysa Marie, die aus Mauritius stammt, in Spittal, sie haben einen Sohn namens Kevin Aaron 26. Markowitz hat zudem zwei Kinder aus erster Ehe und mit Emily und Maurice zwei Enkel.

OVT: Herr Markowitz, warum sind Elvis und Johnny Cash ihre Favoriten?

Willy Markowitz: Seit ich neun war fuhr ich in meiner Jugend immer nach England, denn mein Vater stammte aus London. Und als ich 1959 als 13-Jähriger mit meiner Tante Frieda einen Club in Leeds besuchte, trat dort gerade Lonnie Donegan auf. Dieser hörte mich mitsummen und holte mich spontan auf die Bühne, um mit ihm „Rock my Soul“ zu singen. Das war mein Auslöser, das „Feeling“ für Elvis, Johnny Cash, Cliff Richard oder Billy Fury zu entwickeln.

Wie wichtig ist das Elvis-Outfit und könnten Sie auch stimmlich brillieren?

Beim Friseur etwa brauche ich immer eineinhalb Stunden, bis meine Elvis-Locke passt, da wird gebürstet, geformt und „getaftet“. Kein einziges Haar darf wegstehen. Als gelernter Koch weiß ich nämlich, dass die „Mise en Place“ Anm. d. R: Vorbereitung am Arbeitsplatz, etwa in der Gastronomie das Wichtigste ist. Und natürlich dürfen seine schrillen Outfits und protzigen Ringe, Schmuckstücke nicht fehlen. Und das Singen, beim Karaoke hab ich`s schon gezeigt!

Was machen Elvis Presley und Johnny Cash für Sie bis heute so einzigartig?

Sie haben die Anfänge der Musik wesentlich geprägt. Sie werden selbst heute noch in den Discos gespielt und auch mein Sohn hört ihre Musik immer gern.

Haben Sie die beiden jemals live erlebt?

In den 1970-ern hatte ich vom Elvis-Club in München das Angebot, nach Memphis/Tennessee zu reisen – nur leider war es zu teuer. Als ich jedoch 1982/83 vom Irak-Iran-Krieg zurückkam, besuchte ich ein Johnny Cash-Konzert in München. Es war so wie er gelebt hat: „Himmel und Hölle“ zugleich. Im Laufe der Show ging er damals nämlich so weit an den Bühnenrand, dass er schließlich hinunter stürzte. Schnell wurde er zwar wieder von Helfern hinauf gehievt, doch danach war die Vorstellung nicht mehr die Gleiche!

Peter Kraus oder Ted Herold: Wer ist für Sie der „deutsche Elvis“?

Ted Herold vermittelte das „Feeling“ des echten Rock`n Rollers. Peter Kraus war immer ein Schlageridol und er hat sich ja auch selbst immer als Schlagersänger bezeichnet.

Es halten Sie aber auch andere Hobbys in Schwung?

Ja. Ich habe z. B. aus aller Herren Länder Koch-Rezepte gesammelt. Irgendwann hatte ich so 30 Bücher, diese hat mir eine Mölltalerin abgekauft. Oder mein Brillen-Tick: sie liegen „tonnenweise“ daheim in den späten 1960-ern war ich in London einmal Brillenmodel. Und das Reiten zählt ebenso zu meinen bevorzugten Leidenschaften.

Begünstigte Ihr Berufsleben Ihr ganzes Tun?

Ich war in 54 Hotels weltweit, und das in 45 Jahren. 30 Saisonen war ich davon in Österreich. Schlussendlich reichte es von Kasachstan, Zakynthos, Teneriffa und zu den anderen genannten Ländern. Aber mein Highlight ist die „Esquinas Rainforest Lodge“ von Prof. Schnitzler – dem Enkel Arthur Schnitzlers – in Palmar Norte/La Gamba an der Pazifik-Küste Costa Ricas zur Grenze Panamas. Wahrscheinlich leben dort nicht umsonst einer Statistik zufolge auch die zweitglücklichsten Menschen dieser Erde.

Und wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?

Von dem bin ich begeistert. Aber nicht nur ich, auch meine Mutter und ihre Freundinnen sind „scharf“ darauf. Manchmal hört man: „ Wer hat mir den ´Volltreffer` gefladert?“ Der OVT berichtet über Regionales und ich will ja wissen, was in meinem Bezirk passiert.


Sternzeichen: Schütze

Beruf: Koch i. R.

Lieblings-tier: mein Kaiman „Lorenzo“, der in Costa Rica stets auf mich wartet.

Lebensmotto: Vorsicht in allen Lagen

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