Tuba Tüzün (Penzelberg) - Osttirol Online


Tuba Tüzün (Penzelberg)

Eingestellt am 28.11.2014

Die 35-jährige Tuba Tüzün hat sich seit sechs Jahren ganz der Körper-Verschönerung verschrieben. Die gebürtige Deutsch-Türkin führte nämlich von 2008 bis 2014 ihr eigenes Tattoo-Studio in Frankfurt/Main. Seit 27. September ist sie nun mit ihren „TT Tattoos“ am Penzelberg zuhause.

OVT: Frau Tüzün, wie kamen Sie auf den Penzelberg nahe Winklern?
Tuba Tüzün: Durch einen Winterurlaub. Ich kam nämlich jahrelang zum Snowboarden nach Heiligenblut. Das Land hat mir schon immer sehr gefallen. Und mit ein wenig Glück und den richtigen Leuten bin ich nun hier.

Sie sind gebürtige Deutsch-Türkin. Stellen Sie hier im Mölltal Mentalitäts-Unterschiede fest?
Na ja, ich bin noch nicht so lange hier. Aber bei uns stehen die Familie und der Familienhalt an erster Stelle. Auch Gastfreundlichkeit und die Hilfsbereitschaft liegt uns sehr am Herzen. All dies sehe ich auch hier, also konnte ich bis jetzt noch keine großen Unterschiede feststellen.

Warum wurden Sie Tattoo-Künstlerin?
Dass ich in die Tattooszene reingerutscht bin, war ein Zufall. Spaß am Zeichnen hatte ich schon immer, dass ich Zeichnungen irgendwann mal unter die Haut von meinen Kunden bringe, hätte ich nie gedacht. Meine Kunst bei anderen Menschen zu sehen, ist ein gutes Gefühl. Ganz besonders, wenn eine Geschichte dahinter steckt. Wenn jemand mit deiner Kunst an der Straße an dir vorbei läuft und du kannst sagen: „Hey, das ist von mir“ - das ist Klasse.

Was passiert eigentlich beim Stechen eines Tattoos?
Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit dünnen Nadeln in die zweite Hautschicht Dermis gestochen. Man benutzt eine Tattoomaschine, die mit einer Frequenz von 50-3000 Schwingungen in der Minute senkrecht vibriert. Der Hautstich darf weder oberflächlich noch zu tief dabei gestochen werden. Es ist ungefährlich, solange derjenige keine Allergien hat. Dies kann man aber mit einem einfachen Test herausbekommen.

Welche Tattoos zählen derzeit zu den Rennern?
Schriftzüge sind sehr beliebt, aber auch Maori-Tattoos, die eigentlich aus Neuseeland von den Ureinwohnern stammen, sind im Kommen. Man sollte sich allerdings nicht für ein Tattoo entscheiden, weil es gerade „in“ ist. Es sollte individuell sein.

Ist das Tätowieren heute denn noch als Männer-Domäne zu sehen?
Nein, es ist keine Männer-Domäne mehr. Es gibt einige sehr gute Künstlerinnen. Vielleicht sind Frauen etwas einfühlsamer.

Welchen Wunschtraum haben Sie? Mal eine Weltreise oder einen Bungee-Jump zu machen oder doch was ganz anderes?
Eine Weltreise hörte sich schon mal gut an. Beim Bungee-Jump muss ich lachen, denn ich habe Höhenangst, also lieber nicht. Meine große Leidenschaft ist hingegen das Cruisen mit meiner alten umgebauten Chopper. Und dieses Gefühl mit einem eigenen alten 65-er Ford Mustang zu erleben, das wäre noch ein Traum.

Wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?
Der „Oberkärntner Volltreffer“ gefällt mir gut. Für mich als Neuling ist es sehr informativ und interessant zu lesen, was sich im Bezirk abspielt.


Sternzeichen: Krebs

Beruf: Tattooartist

Lieblings-blume: Rose

Lebensmotto: Chaos ist die höchste Form der Ordnung!

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