Thomas Wirnsberger - Osttirol Online


Thomas Wirnsberger

Eingestellt am 23.02.2012

OVT: Herr Wirnsberger, wie wird man zu einem „Freestyle-Motocrosser“?
Thomas Wirnsberger: Ich habe mich von Kindesbeinen an für Zweiräder begeistert. Mit acht Jahren bin ich bereits meine ersten „Motocross-Rennen“ gefahren. Bereits damals waren für mich immer die Sprünge am interessantesten. Deshalb haben wir uns im Jahr 2004 ein eigenes Gelände errichtet, auf dem wir auch eine „Freestyle-Rampe“ gebaut haben. Von diesem Zeitpunkt an spezialisierte ich mich immer mehr aufs Springen. Und unser Areal wurde mit der Zeit größer und größer.


Worum geht es beim „Freestyle Motocross“?
Kurz gesagt geht es dabei darum, dass man mit eigens dafür umgebauten Motocross-Maschinen über Rampen springt um dann, über eine Distanz von 22 Metern, in rund 12 Metern Höhe, die verschiedensten Sprungfiguren zu vollführt.


Allerdings gibt es in Österreich kaum Trainingsmöglichkeiten, oder?
Deshalb bauen wir auch unser Areal immer weiter aus. Mittlerweile haben wir schon acht Rampen, vier Lande-hügel, eine mobile Rampe für Shows außerhalb unseres Geländes und, damit ich schwierige Tricks trainieren kann, ein „Foampit“ Anm. d. Red.: Ein Becken gefüllt mit Schaumstoff und Holzschnitzeln.


Was ist das für ein Gefühl, wenn man einen „Backflip“ macht? Immerhin sind Sie einer von nur zwei Österreichern der ihn beherrscht?
Als ich zum allerersten Mal einen Backflip auf „Dirt“ gesprungen bin, war das für mich das bislang unbeschreiblichste Gefühl überhaupt! Jetzt habe ich mich zwar schon etwas daran gewöhnt, aber ich fahre trotzdem immer noch mit einem Bauchkribbeln auf die Rampe zu.


Ihre „Stunts“ konnte man auch schon im Kinofilm „Wilde Kerle 4“ bestaunen. Wie kam es dazu?
Das stimmt. Die Filmfirma hat mich über das Internet gefunden, kontaktiert und engagiert. Ich verbrachte dann drei Tage am Set um die Szene zu drehen. Das war für mich, als damals 17-Jähriger, eine tolle Erfahrung.


Wird Ihr Sport eigentlich von Sponsoren unterstützt?
Leider wird unsere Sportart so gut wie gar nicht von Sponsoren unterstützt. Aus diesem Grund bin ich leider immer noch mein größter Sponsor.


Also gehen Sie einer anderen Arbeit nach?
Ja, ich arbeite hauptberuflich als Maschinenbautechniker.


Sternzeichen: Fisch

Beruf: Maschinenbautechniker


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