Thomas Lagger (Spittal, Graz) - Osttirol Online


Thomas Lagger (Spittal, Graz)

Eingestellt am 02.05.2014

Der 29-jährige Thomas Lagger versorgt gern die Gäste mit Speis und Trank. So richtete der gebürtige Spittaler als Caterer im heurigen Fasching den VIP- Bereich bei Europas größten Ball aus, dem „Bauernbund-Ball“ in Graz. Thomas Lagger lebt als Single in Graz.

OVT: Herr Lager, wie fühlen Sie sich als Oberkärntner in der Steiermark?
Thomas Lagger: Ich fühle mich in Graz sehr wohl. Diese Stadt mit seinem mediterranen Flair ist was ganz Besonderes und wurde inzwischen zu meiner Heimat. Die Neckereien hören, nach mittlerweile über acht Jahren in Graz, auf und außerdem ist Graz eine Multi-Kulti-Stadt, da fällt man als Kärntner auch nicht mehr so auf.

Was umfasst das Arbeitsgebiet eines Caterers?
Es ist sehr umfangreich und umfasst die Angebotslegung, Besichtigungen, Kundengespräche, Lieferantentermine, Dienstpläne schreiben, Bestellungen machen, die komplette Logistik und Koordination, Aufbau von Veranstaltungen, die Durchführung, den Abbau usw. Besonders wichtig ist es, immer die gleiche Leistung zu bringen und auf dem gleichen Niveau zu arbeiten. Egal ob für 20 Personen oder für 1000 Personen, in einem privaten Haushalt, in einer großen Halle, am Berg wie im Tal, im Freien bei Sonne oder Schnee. Als Caterer ist es außerdem noch wichtig, dass der Gast einen nicht „spürt“ und von dem ganzen Apparat, der im Hintergrund läuft nichts mitbekommt.

Wie kamen Sie zum Grazer Catering-Unternehmen „Genusswerk pur“?
Ich habe einige Stationen in der Grazer Gastronomieszene davor durchlebt. Ich habe auch auf unzähligen Veranstaltungen gearbeitet und mitgewirkt Altstadtkriterium, Konzerte von Shakira, Sting, Söhne Mannheims uvm. und im September 2013 bin ich dann in das „Genusswerk Pur“ gewechselt, welches erst im Juni gegründet wurde. Mich hat es gereizt, eine neue Firma mit aufzubauen, zu unterstützen und zu sehen wie sie sich entwickelt.

Welche Logistik brauchte etwa der „Bauernbund-Ball-Graz“?
Welches Gesamtvolumen an Speisen und Getränke an diesen Tag verbraucht wurde, kann ich Ihnen leider nicht beantworten, da ich den VIP-Club für rund 600 Gäste und die VIP Lounge mit rund 300 Gästen betreut habe. Insgesamt hatten wir aber an die 60 Servicemitarbeiter und um die 20 Köche im Einsatz.

Sie betreuen auch den VIP-Bereich von „Sturm Graz“?
Der große Unterschied ist, dass man dort die Gäste mit der Zeit eigentlich kennt. Die Gäste kennen die Mitarbeiter, den Ablauf, die Örtlichkeit. Auch als Ausrichter des Vip Clubs von SK Puntigamer Sturm Graz hat man es leichter, da man die Abläufe schon eingespielt hat, die „Wehwechen“ der Location kennt und es mit der Zeit zu einem „Heimspiel“ wird. Was bei einem Catering Unternehmen selten der Fall ist, da man, außer in seiner Fixlocation, immer an anderen Orten ein Event ausrichtet.

Apropos Sturm Graz: Sie sind trotzdem bekennender KAC-Fan?    
Wenn es die Zeit zulässt, fahre ich nach Klagenfurt und sehe mir die Spiele dort an. Was im heurigen Winter leider sehr selten bis gar nicht der Fall war. Ansonsten besuche ich natürlich die Spiele vom KAC in Graz bzw. sehe mir auch Spiele von den 99-ers an, da ich auf Grund meiner Fanclubtätigkeit auch viele Bekannte und Freude bei den Grazer Fanclubs habe.

Ware „Catering-Luft“  in der Formel 1 ein Wunschtraum von Ihnen?
Ja.  Die Formel 1 ist deswegen ein Wunschtraum, weil dort im wahrsten Sinn des Wortes Geld keine Rolle spielt und die Logistik bis ins letzte Detail durchgeplant ist. Weil die Ware pünktlich vor Ort sein muss, das Equipment verladen und verfrachtet werden muss. In der Formel 1 herrscht hier ein Logistikaufwand und Ablauf, den es in dieser Branche so gut wie nirgends wo anders gibt. Man lernt dort auch sehr viele Menschen kennen und das Netzwerk was man sich dort Aufbauen kann ist so gut wie unbezahlbar.

Ihr Rückzugs-  und Erholungsgebiet ist nach wie vor ihre Heimat Kärnten?
Das stimmt. Wenn es mir möglich ist fahre ich immer gerne nach Hause an den Millstätter See. Ich genieße dort die Ruhe und die Abgeschiedenheit. Ich habe zu Hause auch fast keinen Handyempfang, was am Anfang etwas ungewohnt war, aber mit der Zeit ein richtiger Segen geworden ist. Leider geht es mir meistens nur zu den Feiertagen wie Weihnachten und Ostern aus. Und im Sommer für rund eine Woche.

Sind Sie gelegentlich auch auf www.oberkaernten-online.at homepage des OVT?
Auf der Homepage des Oberkärntner Volltreffer bin ich ab und zu, damit ich auch am laufend bleibe was sich so in meiner Heimat abspielt.


Sternzeichen: Widder

Beruf: Catering-Leiter

Lieblings-Farbe: Schwarz

Lebensmotto: Über so etwas habe ich mir noch nie Gedanken gemacht

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