Silke Berger-Walchensteiner & Sonja Cencic - Osttirol Online


Silke Berger-Walchensteiner & Sonja Cencic

Eingestellt am 26.02.2016

Die 43-jährige Silke Berger-Walchensteiner leitet seit Mai 2015 gemeinsam mit der 40-jährigen Sonja Cencic die Kinder- und Jugendvolkstanzgruppe der „Möllbrückner Buam“. Der Verein feierte 2014 sein 50-jähriges Jubiläum. In der Kindergruppe tanzen 4- bis 9-Jährige, in der Jugendgruppe 10- bis 16-Jährige. Silke Berger-Walchensteiner lebt mit Ehemann Dieter und Tochter Sophia in Möllbrücke, ebenso wie Sonja Cencic mit Ehemann Alexander.

OVT: Frau Berger, warum ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so reizvoll für Sie? Hat es auch ein wenig mit Traditionspflege zu tun?
Silke Berger: Für uns persönlich hat es sehr viel mit Brauchtums- und Traditionspflege zu tun. Wir sind selbst schon seit frühester Jugend im Verein und möchten unsere Erfahrungen und den Spaß, den wir hatten, weitergeben. Im Jahre 1997 haben wir bereits eine Kindertanzgruppe der geleitet. Diese Kinder sind nun schon erwachsen und ein paar von Ihnen noch im Vereinsvorstand tätig. Leider war zwischenzeitlich das Interesse an der Brauchtumspflege nicht so groß und wir hatten keinen Tänzernachwuchs. Im Jahr 2011 hat Karin Fercher wieder eine Jugendgruppe aufbauen können. Letztes Jahr hat Sie ihr Amt aus beruflichen und familiären Gründen zurückgelegt und so haben wir die Tanzleitung wieder übernommen. Die Arbeit mit Kindern ist zwar manchmal anstrengend aber sehr schön. Kinder sind so unvoreingenommen, ehrlich und begeisterungsfähig! 

Frau Cencic, welche Kenntnisse braucht man als Tanzleiterin?
Wir beide haben selbst jahrelang im Verein getanzt. Diese uns vermittelten Tänze geben wir nun getreu dem Spruch der Vereinsfahne: „Sitten und Bräuche der Alten, wollen wir erhalten“ an die nächste Generation weiter. Wir tauschen uns auch mit den anderen Volkstanzgruppen in Oberkärnten aus. Nebenbei besuchen wir Seminare der Arge Volkstanz Kärnten. Am wichtigsten ist aber die Freude, sich mit Kindern zu beschäftigen und selbst noch etwas „Kindliches“ in sich bewahren zu können.

Frau Berger, welche Tänze haben Sie mit den beiden Gruppen im Programm?
Mit den Kindern lernen wir eher einfachere Tänze, um Schritt- und Taktgefühl zu fördern, gerne singen wir auch dazu. Kinder merken sich Tanzschritte mit einem Reim einfach viel leichter. Sehr beliebt sind auch Spiele mit Musik, zum Beispiel die Reise nach Jerusalem. Bei der Jugend werden schon anspruchsvollere Tänze, wie Grafensteiner oder Steiregger geprobt, damit wir vielleicht einmal an einem Wertungstanzen teilnehmen können. Zur Abwechslung und Auflockerung gibt es auch hier Tanzspiele oder einfach mal einen Boarischen.

Frau Cencic, wie oft wird geprobt? Wie viele Jungtänzer haben Sie?
Wir proben einmal wöchentlich, freitags ab 17.30 Uhr mit den Kindern und ab 18.30 Uhr mit der Jugendgruppe. Vor einem Auftritt Sonnwenndfeier, Kirchtag…. kommt es auch vor, dass wir eine Extraprobe ansetzen. Zurzeit haben wir insgesamt 30 tanzbegeisterte Kinder und Jugendliche, wobei die männliche Fraktion gerne noch etwas wachsen könnte.

Frau Berger, welche Highlights hatten sie, wann ist der nächste Auftritt?
Aufgrund unserer langjährigen Vereinszugehörigkeit haben wir schon einige Highlights erster Platz beim Preistanzen, div. Ausflüge und Auftritte miterlebt, aber ganz speziell beeindruckt hat uns voriges Jahr unser Neustart. Wir haben im Mai mit einer Jugendgruppe mit vier Paaren begonnen. Es gab eine Hand voll Kinder, die auch tanzen wollten, doch für eine eigene Tanzgruppe waren es einfach nicht genug. Im Herbst haben wir im Kindergarten und mit Einladungen zur Schnupperprobe geworben. Der Ansturm war für uns alle enorm! Beim Kirchtag im Oktober konnten wir schon mit zwei Gruppen auftreten und die Zuschauer waren begeistert. Unser nächster Auftritt ist am 30. April beim Maibaumaufstellen in Möllbrücke und am 1. Mai bei der von unserem Verein „Möllbrückner Buam“ organisierten Maifeier. Den heurigen Maibaum sponsern übrigens die ehemaligen Schuhplattler des Vereines. Darauf sind wir besonders stolz, denn das zeigt uns, dass die Verbundenheit zum Verein auch lange nach der aktiven Zeit noch besteht.

Frau Cencic, wie wichtig ist denn auch der Harmonikaspieler?
Der ist das Herz einer Volkstanzgruppe! Wir haben das Glück, mit Peter Wallner einen erfahrenen Musiker an unserer Seite zu haben. Leider ist er aber durch seine Musikengagements viel unterwegs und daher sind wir auf der Suche nach einem engagierten jungen oder junggebliebenen Musikanten bzw. einer Musikantin. Bei den Kindern unterstützt uns seit kurzem eine junge Musikantin.

Frau Berger, was für einen Wunschtraum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ach, Träume – da gäbe es schon den einen oder anderen. Was aber wirklich zählt, ist, dass die Familie gesund ist, dass es uns gut geht und dass wir hier auf unserem schönen Fleckchen Erde weiterhin in Frieden leben können!

Frau Cencic, und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Sehr gut. Er ist informativ, aktuell - vor allem aber regional!

 


Sternzeichen: Waage

Beruf: Jugendvolkstanzleiterin

Lieblings-Essen: Lasagne Berger, Steak mit Gemüse Cencic

Lebensmotto: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ von E. Kästner Berger „Carpe Diem – genieße den Tag!“ Cencic

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