Reinhard Schlacher (Winklern) - Osttirol Online


Reinhard Schlacher (Winklern)

Eingestellt am 30.01.2015

Der 47-jährige Reinhard Schlacher feierte mit der Mölltaler Gruppe „Carrière“ in den 90-er Jahren tolle Erfolge. Seit letztem Jahr gibt es wieder das Quartett „Carrière-Reunion“. Am 1. Juli 2014 übernahm der Mölltaler die Leitung der Sparkassen-Filiale in Winklern. Dort lebt Reinhard Schlacher auch mit Ehefrau Elvira, Chefin des „Frisörsalon Elvira“ und hat vier Töchter und ein Enkelkind namens Emily. 

OVT: Herr Schlacher, was war Auslöser dafür, 14 Jahren nach dem Ende von „Carrière“ mit „Carrière-Reunion“ durchzustarten?
Reinhard Schlacher: Wie so oft apielte auch dabei der Zufall eine große Rolle: Mein Kollege und Schlagzeuger von „Carrière-Reunion“, Christian Dullnig, hat in einer eher zufälligen Begegnung mit Martin Lackner der Stimme von „Carrière“ über eine Wiedervereinigung Reunion nachgedacht. Nach einigen gemeinsamen Treffen schmiedeten wir dann rasch einen Plan, wie wir das angehen könnten. Nachdem wir auch noch das Top-Team von damals A&R Manager Franz Selb sowie Komponist Alfons Weindorf dafür begeistern konnten, stand einem Neustart nichts mehr im Wege. Ein neues Album wurde aufgenommen, zwei Singles veröffentlicht, eine österreichweite Radiopromotion-Tour wurde gecheckt und TV-Auftritte wurden akquiriert. Zudem steht ein Mega-Auftritt am 19. April 2015 in der Münchner Olympiahalle an, wo wir mit Helene Fischer, Andreas Gabalier und anderen namhaften Künstlern aus der Schlagerszene auf einer Bühne stehen werden.

Denken Sie heute noch gern an die Erfolgszeit mit „Carrière“?
Als „Carrière“ haben wir natürlich sehr viel erlebt. Spannend waren aber immer die TV-Auftritte. Und damals gab es noch jede Menge Musiksendungen. So war es nicht verwunderlich, dass wir nach beiden ZDF-Hitparaden Siegen 1993 an die 25 TV-Auftritte pro Jahr hatten! Aber auch die 35-tägige Tournee durch Deutschland oder die zehn Tage durch die Schweiz waren sehr aufregend und schön.

Die Musikbranche ist stetig Veränderung unterworfen – was ist wichtig?
Nachdem ich schon seit 1983 auf der Bühne stehe einst mit den „fidelen Reintalern“, gefolgt von „Carrière“, dann „RSB“ und danach „Caraboo“, habe ich natürlich den Wandel in der Branche quasi „live“ miterlebt. Erstrebenswert aus meiner Sicht wäre auf jeden Fall, junge Menschen noch aktiver zur Musik hinzuführen. Schon im frühen Kindesalter sollte das Erlernen eines Instruments als „alternative“ Freizeitbeschäftigung forciert werden!

Wie kombinieren Sie den Musiker und den Banker in Ihnen?
Die Kombination als solche ist aus meiner Sicht nicht schlecht: die Kreativität halte ich mir als Musiker aufrecht, den Bezug zur Realität wiederum als Banker.

Als vierfacher Vater und als Opa liegt Ihnen aber auch „unsere Welt“ am Herzen?
Ich wünsche mir eigentlich nur, dass die Menschen mehr nachdenken. Mehr nachdenken darüber, welche Auswirkungen unser momentanes „Tun“ oder auch „Nicht-Tun“ auf die Zukunft hat. Sei es die aktuelle Bildungspolitik, der Umgang mit natürlichen Ressourcen oder das „Ja und Amen-Sagen“ zu alledem, was uns von Seiten der Regierenden überall vorgelabert wird. Die Abwendung von Russland, die vermeintliche Zuwendung zur USA im Zuge des TTIP Abkommens das hoffentlich nie zustande kommt, die schleppende Vorgehensweise bei der Energiewende und die aufgezwungene Sparpolitik von Seiten des USA dominierten IWF’s werden das große Projekt „Vereintes & friedliches Europa“ zum Scheitern bringen. Nur wir, die wir jetzt die Entscheidungen für unsere Nachkommen und nächsten Generationen treffen, können die negativen Entwicklungen aufhalten oder ändern. Ich möchte nicht, dass meine Enkelin Emily einmal sagt: „Du Opa Reini, wieso habt ihr das so gemacht? Habt ihr das nicht gewusst, dass das nicht richtig war? Das hättet ihr doch wissen müssen???“

Und wie gefällt Ihnen der Oberkärntner Volltreffer?
Der OVT ist eine Regionalmedium, dass nicht nur von mir, sondern von meiner ganzen Familie interessiert durchgeblättert und gelesen wird: Aktuell, regional und informativ. So muss Zeitung sein!


Sternzeichen: Steinbock

Beruf: Musiker, Bandmanager & Bank-Filialleiter

Lieblings-wein: Rotwein vom Weingut Neustifter/NÖ

Lebensmotto: Immer schön auf die Balance achten. Dann schafft man alles!

1 Kommentar

Seuschek willi schrieb am 31.08.2018 13:47:
Ich Wünsche euch viel Glück,es würde mich freuen wennn Ihr weitermachen würdet. Liebe Gtüße Willi

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