Manuel Mayer (Flattach) - Osttirol Online


Manuel Mayer (Flattach)

Eingestellt am 03.11.2017

Manuel Mayer 22 durfte sich in seiner jungen Karriere bereits über tolle Erfolge freuen. Am 27. Oktober hat er kürzlich seine erste Solo-CD „Melodic Motion/Tuba-Geschichten“ auf Ö1 vorgestellt. Die musikalischen Gene scheinen ihm übrigens auch von seinem Vater – Frontmann der ehemaligen „Fidelen Mölltaler“ –  in die Wiege gelegt worden zu sein. Manuel Mayer lebt bei seinen Eltern Benedikta und Huby Mayer in Flattach, hat einen Bruder namens Michael – der wiederum bei den „Brass Boys“ Trompeter ist.

OVT: Herr Mayer, wie stolz sind Sie – gerade auch als Tubist – auf ihre erste Solo-CD?

Manuel Mayer: Wenn ich ehrlich bin - wirklich sehr! Es ist ein einzigartiges Gefühl, meine eigene Solo-CD zu präsentieren. Es ist einfach „mein kleines Kind“ und dass am Ende so ein Resultat rauskommt, hätte ich mir selber nicht gedacht. Ich habe echt große Freude und zusätzlich ist es einfach eine Genugtuung gegenüber meinen Kritikern.

Welche Stücke sind auf ihrem Tonträger?

Die Stücke hat ein sehr aufstrebender Komponist aus Wien Philipp Manuel Gutmann für mich komponiert. Ich hatte natürlich sehr konkrete Vorstellungen, aber Philipp hat das wirklich sehr gut gemeistert.

Die CD ist ihrem langjährigen Förderer und Freund Kurt Egger gewidmet. Was hat es damit auf sich?

Kurz gesagt: Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich gerade bin. Ich habe ihm so viel zu verdanken. Er ist mein Freund, Förderer und Mentor. Er war immer für mich da. Und ich denke, manchmal ist es ganz einfach an der Zeit, danke zu sagen, und genau das will ich damit ausdrücken.

Welche Lehrer und Unterstützer haben noch Anteil an ihren vielen Erfolgen?

In erster Linie natürlich meine Eltern, die mir das alles erst ermöglicht haben. Musikalisch hingegen habe ich Peter Vierbach viel zu verdanken. Er hat mit mir an den Wochenenden geprobt, jede freie Minute hat er für mich geopfert und dafür kann ich nur Danke, Danke, Danke sagen!

Warum ist die Tuba eigentlich einst „ihr“ Instrument geworden?

Das habe ich auch Peter Vierbach zu verdanken. Ich hatte damals nämlich gerade eine Zahnspange und das Posaunen-Mundstück war zu klein. Ich wollte ja ursprünglich Posaune lernen. Peter brachte in der nächsten Musikstunde einfach die Tuba mit und seit diesem Zeitpunkt besteht diese Leidenschaft.

Auf welche musikalischen Highlights blicken Sie schon besonders gern zurück in ihrer jungen Karriere, wie z. B. die Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern oder der Sieg 2014 beim Musik-Wettbewerb in Osaka/Japan?

Wenn ich ehrlich bin - auf einige. Japan war jedoch sehr speziell und einzigartig. Das Gefühl zu besitzen, dass Unmögliche erreicht zu haben, ist einfach etwas Tolles und Außergewöhnliches.

Gerade Solo-Künstler stehen oft unter großem Erwartungsdruck: Sind Sie dann schon mal „unangenehm“ aufgefallen?

Ich hoffe, dass ich in der Zukunft noch oft gewissermaßen unangenehm auffalle, weil ich denke, es gehört zum Künstler sein wohl dazu.

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich erfüllen?

Ich möchte einfach irgendwann einmal ein glücklicher Familienvater sein.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Der „Oberkärntner Volltreffer“ ist selbstverständlich die beste Zeitung für mich!


Sternzeichen: Löwe

Beruf: Tubist

Lieblings-essen: Carbonara von meiner Mama

Lebensmotto: Ein Jagdkollege sagte mir mal: „Is da Berg a noch so steil, a bissl geht olleweil.“

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