Manfred Mischelin - Osttirol Online


Manfred Mischelin

Eingestellt am 18.06.2012

OVT: Herr Mischelin, wie bringen Sie derart viele öffentliche Tätigkei-
ten und die Familie unter einen Hut?  
Manfred Mischelin: Die Familie braucht  natürlich sehr viel Verständnis. Wenn die Familie nicht dahinter stehen würde wäre das alles sicher nicht möglich. Deshalb verbringe ich auch jede freie Minute mit der Familie.  

Was ist Ihr primäres Anliegen, aktuell und künftig, im Gemeinde-rat bzw. im Gemeindevorstand der Gemeinde St. Stefan?
Aktuell sind große Projekte in Arbeit wie das Seniorenheim mit 60 Heimplätzen, erweiterbar für eine Tagesstätte für behinderte Kinder. Das Bildungszentrum verbunden mit Volksschule, Kindergarten, Nachmittagsbetreuung und Musikschule unter einem Dach. Die Verlagerung des Radweges aus der Gefahrenzone, das heißt damit weicht man drei Bahnübergängen aus. Und natürlich ist die Wasserversorgung im Bereich Vorderberg sicherzustellen. Künftig stehen wir enormen Herausforderungen gegenüber, alles wird teurer und anspruchsvoller. Dem entgegenzuwirken sehe ich für die Zukunft als primäre Aufgabe. Es wird so sein, das sich das Leben wieder auf das Land zurückziehen wird. Im Klartext: Wohnungen schaffen, Nahversorgung halten, Infrastruktur aufbauen, Arbeit schaffen – dann können wir der Zukunft gesichert ins Auge sehen. 

Sie sind auch Vorsitzender des Sozialhilfeverbandes Hermagor?
Der Sozialhilfeverband ist eine wichtige Institution. In der Periode, in der ich als Vorsitzender agieren darf, haben wir gemeinsam schon viele Projekte realisiert: Das Seniorenheim in St. Stefan/Gail zum Beispiel, der Meilenstein überhaupt, das mit Hilfe von Soziallandesrat Christian Ragger ohne Wenn und Aber in kürzester Zeit realisiert wurde. Damit wurden auch viele Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Standorte sind Hermagor, Grafendorf  und Laas, es gibt also eine flächen-deckende Versorgung von Pflegeeinrichtungen im Bezirk Hermagor. Weitere Aufgaben sind der Ausbau der Tagesbetreuung im Bezirk, Abwicklung und Finanzierung der Seniorenurlaubswochen, Essen auf Rädern, Maßnahmen zur Unterstützung bei sozialen Notständen, generelle Vorsorge für beeinträchtigte Menschen sowie der Jugendschutz gegen Alkohol und Drogen. Dies alles ist nur mit einem perfekt zusammenarbeitenden Vorstand möglich, mit tollen Sachbearbeitern und einem Geschäftsführer in Person von Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi.

Welches Aufgabengebiet und welche Ziele haben Sie als
Vorstandsmitglied der Arbeiter-kammer Kärnten ins Auge gefasst?
Die Arbeiterkammer ist berufen, die sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und zu fördern. Das ist auch meine Berufung in der AK. Für die Zukunft muss die Arbeiterkammer freier und unabhängiger werden und darf nicht wie jetzt von einer Fraktion alleine bestimmt werden. Wir sollen unbeeinflusst von jeder Parteipolitik gemeinsam um jeden Arbeitsplatz kämpfen und dafür sorgen, dass mehr netto vom brutto bleibt. Weil sich -Arbeit auch lohnen muss.

Wird der Betriebsrat  in heutiger Zeit immer wichtiger?
Man kann es nicht oft genug betonen – der Mitarbeiter ist das größte Gut eines Betriebes und soll daher auch dementsprechend vertreten werden. Dies ist und wird auch immer mein oberstes Gebot sein. Es ist heute sehr schwer geworden Mitarbeiter zu vertreten, egal in welcher Berufssparte. Alles muss schneller und billiger werden und natürlich mit weniger Personal. Die Aufgabe als Betriebsrat heute, und dafür kämpfe ich auch, ist, die bestehenden sozialen Leistungen zu erhalten und nicht zu zulassen, dass diese Schritt für Schritt abgeschafft werden.

Welchen Hobbys geht Manfred Mischelin abseits des Beruflichen nach?
Alles was mit Sport zu tun hat, aber am liebsten gehe ich Radfahren, da kann man richtig ausspannen und die Gedanken wieder ordnen.

Gibt es einen Wunsch, den Sie sich noch gern erfüllen möchten?
Wer träumt denn nicht von Hawaii oder endlich keine Geldsorgen mehr zu haben? Mein Wunsch wäre jedoch gesund mit der Familie alt zu werden, und dass alle arbeitenden Menschen mit ihrem Einkommen auch auskommen können.


Sternzeichen: Fisch


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