Mag. Thomas Schön (Seeboden) - Osttirol Online


Mag. Thomas Schön (Seeboden)

Eingestellt am 19.01.2018

Der 52-jährige Mag. Thomas Schön machte sich vor fünf Jahren als gebürtiger Grazer in Oberkärnten sesshaft. Mit der „Sportschule TomCat“ sorgt er hauptverantwortlich seit 1998 für Bewegung bei Jung und Alt – ob Schule, Firma oder Privatperson. Mag. Thomas Schön lebt mit Ehefrau Verena gebürtige Oberösterreicherin und seinen Kindern in Seeboden.

OVT: Mag. Schön, eine Frage vorab – wie wohl fühlen Sie sich als Steirer am Kärntner Millstättersee? Die scherzhaften Neckereien unter den beiden Bundesländern sind im Volksmund ja gut gekannt!

Mag. Thomas Schön: Ich fühle mich in Kärnten sehr wohl und schätze hier vor allem den positiven und freundlichen Umgang der Menschen miteinander und diese gewisse Entschleunigung, die schon einen deutlichen Gegensatz zum städtischen Leben in Graz bildet. Die gegenseitigen Neckereien kenne ich noch gut aus meiner Studienzeit und ich erlebe sie auch heute hin und wieder noch. Sie finden aber stets auf humorvolle Weise statt, und mein Freundes- und Bekanntenkreis ist stark kärntnerisch geprägt.

Wie würden Sie dem Leser den Grundgedanken der „Sportschule TomCat“ skizzieren?

Als wir vor über 20 Jahren mit unseren Sportcamps für Kinder und Jugendliche begonnen haben, stand neben den grundlegenden Lehrinhalten stets die Vermittlung eines positiven Zugangs zu Sport und Bewegung in der freien Natur im Mittelpunkt. Durch meine Seminartätigkeit hat sich diese Grundintention noch um das Thema Gesundheit erweitert. Wollte man es auf ein Motto festlegen, würde ich es mit Arthur Schopenhauer halten: „Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Wie schaut ihre Angebots-Palette generell aus?

Sie reicht aktuell von der Durchführung von Sport- und Projektwochen für Schulen über Teambuilding- und Outdoor-Seminare für Firmen hin zu Gesundheitsseminaren, die wir gerne auch für Privatpersonen anbieten. Es war und ist mir in all meinen beruflichen Tätigkeiten immer wichtig, nicht in einer Schublade zu landen und das drückt sich wohl auch in der Breite und dem steten Wandel unseres Angebots aus. So plane ich etwa in Zukunft das systemische Coaching und Gedankengut noch weiter in den Focus meiner Tätigkeiten zu rücken.

Gibt‘s eventuell besondere „Renner“ darunter?

Da hat sich wohl über die Jahre eindeutig unsere Outdoor-Kompetenz als Renner entpuppt. Neben unseren Erlebniswanderungen im Rahmen der Seminartätigkeit sind es vor allem unsere Hochseil-Events, die großen Anklang finden. Als Sportwissenschafter und Coach achte ich in diesem Bereich auch sehr darauf, dass es nicht bei einem bloßen „Konsumieren“ der Anlagen bleibt, sondern dass durch eine den individuellen Voraussetzungen angepasste physische und psychische Belastung Nachhaltiges erwächst und so aus diesen Erlebnissen in der Natur bleibende Erfahrungen entstehen können.

Hört man auch gern die positiven Feedbacks der Kundschaft? Oder gibt‘s vielleicht hin und wieder auch Hoppalas – vielleicht wetterbedingt etc. – zum Schmunzeln?

Klar freut man sich über positive Feedbacks. Kundenrückmeldungen sind generell sehr wichtig, weil sie helfen, den eigenen Weg laufend reflektieren und hinterfragen zu können. Mein Anspruch kann nur sein, einen bestmöglichen Transfer des bei uns Erlebten und Erfahrenen in den Alltag herzustellen. Sei es nun in das berufliche Umfeld eines Weltkonzerns oder das Miteinander eines Klassenzimmers, mein Team und ich versuchen jedem etwas mit auf den Weg zu geben.

Auf witterungsbedingte Überraschungen kann man sich dabei heutzutage aufgrund der Verlässlichkeit der Wetterprognosen schon recht gut einstellen. Weniger gut klappt das oft bei der Tierwelt. Ich kann mich noch sehr gut an ein Outdoor-Seminar am Fuße des Hochschwabs in der Steiermark erinnern, als wir während einer Teamaufgabe von einem wildgewordenen Auerhahn attackiert wurden. Wir sind in der Folge immer weiter in den dichten Wald zurückgewichen und es hat schließlich darin geendet, dass die komplette Seminargruppe und ich im Laufschritt das Weite gesucht haben. Gottlob waren die Teilnehmer allesamt Mitglieder einer Spezialeinheit der Polizei und körperlich topfit.  

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich privat noch erfüllen?

Meine Familie und ich lieben es, zu verreisen. Ganz oben auf meiner persönlichen Wunschliste steht da Neuseeland, schon alleine aufgrund der eindrucksvollen und abwechslungsreichen Natur. Und als Neokärntner und Bergliebhaber steht auf jeden Fall noch eine Besteigung des Großglockners an.


Sternzeichen: Löwe

Beruf: Leiter der Sportschule TomCat

Lieblings-Von Hard Rock bis Klassik, zurzeit höre ich die neuesten Werke von Bush und Radiohead.

Lebensmotto: Höre nie auf zu lernen und sei stets offen für Neues.

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