Mag. Johann Brunner (Spittal) - Osttirol Online


Mag. Johann Brunner (Spittal)

Eingestellt am 05.02.2016

Der 53-jährige Mag. Johann Brunner ist Direktor der Musikschule Spittal/Baldramsdorf. Er war zudem Initiator und ist zugleich auch Leiter des Jugendsinfonieorchesters Oberkärnten. Die nächsten Konzerte finden am 20. Feber in Hermagor, tags darauf in Steinfeld statt. Johann Brunner lebt mit Lebensgefährtin Karin in Spittal, hat zwei Kinder.

OVT: Herr Mag. Brunner, wie entstand die Idee für ein Jugendsinfonieorchester in Oberkärnten?

Mag. Johann Brunner: Es hat in der Musikschule Spittal schon seit vielen Jahren ein Sinfonieorchester gegeben, in dem Schüler, Lehrer und engagierte Laienmusiker aus Spittal und Umgebung gespielt haben. Im letzten Jahr wurde auf Grund einer Initiative der Musikschulen des Landes Kärnten und anderer Institutionen die Orchesterakademie Kärnten OAK gegründet. Das Jugendsinfonieorchester Spittal wurde im Rahmen dieser Ausbildungsinitiative zum Jugendsinfonieorchester Oberkärnten ausgebaut und bildet nun zusammen mit dem Jugendsinfonieorchester Unterkärnten die Basis. Darüber hinaus gibt es noch das Alpen-Adria Jugendsinfonieorchester und das SFK Slowenien-Friaul-Kärnten Orchester, welche Länderübergreifend zusammengesetzt sind.

 

Nach welchen Aspekten stellten Sie dieses Orchester zusammen?

Bei uns spielen hauptsächlich Musikschüler aus den Bezirken Spittal, Hermagor, Villach und Feldkirchen, die sich auf Grund ihres Interesses und des Engagements ihrer Lehrer angemeldet haben. Wir spielen in einer großen Sinfonieorchesterbesetzung mit Streichern Violine, Viola, Cello Kontrabass, Bläsern Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Fagott, Trompete, Horn, Posaune, Tuba, großem Orchesterschlagwerk, Harfe und Klavier. Die meisten Teilnehmer sind in einem Alter von 13 bis 19 Jahren. Wir haben aber auch wieder einige sehr fleißige erwachsene Musiker dabei.

 

Welches Repertoire hat das Jugendsinfonie-Orchester im Programm?

Bei Sinfonieorchester denkt man sofort an die Wiener Philharmoniker, schwere Sinfonien und klassische Musik. Wir spielen natürlich klassische Stücke, aber auch Filmmusik und Pop- Arrangements, im aktuellen Programm z. B. Heal the World von Michael Jackson mit der Sängerin Nikita Mataln und den Chören der NMMS Seeboden. Wir versuchen auch, hervorragenden Schülern ein Podium für ein solistisches Auftreten zu ermöglichen, diesmal dem Pianisten Simon Zaller mit Haydns Klavierkonzert und der Geigerin Laura Holzmann mit dem berühmten Violinsolo aus der Filmmusik zu „Schinlers Liste“.

 

Wie viele Jungmusiker haben Sie derzeit?

Derzeit haben wir 65 Mitglieder. Da sich die Schüler für jedes Jahresprojekt neu anmelden müssen, weiß ich noch nicht, wie die Besetzung nächstes Jahr sein wird. Ich hoffe und glaube aber, dass ca. 70 % wieder dabei sein werden. Wir wollen ja auch jungen Interessenten wieder eine Chance geben.

 

Auf welche Highlights blicken Sie gern zurück? Was sind künftige Ziele?

Höhepunkte des letzten Jahres waren sicherlich die beiden Konzerte in Ossiach und in Spittal, wo wir zusammen mit dem Jugendblasorchester Molzbichl und den Chören der NMMS Seeboden das Publikum begeistern konnten. In nächsten beiden Jahren wollen wir auch mit anderen interessanten Dirigenten zusammenarbeiten und in jeder Region Oberkärntens zumindest einmal konzertieren.

 

Am 20. Hermagor und 21. Feber Steinfeld stehen zwei Konzerte an. Der Ablauf ist an beiden Tagen doch ein wenig verschieden?

Ja, in Hermagor wird im ersten Konzertteil das Sinfonische Jugendblasorchester Hermagor spielen und wir gestalten den zweiten Teil. In Steinfeld wird das ganze Konzert von uns bestritten, wobei wir von den Chören der NMMS Seeboden unterstützt werden.

 

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich erfüllen?

Mehrere Fremdsprachen sehr gut zu beherrschen, ich bin fleißig dabei. Und eine ausgedehnte Trekkingtour zu machen.

 

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Ich finde, dass der „Volltreffer“ für eine Gratiszeitung einen sehr hohen Qualitätsgrad erreicht. Er bildet das Geschehen in der Region sehr gut ab und ist nicht nur sehr informativ, sondern auch sehr persönlich.


Sternzeichen: Krebs

Beruf: Direktor & Lehrer

Lieblings-essen: Salate, mediterrane Kost

Lebensmotto: Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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