Lissy Oberlojer (Steinfeld) - Osttirol Online


Lissy Oberlojer (Steinfeld)

Eingestellt am 21.11.2014

Die 51-jährige Lissy Oberlojer hat zum einen ihr Visagistik-Studio „Lissy“ in Steinfeld. Ob Fotoshooting, Fashion-Show oder bloß besonderer Anlass – sie macht das professionelle Make-Up. Andernfalls wird die einstige Vize-Bürgermeisterin Steinfelds für die nächsten Wahlen erneut politisch aktiv und gerade auch als Frau liegt ihr wieder das soziale Engagement dabei sehr am Herzen. Lissy Oberlojer lebt mit Ehemann Roman, Chef von „Oberlojer Busreisen“, in Radlach und hat zwei bezaubernde Töchter.

OVT: Frau Oberlojer, Sie haben sechs Jahre Pause von der Politik gemacht – wieso der Einstieg bei der neuen Bürgerliste unter Walter Widemair?
Lissy Oberlojer: Das Soziale in der Gemeinde ist mir ein großes Anliegen. Ich finde es einfach wunderbar, dass sich aus einem kleinen Ort wie Steinfeld so viele unterschiedliche Personen – sei es charakterlich oder politisch – zusammenfinden, um kompromissbereit und zukunftsorientiert gemeinsam etwas Neues zu schaffen – aus Liebe zum Menschen. Walter Widemair ist eine der herzlichsten und hilfsbereitesten Persönlichkeiten, die ich je kennengelernt habe. Ebenso das restliche Team „Aufwind“, es besteht aus tollen, selbstlosen Leuten, denen das Wohl anderer nahe geht.

Durch die Beeinträchtigung ihrer Tochter Jenny ist Ihnen Soziales eng vertraut. Sie sind bei einigen Vereinen in verschiedenen Funktionen tätig?
Es ist tatsächlich so, dass ich einige Funktionen in diversen sozialen Vereinen über habe. 2005 habe ich etwa die „Initiative Sonnenblume“ gegründet, welche Menschen in schwierigen Lebenslagen in Steinfeld tatkräftig zur Seite steht. In der Zwischenzeit hat Brigitte Grübler die Leitung übernommen. Seit 2011 bin ich Obfrau Stellvertreterin beim Verein „MENA“, einem kärntenweiten Verein, das aus motivierten Menschen besteht, die nicht wegschauen, sondern hinschauen, die sich für das Schicksal von anderen Menschen interessieren.

Ihr Familienbetrieb „Oberlojer Busreisen“, wo Sie im Büro mitarbeiten, macht Fahrten mit Behindertenvereinen. War Jenny die Gedankengeberin?
Unsere Familie war wegen unseres Unternehmens schon immer viel auf Reisen, was keine Probleme darstellte, als meine Tochter Jenny noch klein war. Doch  irgendwann kam der Moment, an dem ich es nicht mehr geschafft habe, sie allein in den Bus zu bringen. Dies ließ uns umdenken. Jenny war also wirklich die Gedankengeberin.

Andere Frage: Warum sollten sich Menschen schminken?
Niemand „sollte“ sich schminken lassen, wenn er oder sie es nicht will. Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt.  Ich schminke nicht nur, sondern mache auch Farb- und Typberatungen oder Hautanalysen. Zu Halloween habe ich einige gruselige Masken erstehen lassen, aber auch zur Faschingszeit suchen mich die Leute gerne auf. Ich habe viel Freude an dieser Arbeit.

Woher kommt ihr Interesse für das Schminken?
Ich war schon immer ein sehr kreativer Mensch, arbeite auch gerne mit der Airbrush-Pistole und habe schon vor etlichen Jahren angefangen, Großleinwand-Bilder zu malen, die bei Freunden und Bekannten an den Wänden hängen. Ich habe mich auch an einigen Ausstellungen beteiligt. Die Visagistik ist eine weitere Möglichkeit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Was fällt alles in ihr Arbeitsgebiet?
Da wären beispielsweise Tages-, Abend- oder Braut-Make-Ups, Fotoshootings, Workshops ab drei Personen, Farb- und Typberatungen, Hautanalysen, Airbrush-Arbeiten, Halloween- oder Faschingsmasken zu nennen

Worauf legen Sie bei ihren Make-Ups besonderen Wert?
Eine hygienische, saubere und präzise Arbeit ist mir besonders wichtig. „Nicht schmieren, sondern optimieren“ sage ich gerne.

Welchen Wunschtraum haben Sie? Wäre etwa einmal George Clooney zu schminken reizvoll?
Für mich bleiben keine Wünsche offen. Ich habe eine wundervolle Familie und liebe Freunde, die mich in allen Lebenslagen unterstützen und mir Kraft geben. Was braucht es da noch mehr?!  Und was George Clooney betrifft: Es gibt Menschen, die mir mehr am Herzen liegen!

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Der „Oberkärntner Volltreffer“ bringt viele regionale, interessante Themen. Ich lese ihn immer wieder gerne.


Sternzeichen: Schütze

Beruf: Diplom-Visagistin & „Herzensmensch“

Lieblings-farbe: Blitzblau

Lebensmotto: Akzeptiere und verändere!

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