Katharina Hofer-Schillen (Hermagor) - Osttirol Online


Katharina Hofer-Schillen (Hermagor)

Eingestellt am 04.11.2016

Die 45-jährige Katharina Hofer-Schillen arbeitet seit 2002 als freie PR-Beraterin, zertifizierte Erfolgs- &Kommunikationstrainerin in Österreich und Deutschland. Die gebürtige Deutsche ist mit ihrer Agentur Schillen & Friends seit 2003 in Hermagor sesshaft. 2014 übernahm sie den Bezirksvorsitz bei „Frau in der Wirtschaft“. Katharina Hofer-Schillen lebt mit ihrer Familie in Hermagor.

 

OVT: Frau Hofer-Schillen, für wen ist „FiW“ in erster Hinsicht Anlaufstelle? Leistet etwa „Make a breakfast“ einen tollen Dienst dazu?

Katharina Hofer-Schillen: Das Team von Frau in der Wirtschaft, bestehend aus sechs Personen, ist Anlaufstelle für alle Unternehmerfrauen aus dem Bezirk. Wir betreuen immerhin mehr als 480 Gewerbetreibende im Einzugsgebiet von Lesachtal bis St. Stefan. Da wo der Schuh drückt, kommen wir zum Einsatz. Das sind Fragen wie beispielweise, was tun bei Arbeitsausfall, Werbemaßnahmen, Kinderbetreuung, steuerliche Regelungen, diese Dinge. Besprochen wird das bei unseren Netzwerktreffen wie bei „Make a breakfast“. Dieses Treffen dient dazu, dass sich die Unternehmerfrauen kennenlernen, und bestenfalls Geschäftsbeziehungen aufbauen. Gerade als Einzelunternehmerin, als Einzelkämpferin sozusagen, ist dieser Austausch unter Gleichgesinnten sehr wichtig und wir – FiW - bieten diese Plattform.

 

Was ist nun die Hauptaufgabe von „FiW“? Welche Schwerpunkte setzen Sie sich? Auf welche Erfolge blicken Sie eventuell bereits gern zurück?

Frau in der Wirtschaft ist eine Serviceplattform und Interessenvertretung der Wirtschaftskammer Kärnten für Unternehmerinnen, Mitunternehmerinnen, Geschäftsführerinnen und am Netzwerken interessierte Frauen aller Branchen. Der Fokus liegt auf Businesswissen in Form von Weiterbildungsseminaren, Netzwerken und Serviceleistungen. Frau in der Wirtschaft setzt sich auch aktiv für die Rahmenbedingungen von über 6.000 Kärntner Unternehmerinnen und Mitunternehmerinnen ein wie zum Beispiel die steuerliche Anerkennung von home office. Unsere Treffen werden sehr gut angenommen und die Workshops sind meist nach kurzer Zeit ausgebucht. Das zeigt, dass uns Angebot angenommen wird und wir auf Kurs sind.

 

Was wären die nächsten geplanten Veranstaltungen, Aktivitäten, Projekte?

Da die Aufgabe als Bezirksvorsitzende und als Delegierte ehrenamtlich ist, bündeln wir unsere Auftritte. Das heißt, es finden im Jahr fixe Veranstaltungen statt. Im Frühjahr- und Herbst starten wir unsere Besichtigungstouren Firmenbesuche. Das Neugründerinnenfrühstück „New on Stage“ ist im Herbst September, das Netzwerktreffen „Make a breakfast“ findet im April statt. Es gibt einen Business-Tagesworkshop im Oktober und zum Jahresende, heuer am 24. November ab 17 Uhr, veranstalten wir unseren Kreativmarkt unter dem Motto „Kunst & Kultur“ in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Hermagor. Diese Ausstellung ist öffentlich und für jeden Besucher zugänglich. Alle Veranstaltungen sind gratis. Das ist Serviceleistung. 

 

Was bewog Sie eigentlich dazu am 1. Feber 2014 die Funktion der Bezirksvorsitzenden zu übernehmen?

Als Unternehmerin und Mutter von zwei Kindern, weiß ich, was die Herausforderungen als Selbstständige sind. Ich spreche aus der Praxis und schöpfe aus über 20 Jahren Berufserfahrung. Dieses Know how gebe ich unterstützend gerne weiter. Außerdem tun mir die Gespräche unter Unternehmerfrauen auch sehr gut und inspirieren mich. Als Vollblutnetzwerkerin bringe ich die richtigen Menschen gerne zusammen. Wie schon Goethe sagte: „Der isolierte Mensch kommt nicht ans Ziel“.

 

„FiW“, Wirtschaftskammer & Junge Wirtschaft Hermagor luden letzten Herbst zum 1. Kreativmarkt. Wie wichtig ist „interne“ Zusammenarbeit?

Wir unterstützen uns gegenseitig, wenn das Thema zur jeweiligen Zielgruppe passt. Wir haben, so wie beim Kreativmarkt, alle etwas davon, wenn das Publikum groß ist.

 

Wie können Sie ideal die „PR-Fachfrau & Bezirksvorsitzende“ verbinden?

Als PR-Fachfrau gebe ich mein Know-how unverbindlich weiter. Wie gesagt, alles ehrenamtlich, ansonsten gibt es keine Überschneidungen.

 

Andererseits: Im OVT-Int. 2009 war es ihr Wunsch ihre Hochzeitsreise nachzuholen und den Flugschein, mehr jedoch dem Vater zuliebe, zu machen. Konnten Sie es sich schon erfüllen?

Die Hochzeitsreise steht noch auf dem Plan. Der Flugschein wird im Frühjahr gegen einen Segelschein ausgetauscht. Aber ich habe mir einen anderen großen Wunsch erfüllt. Mein Buch „Die Mami-Challenge“, das im November über einen deutschen Verlag erscheint. Grade startet die Promo-Tour.

 

Wie nahmen/nehmen Sie übrigens als Medien-Kennerin den „OVT“ wahr?

Ein verlässlicher Medienpartner für die Region.


Sternzeichen: Wassermann

Beruf: PR-Fachfrau & Bezirksvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“

Lieblings-essen: Sushi


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