Johann Kanzian - Osttirol Online


Johann Kanzian

Eingestellt am 24.05.2012

OVT: Herr Kanzian, was macht für Sie die Faszination Lama aus?
Johann Kanzian: In meiner aktiven Zeit als Zollwachebeamter habe ich über 20 Jahre verschiedene Schäferhunde geführt. Mein Wissen und meine Liebe zu Tieren hat mich dazu inspiriert, mir Lamas anzuschaffen. Die Ruhe, die Sanftmut und die angenehme Ausstrahlung der Tiere begeistert jeden!
Sind Lamas „problemlose“ Tiere in der Haltung?
Neuweltkameliden Lamas und Alpakas sind einfach in einem Gehege und einem Unterstand über das ganze Jahr zu halten. Gras, Heu, Stroh und Wasser mit einer wöchentlichen Ration von Mineralstoffen runden die Kost der Lamas ab. Neuweltkameliden sind Flucht- und Herdentiere und müssen so in einem gut gesicherten Gehege und in Gruppen gehalten werden.
Wie verläuft eine „Lama-Trekking“-Tour?
Wir unterscheiden Lama-Wanderungen, die im Tal durch Wald und Wiesen führen, wobei meditatives Wandern in Begleitung freundlicher Lamas noch entschleunigender wirkt. Lamatrekking führt uns weiter ins Gebirge, wo wir mit allen Schwierigkeitsgraden der Wegbeschaffenheit rechnen müssen.  Unsere Ziele sind die Gipfel der Gailtaler und Karnischen Alpen.
In Kindergärten und Schulklassen sind ihre Lamas auch gern gesehen?
Hier ist es wichtig, auch unsere Kinder mit Tieren und der Natur in Kontakt zu bringen. Für viele Kinder ist es das erste positive Erlebnis, dass prägend für die Zukunft ist.
In Amerika sind Lamas als Therapietiere dem Delphin gleichgestellt. Wie ist das bei uns?
Deutschland ist schon weiter als Österreich, da werden schon vielerorts Therapien mit Lamas angeboten. Lamas können etwa bei Burnout oder Suchterkrankungen eingesetzt werden – viele Organisationen nehmen unser Angebot an, um den Genesungsprozess ihrer Klienten zu unterstützen. Auch Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen, Kontaktarmut und Ängsten sind bei uns richtig.
Was wünschen Sie sich für unsere Welt, etwa bis zum Jahre 2030?
Ich hoffe, dass der Reinigungsprozess bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen ist und die Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit, Aufrichtigkeit, Solidarität, Hilfsbereitschaft und Toleranz wieder im Vordergrund stehen werden. Dass die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmittel wieder gänzlich aus der näheren Umgebung bewerkstelligt werden kann.
Sie sind auch noch Mesner in St. Daniel?
Ja, diesen Dienst mache ich mit großer Freude. Unsere Kirche ist eine der ältesten im Tal und in der Mutterpfarre St.Daniel werden noch viele besondere Anlässe, wie Hochzeiten, Taufen und Wallfahrten mit unserem weltoffenen und würdigen Herrn Pfarrer Josef Schachner gefeiert.


Sternzeichen: Löwe

Beruf: Lama-Trekking-Führer & Exekutiv-beamter a. D.

Lebensmotto: leben und leben lassen

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