Jan Reudink (Sachsenburg, Ruurlo/NL) - Osttirol Online


Jan Reudink (Sachsenburg, Ruurlo/NL)

Eingestellt am 15.02.2013

Der 73-jährige Jan Reudink hat seine „eigene Sprache“ gefunden. Seine Inspirationen holte er vor allem auf seinen  vielen Reisen und hinter dem schwungvollen Pinselstrich verbirgt sich heute ein tiefsinniger Mensch, ein Reisender auf ewiger Durchreise. Jan Reudink lebt seit neun Jahren mit Gattin Els in Sachsenburg. In die Niederlande fährt er nur noch um einige Ausstellungen auszurichten und die Familie zu besuchen.

OVT: Herr Reudink, warum entschieden Sie sich vor neun Jahren, Oberkärnten zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen?
Jan Reudink: Ich habe Ruhe, Einsamkeit und saubere Luft gesucht um konzentriert „schöpfen“ zu können. Natürlich ist aber auch die schöne Berglandschaft hierzulande etwas, was mich persönlich sehr begeistert. 

Die Niederlande und Österreich – wo liegen denn die Unterschiede?
Da gibt es  viele Unterschiede. Österreich ist flächenmäßig zwar zwei Mal so groß wie die Niederlande, jedoch hat Österreich acht Millionen Einwohner und die Niederlande 17 Millionen. In Österreich ist daher mehr Raum, mehr Platz gegeben. Zudem ist das Klima ein wenig besser, ein bisschen mediterraner. Und ein Österreicher hat in meinen Augen einen freundlicheren Charakter.

Durch einen Verkehrsunfall mit 58 Jahren kamen Sie zur Malerei. Der Wunsch schlummerte aber bereits seit Kindertagen in Ihnen?
Ja, denn ich male intensiv seit meinem 16. Lebensjahr. Aber nach dem Unfall bin ich so richtig zum „fulltime“-Maler geworden. Jetzt male ich jeden Tag mit viel und voller Enthusiasmus.

Welcher Technik und welchem Stil haben Sie sich verschrieben?
Meine Technik bestimmt das Malen mit Ölfarben und Acryl-Farben und ich brauche zudem Hilfsmitteln, alles was nur möglich ist. Beispielsweise einen Fetzen, einen Schwamm, ein Messer, Zweige, etc.   Ich habe ursprünglich mal angefangen Landschaften zu malen. Später wurde es dann immer mehr impressionistisch. Die „Holländische Meister“ wie  Vincent van Gogh sind  mein großes Vorbild.

Woher kommen die Ideen für ihre abstrakten Werke?
Aus meiner Seele. Ich fange an und weiß nicht was ich malen will. Nach zehn Minuten, weiß ich wohin ich will. Abstraktes Malen ist eine Sache von Komposition – der Klang zwischen Farben und Reduzieren.

Warum ist auch die Kunstakademie Bad Reichenhall/D für Sie wichtig?
Dort kann ich vor allem zwischen den vielen verschiedenen großen deutschen und österreichischen Malern wählen, um mit ihnen zusammen eine Woche zu arbeiten. Ich wähle übrigens regelmäßig andere Künstler aus.

Auf welche künstlerischen Highlights blicken Sie gern zurück?
Eine Ausstellung in Riga/Lettland war mein absolutes Highlight. Etwas Besonderes waren auch Ausstellungen in einem Frankfurter Museum sowie in Sibiu Hermannstadt/Rumänien. Ja, und viele erfolgreiche Ausstellungen in den Niederlanden, Deutschland und Österreich.

Haben  Sie noch einen speziellen Wunschtraum?
Ich habe viele Reisen gemacht, zu viele vielleicht. Eigentlich ist mein Wunschtraum sehr simpel, einfach mit meiner Frau zusammen alt zu werden. Und jeden Tag in der Nigglai Sachsenburg beim Malen zu bleiben.

Wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Es gibt einige ähnliche Zeitungen, in denen man sich ebenfalls Informationen über Oberkärnten holen kann. Der  Oberkärntner Volltreffer ist natürlich eine von.


Sternzeichen: Zwilling

Beruf: Freischaffender Maler

Lieblings-Essen: Regionale Küche, aber keine Karotten

Lebensmotto: Sich auf artistische Weise immer weiter zu entwickeln

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