Ingeborg Ott (Spittal) - Osttirol Online


Ingeborg Ott (Spittal)

Eingestellt am 03.03.2017

Ingeborg Ott 77 ist Gründerin des Literaturkreises Spittal. Am 21. März um 19.30 Uhr ist sie bei freiem Eintritt gemeinsam mit drei anderen, bekannten Autoren in der Stadtbücherei Spittal zu hören. Die gebürtige St. Veiterin hat auch einen Kärntner Literaturpreis. Die einstige Kindergärtnerin ist nach wie vor auch als Sängerin und Obfrau zweier Chöre aktiv: bei ihrem Chor „Offenes Singen“ und beim Chor der Stadtpfarre. Ingeborg Ott lebt in der Draustadt, hat zwei Töchter und zwei Enkel.

 

OVT: Frau Ott, was erwartet die Zuhörer bei der Lesung?

Ingeborg Ott: Regina Kail-Claus, Peter Christian Herbrich, Peter Sarvaš und ich werden zu den Themen „Erinnerungen, Begegnungen, Lebenskreislauf, Liebe und kritische Betrachtungen“ vortragen. Die Lesung ist in Hochsprache und wird musikalisch von Judith Sprenger-Laubreiter Harfe umrahmt.

Die Literatur spielt für Sie seit ihren Kinder- und Schultagen eine große Rolle?

Ich bin mit Literatur groß geworden. Mit 15 spielte ich eine der drei Hauptrollen bei den Friesacher Burghofspielen am Petersberg. Danach entdeckte mich der ORF in Klagenfurt, wo ich bei Hörspielen Georg Bucher, Willi Rudnigger usw. mitwirkte. Ich bildete mich auch in der Sprechtechnik weiter. Bei etlichen Hörspielen - Team Klagenfurter Stadttheater - konnte ich auch dabei sein. Und viele Jahre war ich ebenfalls mit Lesungen eigener Texte im ORF Radio Kärnten vertreten.

Bleiben spezielle Highlights in Erinnerung?

Eines meiner schönsten Highlights war die Aufführung „Eine Straße zum Licht“ aus meinem Lyrikband „Die lange Straße“ für Chor und Solisten, vertont von Dr. Günther Antesberger, im Klagenfurter Konzerthaus. Ein weiteres Highlight war mein Lied „I hör` dei` Liad“, mein Mundarttext, vertont von Helmut Wulz, das beim internationalen Chorwettbewerb in Spittal gesungen wurde.

15 Jahre „Offenes Singen“: Was darf sich der Leser darunter vorstellen?

Ich hatte die Idee, singfreudigen Spittalerinnen und Spittalern,  die sich nicht an einen Chor binden wollen, Gelegenheit zum Singen anzubieten. Heute besuchen rund 50-60 Sängerinnen und Sänger, unter Leitung von Franz Pusavec, zwei Mal im Monat das „Offene Singen“ im Musikzimmer im Schloss Porcia. Dabei gleich ein großes „Danke“ an die Stadtgemeinde Spittal, die das zurzeit ermöglicht.

Sie haben also einen tollen Aktionsradius. Bleibt Zeit für ihren Ruhestand?

Wenn man ein gewisses Alter erreicht ha, und „Abstriche“ in Kauf nehmen muss, bleibt genügend Zeit für private Aktivitäten. Wandern, Schwimmen, Reisen.

Was war Ihnen früher als Kindergärtnerin wichtig?

Als Kindergärtnerin war es mir immer wichtig, liebevoll und einfühlsam den Kindern zu begegnen. Aber auch Grenzen zu setzen.

Ihre eigene Familie ist diesbezüglich vorbildhaft?

Unser Familienleben ist perfekt, eine liebevolle Gemeinschaft. Meine Kinder sind immer für mich da und haben Verständnis für mein bewegtes kulturelles Engagement.

Wartet noch ein Wunschtraum auf die Umsetzung?

Einmal den wunderbaren Tenor Jonas Kaufmann „live“ zu erleben.

Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Er ist aufschlussreich, vielfältig und ein gesunder guter Mix.


Sternzeichen: Stier

Beruf: Literatin & begeisterte Sängerin

Lieblings-gericht: Calamari vom Rost – mit einem Glas Prosecco

Lebensmotto: Bitte um die Kraft, stark und gesund zu bleiben.

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