Hubert Bründler (Möllbrücke) - Osttirol Online


Hubert Bründler (Möllbrücke)

Eingestellt am 17.05.2013

Der 68-jährige Hubert Bründler stand bereits mit 14 als Torwart und danach als Feldspieler  in der Mallnitzer Kampfmannschaft. Vier Jahre später zog es den gebürtigen Mallnitzer ins Heimatland seiner Mutter, nach Deutschland. Als 23-jähriger kehrte er zurück und begann im Sommer 1968 seine Spielertrainerlaufbahn und mit  38 Jahren seine Trainer-Laufbahn in Kärnten und Osttirol. Hubert Bründler lebt mit Ehefrau Inge in Möllbrücke, hat eine Tochter Sina und ein Enkelin Hannah.

OVT: Herr Bründler, was macht die Faszination Fußball für Sie aus?
Hubert Bründler: Es macht ganz einfach Freude, Spaß, hält jung und es fasziniert mich, das Wissen über Fußball weiter geben zu dürfen.

Stand eigentlich die Fußballkarriere immer an erster Stelle bei Ihnen?
Ja. Und obwohl ich in dem damals sehr bekannten Wintersportort Mallnitz aufgewachsen bin, hat mich nicht das Skifahren, sondern das Fußball spielen schon in frühester Kindheit begeistert.

Auf welche Erfolge blicken Sie als Spieler, später als Trainer, gern zurück?
Zuerst als Hauptschüler in der ersten Mannschaft zu spielen. Als Spieler durfte ich in Deutschland erleben, mit ASV Durlach-Karlsruhe in die damalige höchste Amateurliga aufzusteigen. Mein erster großer Erfolg als Spielertrainer mit Mallnitz war, von der zweiten Klasse bis in die Unterliga aufzusteigen, und das mit nur einheimischen Spielern. Weiters war es mir vergönnt auch mit anderen Mannschaften aufzusteigen. Einen sehr großen Erfolg hatte ich mit Spittals U 19, wir waren in Bremen zu einem Internationalen Turnier eingeladen, hatten den dritten Turnierplatz erreicht, gegen Mannschaften wie Werder Bremen, Karlsruher SC damals U 19 Meister in Deutschland Dynamo Dresden DDR-Meister, Trabsonspor aus der Türkei -  um nur einige zu nennen. Mit dem  SV Spittal, wo ich in der damaligen zweiten Bundesliga als Cheftrainer  tätig war, spielten wir gegen den Deutschen Meister Werder Bremen zu spielen mit Trainer Otto Rehagel als Trainer,  wir konnten  auch sehr gut dagegenhalten  und haben nur 2:1 verloren.

Tormänner waren ihr besonderes „Hobby“? Sie führten Wolfgang Knaller, Christian Schmölzer oder Christian Hassler in die Österr. Bundesliga?
Nicht nur diese habe ich in die erste oder zweite  Bundesliga geführt da, gehören noch Namen wie Herwig Walker, Wolfgang Ott, Alexander Sattlegger, Hubert Auer im gleichen Atemzug genannt. Sie haben fast alle auch das U 21-Nationaltrikot getragen. Diese Burschen waren einfach bereit, vor den üblichen Trainings-Einheiten mit der Mannschaft auch noch Tormanntrainingseinheiten zu absolvieren. Durch Ihr persönliches Arrangement, durch Ausdauer, Fleiß und durch meine Hilfestellung und mein Fachwissen konnten sie diese Ziele erreichen. Seit ich im LAZ beschäftig bin, habe ich einige Tormänner -frauen  wie Manuel Kuttin, Tino Casali, Adrian Warmuth, Anna Christler, Anna Wegscheider - welche schon in den verschiedenen Jugendnationalmannschaften gespielt haben - die Grundschule des Tormannfrau-spiels beibringen und dazu sehr viel beitragen. 

Wo ist Hubert Bründler zurzeit als Trainer und Berater aktiv?
Derzeit bin ich im LAZ Ausbildungszentrum des KFV Vor- und Hauptstufe, LAZ für Mädchen, sowie  in der Schülerliga Mädchen der Fritz Strobl Sporthauptschule tätig. Weiters bin  ich im Trainerteam der  Auswahlmannschaften des KFV beschäftigt, sowie in der Trainerausbildung und damit es mir nicht zu langweilig wird habe ich auch noch die Damenmannschaft des SV Spittal, die in der Kärntner Liga spielt, übernommen. 

Mehr als 30 Jahre arbeiteten Sie am Bezirksgericht Spittal. War es der passende Augleich zum Fußball - eine perfekte Kombination?
Ja. Ich muss ich schon sagen,  die  Tätigkeit  als Gerichtsvollzieher, später war ich für Zwangsversteigerung und Privatkonkurse zuständig, hat mich voll in Anspruch genommen , aber  Beruf und Sport hatten etwas Gemeinsames in sich und zwar „ Die Menschen “ in unterschiedlichster Art und Weise. 

Was gefällt Ihnen am  „Oberkärntner Volltreffer“?
Die Vielfalt: Kultur, Sport, Politik, Familie, einfach die lokale Informationen aus der nördlichen Region Kärntens und Osttirol. 


Sternzeichen: Widder

Beruf: Fußballtrainer

Lieblings-Getränk: Mallnitzer Wasser

Lebensmotto: Freude am Leben bis ins hohe Alter

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