Horst Korenjak (Würmlach) - Osttirol Online


Horst Korenjak (Würmlach)

Eingestellt am 17.11.2017

Horst Korenjak ist neuer Präsident von Kiwanis Kärnten. Er, der Mitglied beim Kiwanisclub Gailtal ist, setzt auf starke Kiwanis-Clubs, die den Servicegedanken leben. Die nächsten Veranstaltungstermine sind am 24. und 25. November in Spittal und Seeboden Kunst-Adventkalenderverkauf, am 25. November in Gmünd Christkindlmarkt am Treffenboden und an 1. und 2. Dezember in Hermagor Adventmarkt am Hauptplatz. Horst Korenjak, der auch Berg-Wanderführer ist, lebt in Würmlach.

OVT: Herr Korenjak, was ist Kiwanis und was ist Ihr Motto für das kommende Amtsjahr?

Horst Korenjak: Kiwanis ist eine weltweite, überparteiliche Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gesellschaft einsetzt. Kiwanier haben die Pflege menschlicher Beziehungen und die Erbringung humanitärer Dienste im Sinn. Mein Motto ist „Freude und Freunde durch Helfen.! Benachteiligten zu helfen soll nicht nur Pflicht sein, sondern soll auch Freude machen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten und Freunden macht das Hilfs-Engagement noch mehr Spaß.

Was hat Sie bewegt, Kiwanis beizutreten?

Einfach beitreten kann man nicht. Eine Aufnahme erfolgt nur über Vorschlag. Der Grundgedanke von Kiwanis Österreich, „Kindern eine Brücke in die Zukunft bauen“, hat mich immer schon angesprochen. Eines meiner Motive waren auch die Clubtreffen, wo ich aktive und interessante Menschen treffe. Mitglied in einem Kiwanisclub zu sein, bedeutet einen großen Freundeskreis zu haben, im eigenen Club und im weltweiten Netz von Kiwanis.

Was sind Ihre Haupt-Aufgaben als Präsident?

Ich bin direkter Ansprechpartner für alle Belange, die meine Division Kärnten betreffen und somit Bindemitglied zum Distrikt. Als stimmberechtigtes Mitglied im Distriktvorstand helfe ich mit, Maßnahmen zu setzen, um zur Sicherung einer nachhaltigen Club- und Mitgliederentwicklung beizutragen. Auch liegt die Verantwortung für die Erreichung der übergeordneten Distrikt Jahres-Ziele bei mir. Jeder Kärntner Kiwanis Club soll im Amtsjahr mindestens einmal besucht werden. Die Division Kärnten ist eine von elf in Österreich und umfasst zwölf Clubs mit über 300 engagierten Damen und Herren. Ich freue mich auf viele wertvolle Begegnungen und interessante Gespräche im ganzen Land.

Haben Sie schon Ziele bzw. Schwerpunkte für Ihr Amtsjahr festgelegt?

Wichtig sind mir neben unbürokratischer und rascher Hilfe auch die Freund- und Kameradschaft unter den Mitgliedern sowie zwischen den Clubs. Ein Schwerpunkt wird auch die Öffentlichkeitsarbeit sein. Ich will Kiwanis in der Bevölkerung bekannter machen. Unsere Serviceorganisation muss einfach mehr wahrgenommen werden. Ebenso ist es für mich ein Ziel, die Mitgliederanzahl in meiner Division Kärnten zu steigern. Konkret wünsche ich mir, dass neue Clubs gegründet werden und dass bestehende Clubs mit neuen Mitgliedern verjüngt werden. Solange es Benachteiligte in unserer Gesellschaft gibt, hört die Arbeit für Kiwanis nicht auf. Steigende und stabile Mitgliedszahlen sind deshalb unbedingt notwendig.

Wie und wem hilft Kiwanis?

Viele Bedürftige zählen auf uns Kiwanier. Diese lassen wir nicht im Stich und helfen mit großem Engagement, wo Hilfe benötigt wird. Besonders helfen wir dort, wo der Staat und die großen Wohlfahrtsorganisationen zu schwerfällig reagieren. Wir kümmern uns auch um Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, für die keine staatliche Hilfe vorgesehen ist. Solchen Fällen nehmen wir uns lokal an und behandeln sie diskret. Bei internationalen Projekten, wie beispielweise beim Impfprojekt „Eliminate/Stopp Tetanus“ kooperiert Kiwanis mit UNICEF. Drei Impfungen einer Mutter für jeweils 60 Cent reichen aus, um Mutter und Kind gegen die Gefahr von Tetanus zu schützen.

Mit welchen Aktionen kommt Kiwanis zu Spendengeldern?

Im Gegensatz zu vielen anderen Servicevereinigungen beschließt jeder Club selbständig seine Tätigkeiten. Um Spendengelder wird unter anderem bei öffentlichen Veranstaltungen und bei verschiedensten Charity-Aktionen geworben. Dazu gehören beispielsweise Gala-Veranstaltungen, Kalenderaktionen, Konzerte, Vorträge, Weihnachtsmärkte usw. Die Einnahmen daraus kommen ausschließlich bedürftigen Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien zugute. Die Kärntner Kiwanis Clubs bitten darum, viele ihrer Veranstaltungen zu besuchen, damit auch weiterhin ausreichend Mittel für Hilfen und Unterstützungen zur Verfügung stehen.

Was sind die Herausforderungen für Kiwanis in den nächsten Jahren?

Kiwanis braucht ein stabiles Wachstum. Die Clubs müssen verjüngt und modernisiert werden, wobei es gilt, Qualität vor Quantität zu stellen. Es gibt auch einiges an Mitbewerbern. Damit meine ich nicht nur andere Netzwerke wie Logen- oder Service-Clubs, sondern auch Netzwerke im Internet. Wir werden uns den kommenden Herausforderungen stellen.

Und wie gefällt Ihnen der „OVT“ abschließend?

Er ist regional, informativ, interessant – meine wöchentliche Pflichtlektüre.


Sternzeichen: Jungfrau

Beruf: Kiwanis Kärnten-Präsident Lt. Governor und Bank-Filialleiter

Lieblings-tier: Hund und Gämse

Lebensmotto: „Wer das Ziel sehen will, der muss auch den Weg wollen“

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