Günter Dokter (Gmünd) - Osttirol Online


Günter Dokter (Gmünd)

Eingestellt am 27.01.2017

Günter Dokter ist dem Fußball sehr verbunden. Und der FC Lendorf spielt dabei eine große Rolle. Aber auch bei Hilfsaktionen ist der umtriebige Liesertaler erfolgreich – diese reicht sogar bis nach Deutschland und dem Bundesliga-Erstligisten SV Darmstadt 98. Günter Dokter lebt mit Ehefrau Klaudia in Gmünd, hat zwei Kinder.

OVT: Herr Dokter, woher kommt ihre Fußball-Begeisterung? Hätte denn der Wintersport eine „Chance“ bei Ihnen?

Günter Dokter: In den 1980er Jahren waren wir eine Gruppe von Fans des FC Gmünd. Die Hin- und Rückrundenspiele etwa gegen Lendorf waren Spitze. Leider reichte es oft knapp nicht für einen Aufstieg in die erste Klasse. Irgendwann war das Feuer dann erloschen und Fußball war total out. 1995 kam ich als Funktionär zum FC Gmünd zurück. Ein anderer Sport wäre bei mir nie in Frage gekommen. Man kann sich nur auf ein Geschehen konzentrieren, wenn man eine Aufgabe zu 100 % ausführt.

Der FC Lendorf spielt nun eine zentrale Rolle. Wie würden Sie ihr „Arbeitsgebiet“ dort dem Leser skizzieren?

Im Jänner 2008 kam der FC Lendorf ins Spiel – dort wurde „sportlich“ seit der Vereinsgründung 1981 Großartiges geleistet. Viele große Bundesliga-Vereine kamen in die gefürchtete Lendorfer „Gruabn“ und ganz Kärnten konnte teilweise staunen, was sich da abspielte. In Lendorf bin ich als Manager tätig. Vom Sponsoring/Marketing bis zu Medienaufgaben/EDV – es ist ein großes Aufgabengebiet zu bewältigen. Natürlich ist dies nur möglich, wenn alle zusammenhalten und ohne Hilfe meiner Vorstandsmitglieder wäre das alles nicht möglich.

Der Ex-Skispringer und Spitzensportler Thomas Morgenstern ist ja bei Heimspielen gern unter den Fans. Derzeit ist man im Spitzenfeld der Kärntner Landesliga, beflügelt seine Präsenz sehr?

Thomas ist sofern er nicht an seine Termine gebunden ist wie sein Vater Franz immer bei den Heimspielen anwesend. Natürlich ist es schön, wenn ein Ex-Spitzensportler wie er unter den Zuschauern ist. Auch ist er für alle Fans und Jugendlichen immer da, wenn es um ein Foto oder Autogramme geht.

Was hat es mit dem deutschen Erstligisten SV Darmstadt 98 und dem „Kärntner Liga Verein Lendorf“ und auch 1. Klasse Club SV Malta auf sich? Gibt es da nicht eine grenzüberschreitende Hilfsaktion der besonderen Art?

Ja, da gibt es eine besondere Geschichte. Die von Jonathan „Johnny“ Heimes aus Darmstadt, der seit seinem zwölften Lebensjahr an Krebs erkrankt war. Er gab nie auf und kam immer wieder zurück. Mit Tennis-Ass Andrea Petkovic gründete er eine Bändchenaktion Frankfurter Kinderkrebshilfe. „DU MUSST KÄMPFEN! Es ist noch nichts verloren.“ – das war der große Leitspruch. Sein Kampf erreicht auch die Profis des SV Darmstadt 98, die sich sein Motto zu Herzen nehmen und von der dritten Liga in die Bundesliga aufsteigen. Zahlreiche Profisportler und Vereine folgen und unterstützen „DU MUSST KÄMPFEN, um Johnnys Botschaft zu verbreiten. Am 8. März 2016 war sein Kampf zu Ende und er starb im Alter von 26 Jahren. Nach über zwölf Jahren Kampf. Er hat nicht verloren. Er ging als Gewinner, denn er hinterlässt große Fußspuren. Seine Initiative geht weiter - für all die Kinder und Jugendlichen. Der FC Lendorf und seit kurzem auch der SV Malta-Nachwuchs sind bei der Bändchen-Aktion dabei und es gab aus nah und fern viele positive Medienberichte darüber. Infos finden Sie unter: http://dumusstkaempfen.de/https://www.facebook.com/dumusstkaempfen/?fref=tshttps://www.facebook.com/johnny.comebacks und https://www.facebook.com/SVDarmstadt1898eV/?fref=ts

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich privat erfüllen?

Einen Wunschtraum gibt es bei mir nicht. Gesundheit ist jedoch das Wichtigste, was wir alle brauchen.

Sie sind ja Kenner der Oberkärntner Zeitungs-Landschaft. Wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?

Da ich ja viele Medienblätter lese teilweise auch Gemeindezeitungen aus ganz Kärnten muss ich schon sagen, dass sich der OVT und Osttiroler Bote Sport gut darstellen. Seit der Ausgabe 36/2016 kommt der OVT ja auch ins Lieser- und Maltatal. Das ist eine sehr gute Sache.


Sternzeichen: Krebs

Beruf: Fußball-Förderer & Manager

Lieblings-essen: Abwechslungsreiche Küche

Lebensmotto: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

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