Gerhard Pirih (Spittal) - Osttirol Online


Gerhard Pirih (Spittal)

Eingestellt am 28.02.2014

Der 45-jährige Gerhard Pirih führt seit 7. Juli 2013 die Amtsgeschäfte der Stadt Spittal. Das Leben des begeisterten Hobbyfußballers ist seither komplett neu bestimmt. Bei der Firma Hasslacher, wo er Werkstättenleiter und Betriebsrat war, ist er zurzeit karenziert. Gerhard Pirih ist mit Gattin Petronilla verheiratet, hat einen 20-jährigen Sohn namens Marcel.

OVT: Bgm. Pirih, hat sich ihr Leben als Bürgermeister verändert?
Bgm. Gerhard Pirih:  Da ich ja sozusagen von 0 auf 100 ins Bürgermeisteramt gekommen bin, keine Vorlaufzeit - wie viele Amtskollegen-  hatte, änderte sich natürlich mein Leben zu 100 %. Heute stehe ich zwar um 6 Uhr statt um 5 Uhr auf, dafür komme ich aber vier Stunden später nach Hause. Somit gibt es für mich nun ein gemeinsames Frühstück mit meiner Gattin, doch die Abendessen sind jedoch weniger geworden.

Ihre Frau ist Ihnen ein ganz besonderer Rückhalt?
Ja. Ich nenne sie deshalb auch gerne meine Goldmedaille, passend zu den kürzlich zu Ende gegangen Olympischen Spielen. Denn sie ist es, die mich wieder „erdet“, wenn ich spät aus meinem Büro heimkomme, und ich auch meinen Politiker-Alltag „mit nach Hause nehme“. Wie lautet doch der Spruch: „Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau!“ 

Litten Sie als begeisterter Sportler mit den Olympioniken mit?
Obwohl mich Fußball mehr interessiert, empfand ich den Druck, der oft durch die Medien im Vorfeld auf unsere Athleten ausgeübt wurde, zu sehr „aufgebauscht“. Andererseits war es schön zu sehen, wie sich Sportler freuten Landertinger, Innerhofer, Zettel, …, auch wenn sie nicht Olympiasieger wurden. 

Welche Themen sind Ihnen in ihrer ersten Amtsperiode ein großes Anliegen?
Die Arbeitsplätze zu sichern ist selbstverständlich sehr wichtig. Weiters sind die Themen Wasser und Kanal - ebenfalls längerfristig - ein Hauptanliegen und die Infrastruktur. Bei letzterer sind wir spät dran, daher gilt es diese voranzutreiben, damit sie dem Stand der heutigen Technik entspricht. Dazu gehört auch, Radwege auszubauen und zu adaptieren. 

Worauf sind Sie in ihrer noch jungen Amtszeit schon ein wenig Stolz?
Das ist die „Spittal-Card“. Gab es zu Beginn rund 150 Interessenten, konnten wir Ende Dezember schon 600 zählen. Vor allem die ältere Bevölkerung greift gerne darauf zurück, doch auch junge Leute nutzen die Vorteile, wenn es nachts einmal später wird!

Woher kommt ihre Liebe zum Fußball?
Ich bin eigentlich zufällig zum Fußball gekommen. In meiner Volksschulzeit nahm mich nämlich der Nachbarbub zum Training mit. Wir fuhren damals übrigens mit dem Rad, meine Eltern hatten ja kein Auto. Im Lauf der Jahre spielte ich dann von Matrei in Osttirol bis Rothenthurn in vielen Mannschaften, wo ich meist als Stürmer geholt wurde und doch letztlich in der Innenverteidigung spielte.

Viele Politiker mögen Fußball. Was macht diesen Sport interessant für sie?
Ich glaube, dass es der Gedanke des „Teamgeists“ ist, denn allein gewinnt man nichts. In diesem Sinne möchte ich mich aber auch als politischer „Newcomer“ bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre tolle Unterstützung seit meinem Amtsantritt bedanken!

Was verbindet Sie heute noch mit der Firma Hasslacher?
Ich bin noch ein Teil dieses Unternehmens, denn ich habe nach wie vor viele Kontakte, telefoniere oft. Oft denke ich an die Anfänge zurück, wo wir bei der Weihnachtsfeier 1991 82 Mitarbeiter waren, heute sind es in allen Werken 850. Ich bin in meinen 22 Jahren bei der Firma ganz einfach „mitgewachsen“.

Welchen Wunschtraum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mein Wunschtraum liegt vor der Haustür. Ob Berg oder See – es ist alles da!

Wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Ich wünschte mir schon, dass die Stadt Spittal ein bisschen mehr in den Bezirk hinein rückt, mehr forciert wird. Denn der „Volltreffer“ wird ja von vielen Spittalern gelesen. Ansonsten empfinde ich ihn als qualitativ gute Regional-Wochenzeitung.

 


Sternzeichen: Skorpion

Beruf: Bürgermeister der Stadt Spittal

Lieblings-Tier: Mammut wichtig ist ein dickes Fell

Lebensmotto: Ich stehe mit beiden Füßen fest am Boden

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